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Ukraine-Ticker: Starlink laut Selenskyj weiter eingeschränkt

Welt

17.50 Uhr: Selenskyj - Starlink funktioniert an der Front nur eingeschränkt

Der Satelliten-Kommunikationsdienst Starlink funktioniert nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj an mehreren Frontabschnitten weiterhin nur mit gedrosselter Geschwindigkeit. "Unglücklicherweise haben wir festgestellt, dass die Geräte ab einer Geschwindigkeit von 130 bis 161 Stundenkilometern an verschiedenen Frontabschnitten nicht mehr funktionieren", sagte Selenskyj am Montag im Onlinedienst Facebook. Das erschwere es der Armee, Drohneneinsätze zu koordinieren.

"Diese Frage muss heute erneut mit unseren Partnern auf allen Ebenen besprochen werden, denn Geschwindigkeit ist wesentlich, wenn es darum geht, Leben zu retten", erklärte Selenskyj weiter. Kiew hatte den USA in der vergangenen Woche vorgeworfen, die Geschwindigkeit des Satelliten-Kommunikationsdienstes des Tech-Unternehmers Elon Musk absichtlich gedrosselt zu haben, nachdem US-Präsident Donald Trump sich verärgert über ukrainische Angriffe auf russische Ölraffinerien gezeigt hatte. Die US-Regierung bestritt aber, dass der Präsident die Drosselung angeordnet hat.

17.39 Uhr: Rubio – Gab keine Unterbrechung von Informationsaustausch

US-Außenminister Marco Rubio hat Anschuldigungen aus der Ukraine über zurückgehaltene Informationen zurückgewiesen. "Es gab keine Unterbrechung", sagte er vor Reportern in Usbekistan. Er zeigte sich vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj irritiert. Selenskyj hatte heute beklagt, abermals nicht von den Partnern seines Landes vor russischen Angriffen vorgewarnt worden zu sein. Rubio zeigte sich darüber unwissend. Zugleich sagte er, es habe "vor einigen Nächten ein Softwareproblem" beim ukrainischen Frühwarnsystem gegeben. Daraufhin habe das für Europa zuständige US-Militärkommando Eucom den Sachverhalt untersucht.

13.52 Uhr: Litauen will kritische Infrastruktur stärker schützen

Litauen verstärkt nach Angaben seines Ministerpräsidenten die Sicherheitsvorkehrungen an kritischer Infrastruktur. Auslöser ist ein versuchter Brandanschlag auf eine Starlink-Basisstation am Rande der Hauptstadt Vilnius. Die Behörden werten den Vorfall als Sabotageakt, der mit Russland in Verbindung steht.

13.23 Uhr: Spekulationen auf russische Diesel-Exporte drücken Preis

Nach dem von US-Präsident Trump angekündigten Verzicht auf Sanktionen gegen Russland haben Spekulationen von Anlegern auf ein größeres Angebot an russischem Treibstoff die Ölpreise leicht gedrückt. Zu Wochenbeginn sank der Preis für Nordsee-Rohöl der Sorte Brent um gut ein Prozent auf 108,59 Dollar je Fass (159 Liter). US-Leichtöl WTI verbilligte sich leicht auf 101,31 Dollar je Fass. Analysten mahnten jedoch zur Vorsicht und bezeichneten den Schritt Trumps als kurzfristigen Versuch, die Ölpreise vor den US-Zwischenwahlen zu senken.

13.12 Uhr: Selenskyj – erneut keine Warnung vor Angriffen

Die Ukraine ist nach Angaben von Präsident Selenskyj erneut nicht von ihren Partnern vor russischen Angriffen gewarnt worden. Der nächtliche russische Beschuss habe landesweit mehr als zehn Energieinfrastruktureinrichtungen beschädigt und damit mehr als einer halben Million Menschen den Zugang zu Licht, Heizung und fließendem Wasser gekappt, teilte Selenskyj in den sozialen Medien mit. Russland habe 16 ballistische Raketen auf die Hauptstadt Kiew und die umliegende Region abgefeuert, sagte Selenskyj. Behördenvertreter in der Hauptstadt berichteten, eine 21-jährige Frau sei dabei ums Leben gekommen.

Im Audio: Schwere Angriffe auf Kiew - ohne Vorwarnung

06.33 Uhr: Trump rechtfertigt seinen Russland-Kurs

In einem Post auf seiner online-Plattform "Truth Social" hat US-Präsident Trump die Aufhebung wichtiger Sanktionen gegen Russland von Freitag verteidigt. Er sei dabei, einen Frieden im Ukraine-Krieg zu verhandeln, so Trump. Dabei wolle er nichts tun, was Russland "töricht vom Verhandlungstisch treiben wird". Bisher unterstütze Russland den Iran weniger stark, als es könnte, so Trump, und dabei wolle er es belassen. Russland versorge die Welt mit billigem Diesel, schrieb der US-Präsident weiter. Dagegen greife der ukrainische Präsident Selenskyj russische Dieselraffinerien an, obwohl er wisse, dass er damit den Diesel-Weltmarkt schwer schädige und auch Farmer und Rancher in den USA darunter litten. Trump warf dem Präsidenten der von Russland angegriffenen Ukraine vor, keinen Frieden zu wollen.

06.29 Uhr: Bürgermeister - Tote bei russischen Angriffen auf Kiew

Bei einem russischen Luftangriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew ist nach Angaben von Bürgermeister Klitschko eine U-Bahn-Station auf dem linken Flussufer beschädigt worden. Eine 21-jährige Frau sei bei dem Angriff ums Leben gekommen. Drei weitere Menschen seien verletzt worden.

06.22 Uhr: Wall Street Journal - Putin schlägt Trump und Xi Ukraine-Gipfel vor

Russlands Präsident Putin laut dem "Wall Street Journal" offenbar ein Gipfeltreffen mit US-Präsident Trump und dem Chinas Staatschef Xi Jinping vorgeschlagen, um ein Ende des vierjährigen Ukraine-Krieges zugunsten Moskaus auszuhandeln. Dies berichtete die US-Zeitung unter Berufung auf mit den Diskussionen vertraute Personen. Dem Kreml-Vorschlag zufolge sollen sich die drei am Rande des Asien-Pazifik-Gipfels (Apec) am 18. und 19. November im chinesischen Shenzhen treffen. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bestätigte dem Wall Street Journal, dass über eine mögliche Zusammenkunft diskutiert werde. Einem hochrangigen US-Regierungsvertreter zufolge hat Trump einem solchen Gipfel noch nicht zugestimmt, könnte der Idee gegenüber jedoch aufgeschlossen sein. Offenbar geht Putins Vorschlag auf sein Telefonat mit Trump am 9. Oktober zurück., bei dem den Angaben zufolge auch das Diesel-Geschäft zwischen den beiden Ländern zustande kam.

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