Ukrainekrieg: Schwerer russischer Bombenangriff auf Kramatorsk
Dieser Ausdruck wurde am 14.08.2026 erstellt und ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch lizenziert. Andere Nutzungen verletzen das Urheberrecht Frontstadt in der Ostukraine Russland bombardiert Kramatorsk schwer Russland hat die frontnahe Stadt Kramatorsk in der Ostukraine erneut mehrfach aus der Luft angegriffen. Die Ukraine meldet mindestens einen Toten und mehrere Verletzte. Anwohnern wird geraten umzusiedeln. 14.08.2026, 07.15 Uhr War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! Die Sicherheitslage im ostukrainischen Kramatorsk verschlechtert sich weiter. Durch einen russischen Bombenangriff auf die frontnahe Stadt sind nach Behördenangaben mindestens 15 Menschen verletzt worden. Es gebe bislang einen Toten, teilte der Militärverwalter des Gebiets Donezk, Wadym Filaschkin, auf Telegram mit. Seinen Angaben zufolge wurde die Stadt achtmal aus der Luft angegriffen, mutmaßlich mit Gleitbomben. In einem großen Wohnblock sei ein Brand ausgebrochen. Filaschkin riet den Einwohnern von Kramatorsk, in weniger gefährdete Gebiete der Ukraine umzusiedeln. Die Industriestadt hatte vor dem Krieg etwa 58.000 Einwohner. Kramatorsk ist nahe an der Frontlinie. Die vordersten russischen Stellungen sind derzeit etwa 20 Kilometer entfernt. Immer wieder wird Kramatorsk beschossen. Wegen wachsender Gefahr durch russische Angriffe wurden zuletzt 525 Kinder und Jugendliche in und um die Stadt zwangsweise evakuiert. »Die Sicherheitslage verschlechtert sich, daher ist es inakzeptabel, Kinder der ständigen Gefahr russischer Angriffe auszusetzen«, teilte der Militärgouverneur Filaschkin bereits Anfang August mit. Es sei eine schwierige, aber notwendige Entscheidung. Die Ukraine wehrt sich seit fast viereinhalb Jahren gegen eine groß angelegte russische Invasion. Der Ballungsraum um Slowjansk und Kramatorsk ist der letzte große Festungsgürtel, den die ukrainischen Truppen in der Region Donezk unter ihrer Kontrolle halten. Russland fordert für die Aufnahme von Friedensverhandlungen den vollständigen Rückzug ukrainischer Truppen aus dem Gebiet Donezk. asc/dpa