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Ukraine-Ticker: Verletzte bei Drohnenangriff auf Region Moskau

Welt

22.13 Uhr: Mindestens 14 Tote bei gegenseitigen Angriffen in der Ukraine und in Russland Bei gegenseitigen Angriffen der Ukraine und Russlands sind mindestens 14 Menschen getötet worden. In der russischen Region Belgorod gab es sechs Todesopfer, in der Ukraine wurden mindestens acht Menschen durch mehrere russische Angriffe in verschiedenen Regionen getötet, wie die örtlichen Behörden mitteilten. Bei einer Attacke auf einen Bus in der Grenzregion Belgorod seien sechs Fahrgäste getötet und 23 weitere verletzt worden, erklärte der dortige Gouverneur Alexander Schumajew im Onlinedienst Telegram. Bei den Toten handele es sich um vier Frauen und ein Kind, fügte er hinzu. Drei der 23 Verletzten seien in einem "äußerst ernsten Zustand". 17.55 Uhr: Vier Inder bei russischem Angriff auf Schiff bei Odessa getötet Bei einem Angriff auf ein aus dem südukrainischen Hafen Odessa auslaufendes Schiff sind nach Angaben der Regierung in Neu-Delhi vier Inder getötet worden. Ein weiterer liege im Krankenhaus und sei in kritischem Zustand, teilt das Außenministerium mit. Russland hat der ukrainischen Marine zufolge am Sonntag die "Golden Leo" – ein unter der Flagge von Guinea-Bissau fahrendes Schiff mit einer Besatzung aus Indien und Syrien – mit drei Marschflugkörpern angegriffen. "Indien verurteilt solche Angriffe und bekräftigt, dass das Angreifen von Handelsschiffen und das Gefährden unschuldiger ziviler Besatzungsmitglieder oder das anderweitige Beeinträchtigen der Freiheit der Schifffahrt und des Handels verwerflich ist und vermieden werden sollte", erklärt das indische Außenministerium. 17.02 Uhr: Behörden - Drei Tote bei russischem Angriff auf Odessa In der südukrainischen Hafenstadt Odessa sind nach Angaben dortiger Behörden mindestens drei Menschen bei einem russischen Angriff getötet worden. Drei weitere Menschen seien verletzt worden. Der Angriff habe einer Infrastruktureinrichtung gegolten, hieß es weiter. 17.00 Uhr: Experten - Russland verschießt mehr ballistische Raketen als es produziert Russland hat im Juli nach Einschätzung von Militärexperten bereits mehr ballistische Raketen gegen die Ukraine eingesetzt, als das Land mutmaßlich innerhalb eines Monats herstellen kann. Die in Washington ansässige Denkfabrik Institute for the Study of War (ISW) erklärte, die Zahl der von Moskau bislang im Juli auf die Ukraine abgefeuerten ballistischen Raketen übersteige schon jetzt den Wert, den Russland monatlich herstellen könne. 15.22 Uhr: Russland - Fünf Zivilisten bei Drohnenangriff auf Bus getötet Bei einem Drohnenangriff auf einen Bus in der russischen Grenzregion Belgorod sind russischen Angaben zufolge fünf Zivilisten getötet worden. Unter den Toten sei auch ein Minderjähriger, teilte der Gouverneur der Region, Alexander Schuwajew, mit. Drei weitere Menschen befänden sich in einemkritischen Zustand. Russland wirft der Ukraine vor, den Angriff "absichtlich und zynisch" ausgeführt zu haben. Eine Stellungnahme der Ukraine lag zunächst nicht vor. 12.24 Uhr: Zahl der Toten durch Luftangriffe auf Südostukraine steigt auf drei Bei den jüngsten russischen Angriffen sind nach neuen ukrainischen Behördenangaben mindestens drei Menschen getötet worden. In der Stadt Pawlohrad im südostukrainischen Gebiet Dnipropetrowsk seien zwei Personen ums Leben gekommen, teilte der Chef der Militärverwaltung der Region, Olexander Hanscha, bei Telegram mit. Weitere 13 seien verletzt worden. Nach Angaben der regionalen Staatsanwaltschaft setzte Russlands Militär dabei Gleitbomben ein und beschädigte mehrstöckige Wohnhäuser und Autos. Auch in der südostukrainischen Stadt Saporischschja wurde Gouverneur Iwan Fedorow zufolge ein Mensch bei einem russischen Angriff mit Gleitbomben getötet. Fünf weitere seien verletzt worden. Wohnhäuser und andere Gebäude seien beschädigt worden. 