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Ukraine-Ticker: Russland liefert weiter Öl und Gas in die EU

Welt

07.00 Uhr: Wadephul will Zeichen der Geschlossenheit an Moskau senden

Außenminister Johann Wadephul will bei einer Sicherheitskonferenz in Warschau angesichts der anhaltenden russischen Angriffe auf die Ukraine die Geschlossenheit mit Polen, Norwegen und Großbritannien demonstrieren. "Auch wir sind im Fadenkreuz", warnte der CDU-Politiker vor seiner Abreise.

05.25 Uhr: Trotz Sanktionen - Russland liefert seit 2022 für 286 Milliarden Euro Öl und Gas in EU

Russland hat nach eigenen Angaben seit 2022 trotz westlicher Sanktionen Erdöl und Erdgas im Wert von 320,7 Milliarden US-Dollar (286 Milliarden Euro) an EU-Länder verkauft. Allein in den ersten neun Monaten dieses Jahres beliefen sich die Käufe auf 21,3 Milliarden Dollar, sagte Vize-Regierungschef Alexander Nowak am Montag. Die russischen Ölexporte könnten bis Jahresende wieder das Vorkriegsniveau erreichen.

Einige EU-Staaten beziehen weiterhin russische Energie, wie zum Beispiel Frankreich. Ungarn und die Slowakei profitieren etwa von Ausnahmen für Pipeline-Öl. Nicht berücksichtigt sind russische Energielieferungen, die über Drittstaaten wie Indien und die Türkei nach Europa gelangen.

03.24 Uhr: Trump - Putin will Deal mehr als Selenskyj

US-Präsident Donald Trump sieht trotz mutmaßlicher Verstöße gegen die Energie-Waffenruhe vor allem die Ukraine in der Pflicht. Zu den russischen Angriffen sagte er, beide Seiten hätten gegen die Vereinbarung verstoßen. Trump zeigte sich überzeugt, dass Kremlchef Wladimir Putin eine Einigung anstrebe. Nun müsse auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dazu bewegt werden, einer Lösung zuzustimmen.

01.53 Uhr: Trump verteidigt Diesel-Abkommen mit Russland

US-Präsident Donald Trump hat sein Diesel-Abkommen mit Russland gegen parteiübergreifende Kritik verteidigt. Die vorübergehende Lockerung der Sanktionen solle US-Landwirten helfen und die Kraftstoffpreise senken. Senatoren beider Parteien kritisierten die Entscheidung als Verstoß gegen ein Gesetz von 2022, das russische Energieimporte verbietet, solange Moskau den Krieg gegen die Ukraine fortsetzt. Seit Beginn des US-Krieges gegen den Iran vor sieben Monaten ist der Dieselpreis um mehr als 60 Prozent gestiegen. Die hohen Kosten könnten die knappe Mehrheit der Republikaner bei den Zwischenwahlen am 3. November gefährden.

00.45 Uhr. Russland meldet abgewehrten Drohnenangriff auf Industriestadt Newinnomyssk

Russland hat nach Angaben des Gouverneurs einen Drohnenangriff auf ein Industriegebiet in Newinnomyssk in der südlichen Region Stawropol abgewehrt. Dies teilte Gouverneur Wladimir Wladimirow über Telegram mit. Die Stadt gilt als wichtiges Zentrum der russischen Chemieindustrie.

22.06 Uhr: Ukraine meldet fünf Tote nach russischen Angriffen

Bei russischen Drohnenangriffen sind nach ukrainischen Angaben binnen 24 Stunden fünf Menschen getötet worden. In Kiew habe eine Drohne am Abend ein 25-stöckiges Hochhaus getroffen, teilte die Stadtverwaltung am Abend mit. Zwei Menschen seien getötet worden. Mindestens neun weitere hätten Verletzungen erlitten. Zuvor tötete ein Drohnenangriff auf das Dorf Pisotschyn in der Region Charkiw drei Menschen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Sie meldete zudem neun Verletzte, unter ihnen mehrere Kinder.

