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Umfrage: AfD erreicht neuen Rekordwert - Mehr als ein Viertel noch unentschlossen

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Wenige Tage vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt liegt die AfD einer Umfrage zufolge mit großem Abstand auf dem ersten Platz. Die Partei käme mit 41 Prozent der Stimmen auf einen neuen Rekordwert und würde damit ihr Ergebnis von vor fünf Jahren in etwa verdoppeln, wie aus dem aktuellen ZDF-Politbarometer hervorgeht. Bei der Landtagswahl 2021 kam die Partei auf 20,8 Prozent.

Die CDU von Ministerpräsident Sven Schulze bleibt im Vergleich zur letzten Umfrage unverändert (23 Prozent), müsste aber dennoch im Vergleich zur letzten Landtagswahl mit starken Verlusten rechnen. Damals kam die Partei auf 37,1 Prozent.

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Die Linke läge bei 11,5 Prozent, die SPD bei 8,5 Prozent und die Grünen bei ‌sechs Prozent. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) mit vier Prozent und die FDP mit drei Prozent würden den Einzug in den Landtag verpassen.

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Da eine absolute Mehrheit für die AfD unwahrscheinlich sei, bräuchte sie für eine Regierungsbildung einen Koalitionspartner. Eine Mehrheit hätte hingegen ein Bündnis aller anderen im Parlament vertretenen Parteien aus CDU, Linken, SPD und ‌Grünen.

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Im direkten Vergleich der Spitzenkandidaten liegt Amtsinhaber Schulze bei der Frage nach dem bevorzugten Ministerpräsidenten deutlich vor seinem AfD-Herausforderer Ulrich Siegmund.

Die Ergebnisse des Politbarometers im Überblick:

AfD: 41 Prozent (+1 Punkt)

CDU: 23 Prozent (+/-0)

Linke: 11,5 Prozent (-1,5 Punkte)

SPD: 8,5 Prozent (-0,5 Punkte)

Grüne: 6 Prozent (+/-0)

BSW: 4 Prozent (+1)

FDP: 3 Prozent (+/-0)

Die Meinungsforscher wiesen darauf hin, dass die Erhebung lediglich ein Stimmungsbild sei und 26 Prozent der Befragten noch unentschlossen seien. Bei der Wahl vor fünf Jahren war ‌die CDU mit 37,1 Prozent noch stärkste ‌Kraft geworden. Die AfD landete damals mit 20,8 Prozent auf dem zweiten Platz, gefolgt von der Linken mit ‌11,0 Prozent, der SPD mit 8,4, der FDP ‌mit 6,4 ‌und den Grünen mit 5,9 Prozent.

Für die Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen wurden 10144 Personen zwischen dem 1. und 3. September befragt. Die Fehlertoleranz liegt bei 3 Prozentpunkten.

dpa/rct

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