DAX +0,74 % 26.319,45 Pkt 18:00:00 MDAX -0,06 % 32.407,20 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,33 % 6.523,86 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,57 % 54.036,93 Pkt 22:50:36 S&P 500 +0,44 % 7.757,64 Pkt 22:50:24 Nasdaq +1,24 % 26.690,62 Pkt 23:15:59 Nikkei -0,12 % 65.606,71 Pkt 08:45:02 Gold +3,72 % 4.399,70 USD 22:59:55 Silber +3,35 % 63,50 USD 22:59:56 Brent +1,29 % 83,55 USD 22:59:58 WTI +1,15 % 78,18 USD 22:59:59 Bitcoin -0,16 % 64.804,27 USD 04:06:18 EUR/USD +0,04 % 1,15620 USD 23:29:57 EUR/GBP -0,15 % 0,85670 GBP 23:29:57 EUR/CHF +0,13 % 0,93350 CHF 23:29:57 EUR/JPY +0,13 % 182,378 JPY 23:29:57

Ukraine vereinbart mit Serbien engere Zusammenarbeit

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Ukraine-News Ukraine vereinbart mit Serbien engere Zusammenarbeit von MDR AKTUELL Stand: 08.08.2026 18:45 Uhr Serbien und Ukraine vereinbaren engere Zusammenarbeit Russland weist Verantwortung für Drohnen-Vorfall in Leipzig zurück Die Kriegsereignisse von gestern im Überblick Weitere Nachrichten und Podcast zum Ukraine-Krieg Bei der in den bulgarischen Luftraum eingedrungenen Drohne handelt es sich offenbar um ein ukrainisches Fabrikat. Aus dem bulgarischen Verteidigungsministerium hieß es, das Fluggerät sei höchstwahrscheinlich eine Lockdrohne Maja. Dieser Drohnen-Typ werde von den ukrainischen Streitkräften häufig verwendet. Es gebe keinen Grund anzunehmen, dass der Vorfall vorsätzlich gewesen sei. Die Drohne war auf bulgarischem Staatsgebiet, etwa 100 Meter von der rumänischen Grenze entfernt, explodiert. (Quelle: DPA) Selenskyj: Ukraine hat kein intaktes Wärmekraftwerk mehr Die Ukraine verfügt nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj vor dem kommenden Winter über praktisch keine intakten Wärmekraftwerke mehr. Grund seien die nahezu täglichen russischen Angriffe, sagte Selenskyj bei seinem Besuch in Serbien: "Die russischen Raketen zielen ganz konkret darauf ab, das Leben der Ukrainer unerträglich zu machen." Er habe mit dem serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić deshalb auch über die "Herausforderungen gesprochen, vor denen die Ukraine in diesem Winter stehen wird". (Quelle: AFP) Serbien und Ukraine vereinbaren engere Zusammenarbeit Serbien und die Ukraine wollen enger zusammenarbeiten. Das machten die beiden Präsidenten Aleksandar Vučić und Wolodymyr Selenskyj in Belgrad deutlich. Selenskyj erklärte, bis Jahresende solle ein Freihandelsabkommen unterzeichnet werden. Er dankte auch für humanitäre Hilfe Serbiens für den Medizin- und Energiebereich in der Ukraine. Vučić erklärte, dass sein Land die territoriale Integrität der Ukraine unterstütze. Er dankte Kiew dafür, im Fall Serbien dasselbe zu tun. Die Ukraine erkennt im Gegensatz zu vielen EU-Ländern die Unabhängigkeit des Kosovo nicht an. Eine militärische Zusammenarbeit mit der Ukraine schloss Vučić aus. Serbien unterhält gute Beziehungen zu Russland und hat sich als eines von wenigen europäischen Ländern nicht den EU-Sanktionen gegen Moskau angeschlossen. (Quelle: DPA) Russland meldet Einnahme von Ortschaft in Region Charkiw Russland meldet die Einnahme der Ortschaft Iwaniwka in der ukrainischen Region Charkiw. Die Streitkräfte hätten die Siedlung unter ihre Kontrolle gebracht, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Eine Stellungnahme der Ukraine lag zunächst nicht vor. (Quelle: Reuters) Drohne dringt in Luftraum von Bulgarien ein Im Luftraum des Nato-Staates Bulgarien ist eine Drohne eingedrungen. Ministerpräsident Rumen Radew sagte nach einer Sitzung des Sicherheitsrates, das Flugobjekt sei auf bulgarischem Staatsgebiet in einer Entfernung von 100 Metern von der rumänischen Grenze explodiert. Die Drohne hatte demnach eine Großmenge Sprengstoff geladen. Teams der bulgarischen Grenzpolizei und des Verteidigungsministeriums seien dabei, die