Ukrainekrieg: Russischer General Anton Grinus zwei Wochen nach Heldenehrung tot
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Besetzte ukrainische Gebiete Russischer General zwei Wochen nach Heldenehrung tot
Kaum war er zum Helden Russlands ernannt, ist Generalmajor Anton Grinus im Ukrainekrieg gefallen. Moskauer und Kyjiwer Quellen verweisen auf schwere ukrainische Angriffe am vergangenen Wochenende.
16.09.2026, 14.12 Uhr
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Zweieinhalb Wochen nach seiner Auszeichnung als Held Russlands ist ein russischer General im Ukrainekrieg getötet worden. Der Tod von Generalmajor Anton Grinus, Kommandeur der 4. motorisierten Gardeschützenbrigade, wurde von russischen Militärbloggern und von dem tschetschenischen General Apti Alaudinow auf Telegram bestätigt.
Grinus hatte Anfang Juli dem russischen Präsidenten Wladimir Putin die Eroberung der ostukrainischen Stadt Kostjantyniwka gemeldet. »Ein Mann mit lettischem Namen, geboren in Kasan, kämpft glänzend«, sagte Putin damals. Nach Angaben der Ukrainer wie westlicher Militärbeobachter ist die Stadt aber nicht vollständig unter russischer Kontrolle. Am 27. August wurde der General mit dem Ehrentitel Held Russlands ausgezeichnet.
Schwere ukrainische Angriffe am Wochenende
Die genauen Umstände seines Todes sind nicht bekannt. Moskauer und Kyjiwer Quellen verweisen aber auf schwere ukrainische Angriffe gegen russische Stellungen in den besetzten Gebieten Luhansk und Donezk am vergangenen Wochenende.
In dem von Putin befohlenen Krieg gegen die Ukraine sind in viereinhalb Jahren nach offizieller Zählung fast 20 russische Generäle getötet worden. Nach unbestätigten Berichten kam Ende August ein Dreisternegeneral bei Beschuss auf eine Kommandostelle in Donezk ums Leben.
jmm/dpa