Umbruch im ÖFB-Team: Vier Debütanten und zwei Schalke-Rückkehrer
Ralf Rangnick hat am Montag den ersten ÖFB-Kader nach der Weltmeisterschaft bekannt gegeben. Dabei leitete der Deutsche einen großen Umbruch ein: Neben Marko Arnautovic und Marcel Sabitzer, die nach dem Turnier zurückgetreten waren, sind sechs weitere Spieler rund um Kapitän David Alaba aus dem Kader gestrichen worden. Für sie wurden vier Debütanten und fünf Rückkehrer einberufen. Österreich trifft in der Nations League B in vier Spielen auf Israel, Irland und den Kosovo.
Neben Alaba müssen vorerst Florian Grillitsch (Frosinone), Dejan Ljubicic (Schalke), Patrick Pentz (Bröndby), Alessandro Schöpf (LASK) und Michael Svoboda (Brighton) weichen. Grillitsch fehlt aktuell mit Adduktorenbeschwerden.
Die vier Debütanten im Nationalteam sind Felix Bacher (Lyon), Lukas Jungwirth (LASK), Vasilije Markovic (Austria) und Christian Zawieschitzky (Salzburg). Gerade die Nominierung des 18 Jahre alten Markovic, der erst im Februar in der Bundesliga debütierte, ist überraschend. Der ÖFB will damit vor allem verhindern, dass der U17-Vizeweltmeister, der serbischer Abstammung ist, vom Balkanstaat abgeworben wird.
Wieder zurück im ÖFB-Team nach längerer Abwesenheit sind Junior Adamu und Maximilian Wöber (beide Schalke), Marco Grüll (Werder), Christoph Lang (LASK) und Nikolas Veratschnig (Salzburg). Abgerundet wird der 27 Mann umfassende Kader von 18 Spielern, die auch bereits bei der WM zum Aufgebot zählten.
Der ÖFB-Kader im Überblick