Herkunft der Drohne festzustellen. Es gebe keine Verletzten und auch keine Sachschäden. (Quelle: dpa) Angriff auf Waffentransporter im Schwarzen Meer Russland hat nach eigenen Angaben ein Frachtschiff im Schwarzen Meer mit einer Militärdrohne angegriffen. Wie die Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf das russische Verteidigungsministerium meldet, soll das Schiff Waffen für die ukrainischen Streitkräfte transportiert haben. Der Angriff habe sich bereits am Freitag östlich von Odessa ereignet. Angaben zu möglichen Schäden wurden nicht gemacht. (Quelle: Reuters) Das russische Militär spricht nach dem nächtlichen Luftangriff auf Kiew von einem Schlag gegen den ukrainischen Rüstungshersteller Fire Point. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte mit, es sei eine Produktionsstätte getroffen worden, die Teile und Sprengköpfe für den ukrainischen Marschflugkörper FP-5 Flamingo herstelle. Außerdem sei ein Treibstofflager vernichtet worden, das die ukrainischen Truppen im Osten des Landes beliefere. Der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko schrieb auf Telegram von Berichten über brennende Öltanks im Stadtteil Obolon. Schwerpunkt des Luftangriffs mit Raketen und Kampfdrohnen war nach ukrainischen Angaben erneut der Vorort Browary mit seinen Logistikzentren. (Quellen: dpa, Telegram) Verletzte nach Drohnenangriff auf Ölraffinerie in Südrussland Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf die Ölraffinerie Ilski in der südrussischen Region Krasnodar sind örtlichen Behörden zufolge fünf Menschen verletzt worden. Auf dem Gelände sei ein Feuer ausgebrochen, hieß es. Zudem werden Drohnenangriffe auf eine Industrieanlage in der russischen Region Samara gemeldet, wie der dortige Gouverneur mitteilt. Das Unternehmen wird nicht namentlich genannt. Das russische Verteidigungsministerium erklärte, die Luftabwehr habe in der Nacht 397 ukrainische Drohnen über mehreren Regionen zerstört. (Quelle: Reuters) EU importiert wieder mehr Flüssiggas aus Russland Die EU hat im Juni einem Medienbericht zufolge 14 Prozent mehr russisches Flüssiggas (LNG) importiert als ein Jahr zuvor. Das berichtet die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf Daten des Forschungszentrums CREA. Moskau nahm demnach mit LNG-Verkäufen zuletzt rund 60 Millionen Euro pro Tag ein. Größter Abnehmer innerhalb der EU war Frankreich. Trotz der Sanktionen wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine 2022 beziehen EU-Staaten weiterhin Energie aus Russland. Die EU will ab 2027 kein russisches Flüssiggas mehr importieren. (Quelle: AFP) Drei Tote bei russischen Angriffen auf Region Kiew Bei neuen russischen Luftangriffen auf Kiew und die umliegende Region sind nach ukrainischen Angaben mindestens drei Menschen getötet worden, darunter ein Kind. Drei weitere Menschen wurden verletzt. Wohnhäuser, andere Gebäude und Fahrzeuge wurden beschädigt. Auch in der Hauptstadt wurden nach Angriffen Brände gemeldet. Bei der nächtlichen Angriffswelle kamen den Angaben zufolge unter anderem ballistische Raketen, Drohnen und Gleitbomben zum Einsatz. Der Ukraine fehlt weiterhin Munition für ihre Luftabwehr, insbesondere zur Abwehr ballistischer Raketen. (Quellen: AFP, dpa, Reuters) Russland-Experte sieht offene Fragen bei Drohnen-Vorfall in Leipzig Nach dem Fund einer Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig/Halle hält der Russland-Experte Matthias Uhl eine Beteiligung russischer Geheimdienste für möglich, sieht dafür aber keine eindeutigen Belege. Für Russland als möglichen Akteur spreche das mutmaßliche Ziel: In der Nähe stand ein ukrainisches Transportflugzeug vom Typ Antonow An-124, das für westliche Waffen- und Munitionslieferungen an die Ukraine eingesetzt wird. Gegen eine russische Beteiligung spricht laut Uhl unter anderem die Komplexität einer solchen Operation. Auch