21.57 Uhr: Trotz Sanktionen - Russland liefert seit 2022 für 286 Milliarden Euro Öl und Gas in EU

Trotz der gegen Russland verhängten Sanktionen hat das Land nach eigenen Angaben seit 2022 Erdöl und Erdgas im Wert von mehr als 320 Milliarden US-Dollar an EU-Länder verkauft. "Diese Zahl beläuft sich für den Zeitraum von 2022 bis heute auf 320,7 Milliarden US-Dollar (etwa 286 Milliarden Euro)", sagte der für Energie zuständige russische Vizeregierungschef Alexander Nowak im Fernsehen.

Seinen Angaben zufolge haben die europäischen Länder allein in den ersten neun Monaten dieses Jahres russisches Öl und Gas im Wert von 21,3 Milliarden Dollar gekauft. "Mit anderen Worten: Trotz der sanktionsbedingten Einschränkungen liefern wir weiterhin Energieressourcen in bestimmten Bereichen, für die Ausnahmen gewährt wurden."

21.52 Uhr: Bulgarien bittet EU und Nato nach Drohnenangriffen um Hilfe

Eine Woche nach Drohnenangriffen auf zwei Handelsschiffe im Schwarzen Meer hat Bulgarien die Europäische Union und die Nato um technische Hilfe bei den Ermittlungen gebeten. Beide angegriffenen Schiffe waren beschädigt worden, eines davon sank. Nach Angaben von Regierungschef Rumen Radew ist bislang unklar, ob die Drohnen aus Russland oder aus der Ukraine kamen.

Fest steht, dass eines der angegriffenen Schiffe, die "Alfa Watan", praktisch sofort nach der Attacke gesunken war – binnen etwa drei Minuten. Eine Drohne, die derart enorme Schäden anrichtet, dürfte mit einem Sprengkopf von mehr als 300 Kilogramm ausgestattet gewesen sein, sagte der Professor an der Militärakademie in Sofia, Dimitar Nedjalkow, dem bulgarischen Fernsehsender Nova. An Bord der unter der Flagge von Togo fahrenden "Alfa Watan" waren zwölf Mann Besatzung, die noch immer vermisst werden.

20.08 Uhr: Russischer Drohnenangriff - Ein Toter und Verletzte in Kiew

Bei einem russischen Drohnenangriff ist in der ukrainischen Hauptstadt Kiew mindestens ein Mensch getötet worden. Knapp ein Dutzend Menschen seien bei der Attacke verletzt worden, teilte Bürgermeister Vitali Klitschko auf der Plattform Telegram mit. Die Drohne schlug demnach in ein 25-stöckiges Hochhaus im Ostteil der Dreimillionenstadt ein. Mehrere Autos seien zudem in Brand geraten.

20.05 Uhr: Merz und Selenskyj fordern Waffenruhe für Energieanlagen

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj fordern von Russland, einem Waffenstillstand für die gesamte Energieinfrastruktur zuzustimmen. Das teilte der Sprecher der Bundesregierung, Stefan Kornelius, nach einem Telefonat der beiden Regierungschefs mit.

Selenskyj habe den Bundeskanzler über die massiven russischen Luftangriffe auf zivile Ziele und die ukrainische Energieinfrastruktur am vergangenen Wochenende informiert. Merz habe die Solidarität Deutschlands bekräftigt, erklärte Kornelius.

Selenskyj bestätigte Gespräche mit Merz und weiteren ausländischen Spitzenpolitikern, darunter Nato-Generalsekretär Mark Rutte und Polens Regierungschef Donald Tusk. "Alle haben eine absolut klare Position: Die Ukraine muss unterstützt werden und Russland darf keine Chance gegeben werden, die Ukraine und Europa zu brechen", sagte Selenskyj in einer Videobotschaft und dankte den Unterstützern der Ukraine.

18.40 Uhr: Kallas - EU-Staaten befürworten Einreiseverbot für ehemalige russische Kämpfer

Die EU-Staaten befürworten nach Angaben der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas ein Einreiseverbot für Russen, die in der Ukraine gekämpft haben. Wie diese Maßnahme durchgesetzt werden soll, müsse jedoch noch erarbeitet werden, erklärte die EU-Außenbeauftragte nach einem Treffen der EU-Außenminister in Luxemburg am Montag. "Die politische Einigung ist da. Wir müssen nur noch die technischen Details klären", sagte Kallas.

