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Um Raketen aus Russland zu orten: USA liefern Ukraine wieder Geheimdienstdaten

Welt

Die Spannungen zwischen den USA und der Ukraine sind spätestens seit dem Diesel-Deal zwischen Donald Trump und Wladimir Putin groß. Doch zumindest in einem Punkt kann das von Russland angegriffene Land offenbar wieder auf US-Unterstützung zählen.

Die USA versorgen die Ukraine nach einer kurzen Unterbrechung wieder mit wichtigen Geheimdienstinformationen zur Abwehr russischer Raketenangriffe. Das erklärte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in einem Interview mit dem US-Sender NBC. Der Austausch von Geheimdienstinformationen sei unterbrochen, aber später wieder "freigegeben" worden. "Wir sind dafür sehr dankbar", sagte Selenskyj. "Jetzt funktioniert es."

Die Ukraine ist auf die US-Informationen angewiesen, um die schnell fliegenden ballistischen Raketen zu orten, die Russland in Wellen auf ihre Städte abfeuert. US-Präsident Donald Trump hatte Anfang der Woche erklärt, Washington teile weiterhin Geheimdienstinformationen. Dies geschah, obwohl ukrainische Vertreter sagten, einige russische Angriffe seien ohne Vorwarnung erfolgt.

Die Vorgänge nährten in der Ukraine Befürchtungen, die USA könnten die Unterstützung auf dem Schlachtfeld reduzieren, um Kiew zu Zugeständnissen zu zwingen. Präsident Donald Trump hatte vor einigen Tagen Sanktionen gegen russischen Diesel aufgehoben und Selenskyj öffentlich kritisiert. Die Ukraine wirft zudem dem US-Raumfahrtunternehmen SpaceX vor, die Nutzung des Satellitennetzwerks Starlink eingeschränkt und damit die eigene Drohnenabwehr sowie die Luftverteidigung geschwächt zu haben.

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