DAX +1,09 % 26.423,87 Pkt 12:19:30 MDAX +0,06 % 32.449,75 Pkt 12:19:30 Euro Stoxx 50 +0,36 % 6.547,19 Pkt 12:19:30 Dow Jones -0,57 % 54.036,93 Pkt 22:50:36 S&P 500 +0,44 % 7.757,64 Pkt 22:50:24 Nasdaq +1,24 % 26.690,62 Pkt 23:15:59 Nikkei +2,08 % 66.970,22 Pkt 08:45:03 Gold +0,06 % 4.402,20 USD 12:24:25 Silber +1,15 % 64,23 USD 12:24:03 Brent +0,67 % 84,11 USD 12:24:18 WTI +0,52 % 78,59 USD 12:24:26 Bitcoin +0,20 % 64.973,80 USD 12:34:27 EUR/USD +0,31 % 1,15610 USD 12:34:22 EUR/GBP -0,05 % 0,85610 GBP 12:34:29 EUR/CHF -0,23 % 0,93400 CHF 12:34:28 EUR/JPY +0,53 % 183,507 JPY 12:34:30

Umfrage für Sven Schulze – AfD fast doppelt so stark wie CDU

Nation

Audioplayer wird geladen Anzeige Vier Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt erhält die AfD in einer Umfrage fast doppelt so viel Zustimmung wie die CDU. Laut Meinungsforschungsinstitut Insa gewinnt die Partei um Spitzenkandidat Ulrich Siegmund einen Prozentpunkt hinzu und kommt nun auf 42 Prozent. Die CDU um Ministerpräsident Sven Schulze verliert hingegen zwei Prozentpunkte und müsste sich mit 22 Prozent begnügen. „Die CDU wird die AfD bis zum 6. September nicht mehr überholen. Die AfD wird bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt die stärkste politische Kraft“, prognostizierte Insa-Gründer Hermann Binkert gegenüber „Bild“. Anzeige Mit 6 Prozent (+1) käme die SPD der Erhebung zufolge knapp in den Magdeburger Landtag. FDP und Grüne würden mit jeweils 4 Prozent an der Fünfprozenthürde scheitern. Dafür würde das BSW den Sprung ins Parlament schaffen. 5 Prozent (+1) würden sich aktuell für die Partei entscheiden. Die Insa-Umfrage zu Sachsen-Anhalt im Überblick AfD: 42 Prozent (+1 Prozentpunkt) CDU: 22 Prozent (-2) Linke: 13 Prozent (-1) SPD: 6 Prozent (+1) BSW: 5 Prozent (+1) Grüne: 4 Prozent (unverändert) FDP: 4 Prozent (unverändert) Damit könnte dem BSW die Rolle des Königsmachers zukommen – was dem amtierenden Ministerpräsidenten nicht zugutekäme. „Unser Wahlziel ist die Abwahl des CDU-Amtsinhabers und seine Ersetzung durch einen überparteilichen Ministerpräsidenten, der die Brandmauer-Idiotie beendet“, hatte Parteigründerin Sahra Wagenknecht zuletzt angekündigt. Anzeige Auch Spitzenkandidatin Claudia Wittig hatte sich deutlich gegen Schulze positioniert: „Nur wenn das BSW in den Landtag einzieht, kann die nächste Amtszeit des CDU-Ministerpräsidenten verhindert werden. Die AfD allein wird es nicht schaffen.“ Weder Sven Schulze noch Ulrich Siegmund hätten nach den Umfrageergebnissen eine absolute Mehrheit, die in den ersten beiden Wahlgängen nötig wäre, um sich zum Ministerpräsidenten wählen zu lassen. Lesen Sie auch Im dritten Wahlgang reicht jedoch die einfache Stimmenmehrheit, die der AfD-Kandidat erreichen könnte, sofern sich die BSW-Abgeordneten enthielten. Zur Erinnerung: Die AfD hätte mit 42 Prozent mehr Stimmen als CDU, Linke und SPD (41 Prozent). Sollten FDP oder Grüne den Einzug in Sachsen-Anhalt doch noch bewerkstelligen, dürfte es leichter werden, gemeinsam mit CDU, SPD und Linken einen Ministerpräsidenten der AfD zu verhindern. doli

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