Die EU erwägt bereits seit Monaten ein derartiges Einreiseverbots – stand jedoch bisher immer vor der Frage, wie es durchgesetzt werden könnte. Angesichts der wachsenden Furcht westlicher Politiker vor hybriden Angriffen Russlands hat die Debatte jedoch wieder Fahrt aufgenommen.

18.19 Uhr: Tote im Gebiet Donezk nach russischem Raketenwerferbeschuss

Bei russischem Raketenwerferbeschuss sind in der ostukrainischen Region Donezk Behördenangaben zufolge mindestens drei Zivilisten getötet worden. Bei dem Angriff seien in der Siedlung Tscherkaske im Landkreis Kramatorsk weitere vier Menschen verletzt worden, teilte die ukrainische Staatsanwaltschaft auf sozialen Netzwerken mit. Den Angaben nach wurde beim Beschuss des Wohngebiets mit dem Mehrfachraketenwerfersystem "Smertsch" mindestens ein Einfamilienhaus komplett zerstört. Die Behörde habe Ermittlungen wegen eines möglichen Kriegsverbrechens aufgenommen. Tscherkaske ist etwas mehr als 30 Kilometer von der Frontlinie entfernt.

17.33 Uhr: Selenskyj - Moskau hält "Energie-Waffenruhe" nicht ein

Nach den Worten des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj wird es angesichts neuer Angriffe immer offensichtlicher, dass sich Russland nicht an eine von US-Präsident Donald Trump verkündete "Energie-Waffenruhe" hält. "Allein heute haben die Russen sechs Energieanlagen in der Ukraine angegriffen", erklärte Selenskyj. Dabei seien 33 Menschen verletzt worden.

Von den neuen russischen Angriffen waren laut Selenskyj ein Kraftwerk in Kiew und Energieanlagen im Nordosten der Ukraine betroffen. Zuvor hatte Selenskyj erklärt, die Ukraine werde eine Waffenruhe unterstützen. Falls Moskau sich jedoch nicht daran halte, werde auch die Ukraine wieder angreifen.

14.26 Uhr: Merz weist Trumps Russland-Initiative klar zurück

Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich deutlich gegen den Diesel-Deal von US-Präsident Donald Trump mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gestellt. "Für Europa kommt eine solche Entscheidung nicht infrage", sagte Merz. "Russland wird nur unter Druck ernsthaft verhandeln." Man müsse den Druck auf Moskau im Gegenteil noch verstärken. Zu Trumps Vorstoß eines Waffenstillstands für Angriffe auf Energieinfrastruktur sagte Merz nur, dass Russland die rücksichtslosen Angriffe gegen die zivile Energieversorgung der Ukraine danach noch verstärkt habe.

14.05 Uhr: Bundesregierung - Moskaus Antwort auf "Energie-Waffenruhe" sind neue tödliche Angriffe

Die Bundesregierung sieht keine Anzeichen für eine russische Bereitschaft zu der von US-Präsident Donald Trump verkündeten "Energie-Waffenruhe" zwischen Moskau und Kiew. Russland habe bereits seine Antwort gegeben auf Trumps Initiative, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius in Berlin. "Russland hat auf diesen Vorschlag mit neuen Angriffen reagiert, mit vielen Toten. Das heißt, an der Kriegssituation hat sich nichts geändert."

13.40 Uhr: Skepsis in der EU gegenüber Energie-Waffenruhe Trumps

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat sich skeptisch über eine von US-Präsident Donald Trump verkündete Energie-Waffenruhe im Ukraine-Krieg geäußert. Bislang sei nicht zu beobachten, dass Russland sich an die begrenzte Waffenruhe halten werde. "Und ich persönlich würde es auch begrüßen, wenn die Waffenruhe auch beinhalten würde, dass keine Menschen getötet werden, nicht nur Energie", sagte Kallas.

