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Ukrainekrieg: Selenskyj zeigt sich offen dafür, die Frontlinie einzufrieren

Welt

Dieser Ausdruck wurde am 21.10.2026 erstellt und ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch lizenziert.

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Russlands Angriffskrieg Selenskyj zeigt sich offen dafür, die Frontlinie einzufrieren

Wie reagiert Russlands Machthaber Wladimir Putin auf mögliche Friedenslösungen in seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine? Der Präsident der Ukraine signalisiert seine Bereitschaft zu Gesprächen.

21.10.2026, 16.45 Uhr

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Der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Russlands Machthaber Wladimir Putin beendeten ihre Gespräche über eine mögliche Friedenslösung im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine am Nachmittag. Die Ukraine und ihre westlichen Unterstützer warten nun darauf, dass Witkoff sie in Oslo über die Ergebnisse der Gespräche informiert. Präsident Wolodymyr Selenskyj hat derweil seine Bereitschaft zu einem Waffenstillstand und Dreiergesprächen mit den USA und Russland signalisiert.

Selenskyj wurde im Interview mit dem US-Sender Fox News gefragt, ob er einen Friedensschluss akzeptieren würde, der die Front an ihren derzeitigen Linien einfrieren würde. Der ukrainische Präsident antwortete darauf, das könne ein erster Schritt für eine Waffenruhe sein. »Wir müssen sie jetzt einfrieren«, sagte Selenskyj. Dies sei der Weg, »um diesen Krieg zu beenden« und »das Minimum, was wir heute von Russland erwarten«. Selenskyj sagte weiter, die Ukraine würde sich anschließend an den US-Präsidenten und an die Europäer wenden und um Sicherheitsgarantien bitten.

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Seine Gespräche mit dem US-Unterhändler Witkoff seien produktiv verlaufen, sagte Selenskyj, die Ukraine sei zu diplomatischen Bemühungen bereit. »Ich hoffe, dass wir ein Ergebnis erzielen werden, so Gott will, ein positives«, sagte er über Witkoffs Treffen mit Putin. Der Kreml teilt in einer ersten Reaktion zu den Gesprächen zwischen Witkoff und Putin mit, Putin sei ab Mitte November zu Dreiergesprächen bereit. Mehr zu den Gesprächen lesen Sie hier.

Selenskyj lobte US-Präsident Donald Trumps Aufruf zum Waffenstillstand. »Es ist wichtig, trilaterale Verhandlungen mit dem US-Präsidenten Donald Trump und Putin zu führen«, sagte Selenskyj. Es sollten aber auch europäische Länder einbezogen werden. »Ich habe immer gesagt, dass wir offen sind für Verhandlungen in jedem Format und zu jedem Thema. Ich bitte nur darum: Redet bitte nicht ohne uns über uns.«

Auch die deutsche Regierung äußerte sich entsprechend. Ein Sprecher erklärte, dass Frieden in der Ukraine nicht ohne die Einbeziehung der Ukrainer erreicht werden könne. Außerdem handele es sich um eine europäische Angelegenheit. »Aufgrund deutscher und europäischer Kontakte zu den USA können wir davon ausgehen, dass die Amerikaner an einem Verhandlungsprozess interessiert sind«, sagte der Sprecher.

Die Ukraine steuert auf eine schwere Krise zu, weil sich ihr mächtigster Partner abzuwenden scheint: Wolodymyr Selenskyj wirft der Trump-Regierung vor, Abfangraketen zurückzuhalten. Für die Verteidigung wäre das verheerend. Mehr dazu lesen Sie hier.

ptz/AFP

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