Ukraine versenkt russisches Frachtschiff von Staatskonzern Rosatom
Dieser Ausdruck wurde am 01.08.2026 erstellt und ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch lizenziert. Andere Nutzungen verletzen das Urheberrecht Angriff im Schwarzen Meer Ukraine versenkt russisches Frachtschiff Es war für den Staatskonzern Rosatom unterwegs: Ukrainische Drohnen haben nahe dem Hafen Noworossijsk ein Schiff getroffen. Auch Ölraffinerien seien beschädigt worden, teilte Präsident Selenskyj mit. 01.08.2026, 17.51 Uhr War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! Ukrainische Streitkräfte haben ein von Rosatom kontrolliertes Frachtschiff versenkt. Das meldete der russische Staatskonzern. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte den Vorfall. Die »Yanina« wird von Fesco betrieben, der Schifffahrtstochtergesellschaft von Rosatom. Laut dem Konzern wurde sie nahe dem russischen Hafen Noworossijsk von mindestens zwei ukrainischen Drohnen getroffen. Die 17 Besatzungsmitglieder hätten von Bord gehen müssen, seien aber unversehrt. Rosatom teilte mit, das Schiff habe Güter wie Tiefkühlkost und Baumaterialien transportiert. Die Ukraine nimmt immer wieder russisch beflaggte Schiffe im Schwarzen Meer ins Visier. Sie wirft dem Kreml vor, dort sanktionierte Güter wie Erdöl zu verschiffen. Auch die russische Armee hat seit ihrer Vollinvasion der Ukraine im Februar 2022 regelmäßig ukrainische Hafeninfrastruktur und Schiffe angegriffen. Russische Angriffe auf Kyjiw in der Nacht Selenskyj schrieb auf Telegram, neben der »Yanina« habe die Ukraine weitere Ziele im Schwarzen und Asowschen Meer getroffen. Zudem habe man die Infrastruktur von drei russischen Ölraffinerien in der Region Baschkortostan angegriffen, mehr als 1500 Kilometer nördlich. Die ukrainische Hauptstadt Kyjiw war in der Nacht zum Samstag derweil erneut Ziel russischer Angriffe. Nach Angaben des staatlichen ukrainischen Rettungsdienstes wurden mindestens neun Menschen getötet und 28 weitere verletzt, darunter auch vier Kinder. Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, es habe einen »massiven Schlag« gegen Kyjiw ausgeführt. Ziel seien »Unternehmen des militärisch-industriellen Komplexes und Logistikzentren« gewesen. Die ukrainische Firma Fire Point entwickelt Flugkörper, die Russland wohl schwerer abwehren kann als Drohnen. Eine Rakete soll die russische Hauptstadt erreichen können – mit fast 8000 Kilometern pro Stunde. Lesen Sie hier mehr . esw/AFP/Reuters