13.24 Uhr: EU - Russland-Sanktionen gegen fast 1.600 Personen und Unternehmen

Die Europäische Union hat neue Sanktionen gegen fast 1.600 Personen und Unternehmen mit Verbindungen zur russischen Rüstungsindustrie verhängt. Im Fokus stehen insbesondere Beteiligte an der Herstellung von Drohnen- und Raketenteilen. Es handelt sich um die bislang umfangreichste einzelne Sanktionsliste der EU seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine vor fast fünf Jahren.

12.39 Uhr: Kreml verweigert Stellungnahme zu möglicher Energiewaffenruhe

Der Kreml hat das Inkrafttreten einer von US-Präsident Donald Trump verkündeten "Energie-Waffenruhe" zwischen Russland und der Ukraine nicht bestätigt. Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow lehnte eine Stellungnahme dazu ab, ob die von US-Präsident Trump angekündigte Feuerpause ausschließlich für Ölraffinerien gelten soll. Weitere Informationen sollen zu gegebener Zeit bekanntgegeben werden, sagte Peskow.

12.18 Uhr: Dobrindt - "Schattenkrieg" soll Deutschland destabilisieren

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sieht Deutschland umfassender bedroht als noch im Kalten Krieg. Letzterer habe noch Grenzen gekannt, die heute aber verwischten, sagte der CSU-Politiker bei einer Tagung des Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV) in Berlin. Dobrindt sprach von einem Schattenkrieg. Dieser habe ein Ziel, das weit über jene des Kalten Kriegs hinausgehe.

12.05 Uhr: Kreml fordert Aufklärung zu beschädigter Pipeline

Der Kreml erwartet von dem bevorstehenden Prozess in Deutschland zu den Anschlägen auf die Nord-Stream-Pipelines im Jahr 2022 eine objektive Aufklärung. Das Verfahren müsse die Auftraggeber und Ausführenden der Sabotage identifizieren, sagt Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Ab Mittwoch muss sich ein ukrainischer Staatsbürger vor dem Oberlandesgericht Hamburg wegen des Sabotage-Akts verantworten.

11.55 Uhr: Moskau lehnt Waffenruhe für Wahlen in Ukraine ab

Der Kreml lehnt den Vorschlag des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj für eine 60-tägige Waffenruhe zur Organisation von Präsidentschaftswahlen ab. Russland strebt stattdessen ein langfristiges Friedensabkommen an und keine vorübergehende Feuerpause, sagt Kreml-Sprecher Dmitri Peskow.

Selenskyj hatte vorgeschlagen, eine zweimonatige Waffenruhe für die Wahlen zu nutzen. Russland dringt seit langem auf Wahlen in der Ukraine und stellt Selenskyjs Legitimität infrage, während das ukrainische Gesetz Wahlen im Kriegszustand verbietet.

11.36 Uhr: Ukraine meldet russische Angriffe auf Gasförderanlagen von Naftogaz

Russland hat in der Nacht Gasförderanlagen des ukrainischen Staatskonzerns Naftogaz in der Region Charkiw angegriffen und einen Brand ausgelöst. Dabei sei wichtige Infrastruktur beschädigt worden, teilt der kommissarische Naftogaz-Chef Serhij Fedorenko auf Telegram mit. Die Mitarbeiter arbeiteten daran, die Schäden schnell zu beheben und die Stabilität des Energiesystems zu sichern.

11.20 Uhr: Moskau greift ukrainische Gasförderanlagen an

Russland hat in der Nacht Gasförderanlagen des staatlichen ukrainischen Energiekonzerns Naftogaz in der

Region Charkiw angegriffen und einen Brand ausgelöst. Dabei wurde wichtige Infrastruktur beschädigt, wie der kommissarische Naftogaz-Chef Serhij Fedorenko über den Kurznachrichtendienst Telegram mitteilt. Die Mitarbeiter setzten alles daran, die Schäden so schnell wie möglich zu beheben, erklärt er.

11.03 Uhr: Selenskyj wirft Russland Bruch von Energiewaffenruhe vor

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wirft Russland vor, die von US-Präsident Donald Trump verkündete Waffenruhe für Energieanlagen verletzt zu haben. Bei einer Videoschalte zu einer Sicherheitskonferenz in Warschau forderte er Washington auf, auf die Einhaltung der Vereinbarung durch Moskau zu drängen. Von dem Abkommen habe er selbst erst aus den Medien erfahren, sagte Selenskyj. Ein Eingreifen der USA könne dazu beitragen, die Waffenruhe aufrechtzuerhalten und einen wichtigen Schritt zur Beendigung des Krieges zu ermöglichen.