12.06 Uhr: Selenskyj - Öldepot nahe Moskau angegriffen Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hat das ukrainische Militär in der Region Moskau Logistikeinrichtungen und ein Öldepot angegriffen. Zudem seien zwei Schiffe der sogenannten Schattenflotte Russlands erfasst worden, mit der internationale Ölsanktionen umgangen werden. Die ukrainischen Truppen haben es bei Drohnenangriffen vor allem auf russische Öleinrichtungen abgesehen. Das hat Treibstoffknappheit verursacht. Russland, das im Februar 2022 einen Angriffskrieg gegen die Ukraine begann, hat in den vergangenen Wochen die Ukraine verstärkt mit ballistischen Raketen beschossen. Bei Angriffen am Sonntag kamen nach ukrainischen Behördenangaben mindestens sechs Menschen ums Leben. Dutzende weitere seien verletzt worden. 10.45 Uhr: Drohnenangriffe auf Region Moskau - Zehn Verletzte Bei den ukrainischen Drohnenangriffen auf Moskau und das Umland sind russischen Angaben zufolge zehn Menschen verletzt worden. In der Grenzregion Belgorod wurde zudem ein Mensch getötet, wie der dortige Gouverneur mitteilt. In Domodedowo nahe einem der Moskauer Hauptflughäfen brach Behörden zufolge ein Feuer in einem Gewerbegebiet aus. Dort seien sieben Menschen verletzt worden, darunter drei chinesische Staatsbürger. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj spricht auf der Plattform X von einer gerechten Antwort auf die russischen Angriffe. 09.55 Uhr: Ukraine attackiert erneut russische Tanker und Frachter Ukrainische Drohnen haben nach Militärangaben in der Nacht sieben russische Schiffe im Schwarzen und Asowschen Meer getroffen. Unter den Zielen seien drei Tanker und vier Frachtschiffe gewesen, teilt der Kommandeur der Drohnenstreitkräfte, Robert Browdi, auf Telegram mit. Damit steige die Zahl der im Juli getroffenen Schiffe auf 183. Zudem meldet Browdi Angriffe auf sieben Umspannwerke auf der von Russland besetzten Halbinsel Krim. 09.15 Uhr: Zehn Tote bei russischem Angriff auf Frachtschiff vor Odessa Nach dem russischen Angriff auf ein internationales Frachtschiff im Schwarzen Meer hat sich die Zahl der Todesopfer nach ukrainischen Angaben verdoppelt. Nach neuen Erkenntnissen wurden zehn Menschen bei der Attacke vor der Stadt Odessa getötet, wie die ukrainische Hafenbehörde mitteilte. Das unter der Flagge von Guinea-Bissau fahrende Schiff war nach ukrainischen Angaben mit einer Ladung Mais aus dem Hafen ausgelaufen, als es am Sonntagabend Ziel eines Angriffs wurde. An Bord befinden sich demnach 17 Seeleute aus Indien und Syrien sowie ein Ukrainer. Acht Crew-Mitglieder konnten demnach gerettet werden. Russland teilt unterdessen laut der Nachrichtenagentur Interfax mit, bei Angriffen in der Nacht Treibstofflager im Hafen von Odessa getroffen zu haben. 06.10 Uhr: Region Moskau meldet Drohnenbeschuss Mehr als 400 "feindliche Drohnen" sind nach russischen Angaben in der Nacht zu Montag auf die Region der Hauptstadt Moskau zugeflogen. "Die meisten" von ihnen seien in größerer Entfernung "neutralisiert" worden, erklärte Moskau Bürgermeister Sergej Sobjanin auf der staatlichen Online-Plattform Max. Die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass meldete zudem, dass sechs Menschen in der Region Moskau mit Explosionsverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden seien. Drei von ihnen seien Ausländer, meldete die Agentur unter Berufung auf Krankenhausangaben. Zunächst war unklar, ob die Verletzungen mit den Drohnenangriffen in Zusammenhang standen. 05.00 Uhr: Tote nach russischem Luftangriff auf Saporischschja Bei einem russischen Luftangriff auf das südostukrainische Gebiet Saporischschja sind in der gleichnamigen Gebietshauptstadt mindestens zwei Menschen getötet worden. Mindestens 42 weitere wurden bei dem Angriff verletzt, darunter auch acht Kinder, wie der ukrainische Rettungsdienst in der Nacht auf Telegram mitteilte. Ukrainischen Medienberichten zufolge hatte das russische Militär die Stadt mit Lenkbomben angegriffen. Dabei sei ein fünfstöckiges Wohngebäude getroffen worden. Zwei Stockwerke des Hauses wurden demnach vollständig zerstört.

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