Umstrittenes Lap Coffee in der Schanze: Neuer Betreiber
Espresso für 1,50 Euro, Cappuccino für 2,50 Euro: Die Café-Kette „Lap Coffee“ aus Berlin setzt auf günstige Preise, schnelle Bedienung, Einwegbecher und eine milliardenschwere Investorenfirma. Im September 2025 eröffnete die Filiale am Schulterblatt. Nun entsteht dort ein neues „Store-in-Store“-Konzept.
Bei der Eröffnung vor einem Jahr sorgte das „Lap Coffee“ auch für viel Kritik: Die Café-Kette setzt Preismaßstäbe, an die sich kleine, inhabergeführte Cafés unmöglich anpassen können. Es wurden anfangs sogar Attacken linker Gruppen befürchtet. Nun meldet sich das Unternehmen mit Neuigkeiten: Ab dem 4. September übernimmt „The Flower Bar“ die Fläche in der Schanze. Das Hamburger Start-up ist Blumenladen und Café in einem – und hat dann drei Standorte in der Hansestadt.
„Lap Coffee“ und „The Flower Bar“ kooperieren in der Sternschanze
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So solle in der Schanze ein „Store-in-Store“-Konzept entstehen: „,The Flower Bar’ verantwortet den Betrieb und bringt Açaí und Blumen mit, ,Lap’ liefert Kaffee und Matcha“, heißt es in der Mitteilung. Açaí-Bowls sind ein weltweit beliebter Foodtrend – eine Art Smoothie aus der dunkelvioletten Açaí-Beere, der mit verschiedenen Toppings serviert wird.
Die Idee sei, vom Angebot des anderen zu profitieren: „Wer für einen Kaffee vorbeischaut, entdeckt vielleicht die Blumen. Wer Açaí holt, nimmt noch einen Matcha mit. So kommen Menschen an einem Ort zusammen und der Laden entwickelt sich mit seinem Viertel, statt überall gleich auszusehen.“
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Die Macher der „Flower Bar“ kennen sich aus in der Schanze: „Unser Konzept wurde hier gegründet, damals am Schulterblatt 115. Jetzt kommen wir zurück in unser Heimatviertel“, sagt Furkan Aydin aus dem Team.
In der Schanze laufe damit der „erste Test für dieses Partnermodell“. Bewährt es sich, seien ähnliche Kooperationen auch in anderen Städten denkbar. „Lap Coffee“ gibt es auch weiterhin an der Gerhofstraße und am Eppendorfer Baum.