DAX +1,66 % 26.014,32 Pkt 15:30:51 MDAX +0,81 % 30.743,83 Pkt 15:30:58 Euro Stoxx 50 +0,56 % 6.202,22 Pkt 15:30:45 Dow Jones -0,03 % 52.362,46 Pkt 15:45:58 S&P 500 -0,02 % 7.720,96 Pkt 15:45:56 Nasdaq -1,04 % 26.203,36 Pkt 15:45:57 Nikkei +1,10 % 64.659,47 Pkt 07:45:03 Gold -0,29 % 4.040,00 USD 15:35:54 Silber -1,58 % 52,62 USD 15:35:54 Brent -4,67 % 109,94 USD 15:35:41 WTI -2,04 % 100,68 USD 15:35:56 Bitcoin -0,08 % 81.203,99 USD 15:45:54 EUR/USD +0,24 % 1,11570 USD 15:45:43 EUR/GBP -0,10 % 0,83530 GBP 15:45:58 EUR/CHF +0,01 % 0,92240 CHF 15:45:58 EUR/JPY +0,15 % 176,057 JPY 15:45:58

Umfrage: Gutverdiener schieben offenbar größere Anschaffungen auf

Wirtschaft

Bei den einkommensstärksten Haushalten bricht die Konsumlaune laut einer Verbraucherumfrage so stark ein wie seit Monaten nicht. Das könnte die Konsumerholung bremsen.

Einkaufstaschen: Die Konsumerholung in Deutschland könnte gebremst werden, weil bei Gutverdienern die Tendenz zum Sparen zunimmt. Foto: dpa

Berlin. Die Konsumlaune in Deutschland trübt sich vor allem bei den Gutverdienern ein. Dies geht aus einer detaillierten Auswertung der Verbraucherumfrage durch das Nürnberger Institut für Marktentscheidungen (NIM) hervor, die am Freitag veröffentlicht wurde.

Demnach sinkt der Konsumklima-Gesamtindikator für Oktober um 3,8 Zähler auf minus 30,6 Punkte. Bei den 25 Prozent der Haushalte mit den höchsten Einkommen bricht die Stimmung jedoch um 13,8 auf minus 38,0 Punkte ein. In den unteren Einkommensgruppen zeigt sich die Verbraucherstimmung dagegen vergleichsweise stabil.

„Wenn einkommensstärkere Haushalte größere Anschaffungen aufschieben und stattdessen mehr sparen, könnte das die Konsumerholung spürbar bremsen“, sagte NIM-Forscherin Anja Bauer. Die Entwicklung sei besonders relevant, da die obere Einkommenshälfte für rund 68 Prozent der gesamten Konsumausgaben in Deutschland stehe.

Tendenz zum Sparen bereits seit Beginn des Iran-Krieges

In dieser Gruppe stagniere oder sinke die Anschaffungsneigung, während die Sparneigung zunehme. „Wir sehen hier nicht nur einen kurzfristigen Ausschlag: Vor allem bei den oberen 25 Prozent beobachten wir die Eintrübung bereits seit Beginn des Iran-Kriegs“, sagte Bauer.

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