Uli Hoeneß schlägt bei Bayerns Wechselkandidaten Zaragoza, Boey und Palhinha mildere Töne an
Mehr News und Gerüchte zum FC Bayern München: Auch Liverpool und Arsenal sind an ihm dran: FCB nimmt offenbar Star des VfB Stuttgart ins Visier "Dann wird es relativ hart für ihn!" Eberl richtet klare Ansage an Verkaufskandidaten des FC Bayern Max Eberl erwägt Verkauf eines Bayern-Verteidigers FC Bayern, News: "Wir werden die Spieler behalten, wenn ...": Zeichnet sich bei Zaragoza Wende ab? Bryan Zaragoza hat auch nach seiner Rückkehr zum FC Bayern München keine Perspektive. In den Planungen von Trainer Vincent Kompany spielt der Offensivspieler keine Rolle, auch Sportvorstand Max Eberl machte zuletzt deutlich, dass der Rekordmeister bei Zaragoza ebenso wie bei Joao Palhinha und Sacha Boey offen für einen Verkauf ist. Ehrenpräsident Uli Hoeneß schlug nun deutlich versöhnlichere Töne an. "Wenn es uns jetzt gelingt, den einen oder anderen Spieler abzugeben - und genau das wäre unser Wunsch -, wäre das natürlich gut. Aber eines möchte ich ganz klar sagen: Ein Vertrag beim FC Bayern ist unantastbar. Das bedeutet, dass wir die Spieler behalten werden, wenn sich am Ende keine passende Lösung findet", erklärte Hoeneß der Bild. Ein Wechsel Zaragozas zeichnet sich derzeit ohnehin nicht ab. Den 24-Jährigen soll es zwar zurück nach Spanien ziehen, zuletzt wurden Espanyol Barcelona, der FC Malaga und der FC Sevilla als mögliche Interessenten gehandelt. Als größtes Hindernis gelten jedoch weniger die Ablöseforderungen des FC Bayern als vielmehr Zaragozas Gehalt. Der Flügelspieler soll in München rund vier Millionen Euro pro Jahr verdienen. Im Januar 2024 wechselte er für insgesamt rund 17 Millionen Euro vom FC Granada zum deutschen Rekordmeister. Sein Vertrag läuft noch bis 2029. Getty Images FC Bayern, Gerücht: Galatasaray wollte Sacha Boey angeblich behalten Sacha Boey ist nach seiner Leihe zu Galatasaray Istanbul in diesem Sommer zum FC Bayern München zurückgekehrt. Dass der Franzose wieder an der Isar gelandet ist, liegt jedoch offenbar nicht daran, dass der türkische Meister kein Interesse mehr an ihm hatte - vielmehr verhinderten die Kaderregularien in der Süper Lig eine feste Verpflichtung. Wie die Bild berichtet, war Galatasaray grundsätzlich bereit, Boey für eine Ablösesumme zwischen zehn und 15 Millionen Euro zurückzuholen. Aufgrund der Ausländerregelung verfügte der Klub allerdings nur noch über einen freien Platz für einen ausländischen Spieler. Da dieser für eine andere Position vorgesehen war, entschied sich Galatasaray letztlich gegen eine Verpflichtung des Rechtsverteidigers. Beim FC Bayern hat Boey derweil keine sportliche Perspektive mehr. Sportvorstand Max Eberl machte zuletzt deutlich, dass der Rekordmeister sowohl bei Boey als auch bei Bryan Zaragoza und Joao Palhinha offen für einen Verkauf ist. "Wir haben mit Sacha, Bryan und Joao drei Spieler, wo wir sehr offen sind, sie abzugeben", erklärte Eberl in einer Medienrunde. Deutlicher wurde der 51-Jährige anschließend: "Für die drei wird die Zukunft beim FC Bayern keine sein. Wenn sich einer entscheidet, hierzubleiben, dann wird es relativ hart und kompliziert für ihn, weil er keine große Rolle spielen wird." Boey war im Januar 2024 für rund 30 Millionen Euro von Galatasaray zum FC Bayern gewechselt, konnte sich in München jedoch nie durchsetzen. In 38 Pflichtspielen erzielte der 25-Jährige ein Tor und bereitete sechs weitere Treffer vor. Sein Vertrag läuft noch bis 2028. Aktuell zeichnet sich für den Franzosen allerdings kein Wechsel ab. Getty Images FC Bayern, News: "Einer der größten Verteidiger seiner Geschichte": Rummenigge trauert um Baresi Einst fügte der damalige Milan-Spieler Franco Baresi im Derby della Madonnina seinem Rivalen Karl-Heinz Rummenigge eine klaffende Wunde am Schienbein zu. Mehr als 40 Jahre später ist beim langjährigen Bayern-Profi und -Funktionär Rummenigge der Schmerz umso größer, nachdem sein früherer Gegenspieler am Freitag im Alter von 66 Jahren aus dem Leben schied. "Mit Franco Baresi verliert der Fußball einen der größten Verteidiger und bedeutendsten Kapitäne seiner Geschichte. Schon nach unseren ersten Derby-Duellen in Italien wusste ich, dass ich einem außergewöhnlichen Verteidiger gegenüberstand", sagte der frühere Stürmer am Freitag. Während seiner Zeit bei Inter Mailand zwischen 1984 und 1987 lieferte er sich in zahlreichen Stadtderbys mit dem direkten Gegenspieler Baresi heiße Duelle. 1985 kam es zur folgenschweren Grätsche: Die Verletzung des Deutschen musste mit zwölf Stichen genährt werden. "Franco verkörperte Führungsstärke, Fairplay und absolute Weltklasse. Er hat den AC Mailand und den italienischen Fußball nachhaltig geprägt", sagte der 70 Jahre alte Rummenigge über den Weltmeister von 1982, dessen Todesursache bisher nicht bekannt ist. Laut der Gazzetta dello Sport befand sich Baresi zuletzt in einem Krankenhaus am Stadtrand von Mailand. 2025 war er wegen eines Lungenknotens operiert worden. (SID) Getty Images FC Bayern München: Der Sommerfahrplan nach der WM 2026