eine Aktion unter "falscher Flagge" hält der Experte für möglich. Die Bundesanwaltschaft ermittelt, ein konkreter Verdacht gegen einen Verantwortlichen ist bislang nicht bekannt. (Quelle: dpa) CDU-Politiker hält russische Darstellung zu Drohnenvorfall für unglaubwürdig Der Vorsitzende des Geheimdienst-Kontrollgremiums des Bundestags, Marc Henrichmann (CDU), hält die russische Darstellung zum Fund einer Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig/Halle für unglaubwürdig. Russland spiele "ein Spiel ohne Regeln", sagte Henrichmann im ZDF. Moskau versuche angesichts des stockenden Angriffskriegs gegen die Ukraine, den Druck auf EU- und Nato-Staaten zu erhöhen. (Quelle: dpa) Russland weist Verantwortung für Drohnenvorfall in Leipzig zurück Russland hat eine Verantwortung für den Fund einer mit Sprengstoff bestückten Drohne am Flughafen Leipzig/Halle zurückgewiesen. Die russische Botschaft in Berlin sprach von einer gegen Moskau gerichteten "Provokation" und beschuldigte ihrerseits die Ukraine, hinter dem Vorfall zu stehen. Belege dafür nannte sie nicht. Die Drohne war im Sicherheitsbereich des Frachtbetriebs nahe ukrainischer Transportflugzeuge entdeckt worden. Die Bundesanwaltschaft ermittelt unter anderem wegen des Verdachts des versuchten Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sprach von einem möglichen hybriden Angriff "fremder Mächte", ohne Russland ausdrücklich verantwortlich zu machen. (Quellen: AFP, dpa) Selenskyj erstmals seit Kriegsbeginn zu Besuch in Serbien Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist erstmals seit Beginn des russischen Angriffskriegs 2022 nach Serbien gereist. In Belgrad traf er Präsident Aleksandar Vucic. Bei den offiziellen Gesprächen am Samstag soll es unter anderem um Sicherheitsfragen, die wirtschaftliche Zusammenarbeit und die Beziehungen zur EU gehen. Der Besuch gilt als politisch heikel, da Serbien traditionell enge Beziehungen zu Russland unterhält und sich den westlichen Sanktionen gegen Moskau nicht angeschlossen hat. Kiew bemüht sich darum, Belgrad stärker von Russland zu lösen. (Quelle: AFP) Die Ereignisse gestern – 7. August 2026 Bei russischen Angriffen auf mehrere ukrainische Gebiete sind mindestens elf Menschen getötet worden. Im Gebiet Dnipropetrowsk kamen bei Angriffen auf Pawlohrad und die Gemeinde Wyschnewe fünf Menschen ums Leben. In Isjum im Gebiet Charkiw wurden zwei Menschen getötet und vier weitere verletzt. Nach ukrainischen Angaben setzte Russland dabei Streumunition ein. Bei einem Drohnenangriff auf den Bahnhof von Losowa starben zwei weitere Menschen. Acht wurden verletzt. Auch aus Balaklija wurden Verletzte gemeldet. Im Gebiet Sumy erlitten bei einem Angriff auf einen Markt zehn Menschen Verletzungen. In Odessa wurde das Stadion des Fußball-Erstligisten Tschornomorez beschädigt. Dabei wurde eine Frau verletzt. Der ukrainische Energiekonzern Naftogaz meldete zudem Schäden an sieben Öl- und Erdgasförderanlagen im Osten des Landes. Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim wurden nach Angaben der dortigen Behörden zwei Menschen getötet. Ein weiterer Mensch wurde verletzt. In Jekaterinburg geriet nach Drohnenangriffen erneut ein Logistikzentrum des russischen Online-Händlers Wildberries in Brand. Nach Unternehmensangaben blieben die Schäden gering. Der US-Senat stimmte für ein Gesetz, das weitere Sanktionen gegen Russland ermöglicht. Die Maßnahmen richten sich unter anderem gegen russische Politiker und Unternehmen sowie gegen Abnehmer russischer Energie. Das Repräsentantenhaus muss dem Gesetz noch zustimmen. Die Abstimmung ist voraussichtlich für September geplant. Ukraine-News am Samstag, 8. August 2026 Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Lauf des Tages. Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.

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