Umfrage: Union fällt auf niedrigsten Wert seit 2021 - AfD so weit vorne wie nie zuvor
Audioplayer wird geladen Anzeige Die Union von Bundeskanzler Friedrich Merz verliert in der neuesten Wahlumfrage von Insa einen Prozentpunkt im Vergleich zur Vorwoche und kommt nur noch auf 20,5 Prozent. Das ist der niedrigste von Insa in dieser Umfrage gemessene Wert seit November 2021. Die AfD legt einen halben Prozentpunkt im Vergleich zur Vorwoche zu und kommt auf 29 Prozent. Damit ist auch der Abstand zwischen Union und AfD mit 8,5 Prozentpunkten so groß wie nie zuvor in einer Sonntagsfrage von Insa. Anzeige Auch die SPD von Vizekanzler Lars Klingbeil und Arbeitsministerin Bärbel Bas verbessert sich leicht und kommt mit einem Plus von einem halben Prozentpunkt nun auf 13 Prozent. Damit liegen die Sozialdemokraten gleichauf mit den Grünen, deren Wert stabil bleibt. Lesen Sie auch Die Linke bleibt ebenfalls unverändert bei 10,5 Prozent. Leicht zulegen im Vergleich zur Vorwoche konnte die FDP – sie käme derzeit auf 4,5 Prozent, 0,5 Punkte mehr. Das BSW verliert leicht und kommt auf 3,5 Prozent. Beide Parteien wären demnach nach wie vor nicht im Deutschen Bundestag vertreten. Anzeige Die schwarz-rote Koalition kommt somit auf 33,5 Prozent – fast 12 Prozentpunkte weniger als bei der Bundestagswahl im Februar 2025. Eine Koalition aus CDU/CSU und AfD käme auf 49,5 Prozent. Ein Linksbündnis aus SPD, Grünen und Linken auf 36,5 Prozent. Die Insa-Umfrage im Überblick AfD: 29 Prozent (+0,5) Union: 20,5 Prozent (-1) Grüne: 13 Prozent (unverändert) SPD: 13 Prozent (+0,5) Linke: 10 Prozent (unverändert) FDP: 4,5 Prozent (+0,5) BSW: 3,5 Prozent (-0,5) Sonstige: 6 Prozent (unverändert) Die Umfrage wurde vom 17.07. bis 20.07. durchgeführt und fiel damit zeitlich zusammen mit der Debatte um den mittlerweile zurückgetretenen Fraktionsvorsitzenden der Union, Jens Spahn, und dessen Inanspruchnahme einer Leihmutterschaft in den USA. Lesen Sie auch So fiel Spahn auch im Politikerranking von Insa auf den letzten Platz ab. Er verlor einen Rang und steht nun auf Position 20. Zudem wurden die Teilnehmer der Umfrage auch explizit nach ihrer Meinung zu Spahn befragt. Demnach hielten ihn 69 Prozent für unglaubwürdig. AfD-Chefin Alice Weidel verbesserte sich demgegenüber auf Platz vier. FDP-Chef Wolfgang Kubicki machte zwei Plätze gut und liegt nun auf Rang sieben. Das Politikerranking von Insa im Überblick: Boris Pistorius (SPD) – 4,9 Punkte Cem Özdemir (Grüne) – 4,3 Punkte Hendrik Wüst (CDU) – 4,0 Punkte Alice Weidel (AfD) – 3,9 Punkte Markus Söder (CSU) – 3,9 Punkte Alexander Dobrindt (CSU) – 3,8 Punkte Wolfgang Kubicki (FDP) – 3,8 Punkte Julia Klöckner (CDU) – 3,7 Punkte Sahra Wagenknecht (BSW) – 3,7 Punkte Heidi Reichinnek (Linke) – 3,6 Punkte Lars Klingbeil (SPD) – 3,6 Punkte Carsten Linnemann (CDU) – 3,6 Punkte Katharine Dröge (Grüne) – 3,5 Punkte Ines Schwerdtner (Linke) – 3,5 Punkte Tino Chrupalla (AfD) – 3,5 Punkte Franziska Brantner (Grüne) – 3,5 Punkte Bärbel Bas (SPD)– 3,3 Punkte Katherina Reiche (CDU) – 3,2 Punkte Friedrich Merz (CDU) – 2,7 Punkte Jens Spahn (CDU) – 2,5 Punkte Für die Sonntagsfrage befragte das Meinungsforschungsinstitut Insa insgesamt 2005 wahlberechtigte Bürger per Online-Tool. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei plus/minus 2,5 Prozentpunkten. lfb