11.01 Uhr: EU verhängt Rekord-Sanktionen gegen russische Kriegshelfer

Die EU verhängt Sanktionen gegen knapp 1600 Personen, Unternehmen und Organisationen mit Verbindungen zur russischen Kriegswirtschaft. Kallas sprach am Montag von der "bislang größten Erweiterung unserer Sanktionsliste" seit Beginn des Kriegs im Februar 2022. Mehr als die Hälfte der Sanktionen stehe "mit der Produktionskette für ballistische Raketen in Verbindung", schrieb sie im Onlinedienst X.

Betroffen sind zudem Hersteller von Drohnen sowie Werften, die U-Boote warten. Die Sanktionen umfassen das Einfrieren von Vermögen, das Verbot finanzieller Unterstützung und Einreiseverbote für betroffene Personen in die EU.

09.36 Uhr: Mindestens zwölf Verletzte bei Angriffen auf Charkiw

Bei mehreren russischen Angriffen auf die ukrainische Großstadt Charkiw werden am Morgen mindestens zwölf Menschen verletzt, wie Bürgermeister Ihor Terechow mitteilt.

08.58 Uhr: Wadephul begrüßt "beispiellose" Russland-Sanktionen der EU

Außenminister Wadephul begrüßt die neuen EU-Sanktionen gegen Russland als "beispiellosen" Schlag gegen Putins Kriegswirtschaft. Die EU nehme so viele Personen und Unternehmen wie nie zuvor in die Sanktionsliste auf – insgesamt weit über 1.600. Mit Sanktionen gegen Drohnenhersteller reagiere sie auch auf hybride Angriffe wie den versuchten Anschlag am Flughafen Leipzig/Halle. Der Druck auf Moskau solle steigen, bis Putin zu ernsthaften Friedensverhandlungen bereit sei, sagte Wadephul.

08.38 Uhr: Kallas sieht kein Anzeichen für russische Bereitschaft zu "Energie-Waffenruhe"

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat Zweifel an der von US-Präsident Donald Trump verkündeten "Energie-Waffenruhe" zwischen Russland und der Ukraine geäußert. Die EU begrüße eine solche Vereinbarung, sofern sie eingehalten werde. Bislang gebe es jedoch keine Anzeichen dafür, dass Russland sich daran halte, sagte Kallas vor einem Treffen der EU-Außenminister in Luxemburg. Eine Waffenruhe im Energiebereich sei angesichts des bevorstehenden Winters besonders wichtig. Zudem liege sie wegen seiner zahlreichen Raffinerien auch im Interesse Russlands.

05.00 Uhr: Trump verkündet Waffenruhe in Ukraine - Russen greifen an

Kurz nach der überraschenden Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, dass im Ukraine-Krieg alle Angriffe auf Energieanlagen sofort eingestellt werden sollen, warf Kiew Russland einen Verstoß vor. Das russische Militär habe seine Attacken fortgesetzt und ein Heizkraftwerk schwer getroffen. Bereits Mitte September hatte Trump eine ähnliche Ankündigung gemacht. Dennoch setzten beide Seiten ihre Angriffe fort.

01.35 Uhr: US-Senatoren kritisieren Trumps Diesel-Deal als rechtswidrig

Sieben US-Senatoren beider Parteien kritisieren den Diesel-Deal von Präsident Donald Trump mit Russland als rechtswidrig. Die Zulassung russischer Diesel-Importe verstoße gegen das 2022 beschlossene Importverbot. Zudem habe die Regierung den Kongress weder konsultiert noch ihre Entscheidung wie vorgeschrieben begründet. Die Senatoren verurteilten die Entscheidung, Putin eine finanzielle Rettungsleine zuzuwerfen, "während Russland weiterhin ukrainische Zivilisten tötet". Die Senatoren forderten die Trump-Regierung auf, "sofort" einen Kurswechsel vorzunehmen.

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