Umfrage: Mexiko und Kanada sehen China positiver als die USA
Newsblog zur US-Politik Kanada und Mexiko bewerten China positiver als die USA Aktualisiert am 02.08.2026 - 13:41 UhrLesedauer: 14 Min. Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Der Reflecting Pool wurde offenbar nicht mutwillig beschädigt. US-Medien berichten über einen iranischen Cyberangriff. Alle Entwicklungen im Newsblog. Sonntag, 2. August Umfrage: US-Nachbarn halten eher zu China als zu den USA Zum ersten Mal seit fast zwei Jahrzehnten bewerten Menschen in Kanada China positiver als die Vereinigten Staaten. Das geht aus einer weltweiten Umfrage des Pew Research Center aus dem Frühjahr 2026 hervor. Auch in Mexiko fällt das Bild zugunsten Chinas aus. Dort äußerten sich Befragte bereits in mehreren früheren Erhebungen während der ersten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump positiver über China als über die USA. Die Umfrage zeigt zudem, dass sowohl Kanadier als auch Mexikaner dem chinesischen Staats- und Parteichef Xi Jinping mehr Vertrauen in internationalen Angelegenheiten entgegenbringen als US-Präsident Donald Trump. Das Vertrauen in beide Politiker bleibt allerdings insgesamt vergleichsweise gering. Noch im Jahr 2025 hatten Befragte in beiden Ländern die Vereinigten Staaten sowohl als wichtigsten Verbündeten als auch als größte Bedrohung für ihr eigenes Land bezeichnet. US-Justizministerium lädt erneut Journalisten vor Das US-Justizministerium hat für seine Ermittlungen die Unterlagen eines freien Journalisten der "New York Times" angefordert, wie die Zeitung am Samstag berichtete. Die Ermittlungen beziehen sich auf die Quellen für einen Artikel aus dem Jahr 2025 über eine misslungene US-Militäroperation in Nordkorea. Dem Bericht zufolge wurde der Journalist Matthew Cole im Februar von der Staatsanwaltschaft in Virginia vorgeladen. Die Behörden verlangen seine Notizen aus mehr als zwei Jahren sowie seine Zeugenaussage. In dem von Cole mitverfassten Artikel wurde unter Berufung auf 24 anonyme Quellen detailliert beschrieben, wie Soldaten der Spezialeinheit Navy SEALs Anfang 2019 bei einem Einsatz mehrere unbewaffnete Nordkoreaner töteten. Reflecting Pool: Trump geht Staatsanwältin an Im Umgang mit der Renovierung des "Reflecting Pools" auf der Prachtmeile nahe dem Weißen Haus hat US-Präsident Donald Trump die Einstellung der Ermittlungen wegen Vandalismus-Vorwürfen scharf kritisiert. Bezirksstaatsanwältin Jeanine Pirro, eine langjährige Vertraute Trumps, wurde vom Präsidenten öffentlich an den Pranger gestellt, weil sie die von ihm unterstützte Klage in der Sache hatte fallenlassen. Er stimme Pirro "zu 100 Prozent nicht zu", schrieb der Republikaner auf seiner Plattform Truth Social. "Ich verstehe nicht, was sie sich dabei gedacht hat?". Trump beharrte darauf, dass es bei seinem Herzensprojekt, der Renovierung des "Lincoln Memorial Reflecting Pools" in Washington, sehr wohl zu Vandalismus gekommen sei. Samstag, 1. August Drama um Reflecting Pool: Trump-Regierung räumt Fehler ein Das US-Justizministerium hat eingeräumt, dass eine von Präsident Donald Trump veranlasste 14-Millionen-Dollar-Renovierung des Reflecting Pool am Lincoln Memorial in Washington, D.C., mangelhaft war. Das Strafverfahren gegen den ehemaligen Olympioniken David Hearn, dem vorgeworfen wurde, das Reflexionsbecken beschädigt zu haben, wurde eingestellt. US-Präsident Donald Trump hatte wiederholt Vandalen für Schäden nach der Renovierung verantwortlich gemacht. Dies geht aus einem neuen Gerichtsantrag der US-Staatsanwältin von Washington, D.C., Jeanine Pirro, hervor, über den CNN berichtet. "Erst nach der Einreichung der Anklageschrift [gegen Hearn] legte das [Innenministerium] der [US-Staatsanwaltschaft in Washington, D.C.] zusätzliche Unterlagen vor, aus denen hervorgeht, dass die Beschädigung des Reflecting Pools am Lincoln Memorial im Juni 2026 auf eine mangelhafte Installation durch den Auftragnehmer, Atlantic Industrial Coatings, sowie der Eile, das Projekt noch vor den Veranstaltungen im Rahmen der 'America 250'-Feierlichkeiten in den Wochen rund um den Unabhängigkeitstag 2026 fertigzustellen, zurückzuführen ist", schrieb Pirros Büro laut dem Sender. Freitag, 31. Juli Entwaffnung der Hamas: Hat Trump den Mund zu voll genommen? Donald Trump vermeldet, dass die Terrororganisation Hamas entwaffnet werden soll. Aber hat er damit recht? Lesen Sie den ganzen Artikel hier. Trump äußert sich verhalten zu Patriot-Lizenzen für Ukraine US-Präsident Donald Trump hat sich zurückhaltend zu einer möglichen Vergabe von Lizenzen an die Ukraine zur Herstellung von Patriot-Abfangraketen geäußert. "Wir haben dem nicht zugestimmt. Wir sprechen darüber", sagte der Präsident in einer Kabinettsitzung auf eine entsprechende Journalistenfrage. Man müsse besonnen und vorsichtig vorgehen. Es sei eine schwierige Entscheidung, eine solche Technologie aus der Hand zu geben. Anfang Juli hatte Trump am Rande des Nato-Gipfels in Ankara der Ukraine die Vergabe einer Lizenz in Aussicht gestellt. In dieser Woche hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dann nach einem weiteren Gespräch mit Trump im Weißen Haus in Washington im Interview mit dem Fox-News-Moderator Sean Hannity gesagt: "Er hat zugesagt, uns die Lizenzen zu erteilen." Die ukrainischen Streitkräfte beklagen, dass ihnen Flugabwehrraketen fehlten, um feindliche Geschosse vom Himmel holen zu können. Zur Hilfe aufgerufen sind die USA und andere Länder, die über moderne Patriot-Systeme verfügen – die einzigen wirklich wirksamen Mittel gegen Russlands ballistische Raketen.