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UN-Generaldebatte: Iran nennt USA „Terroristen“ - Russland lehnt Waffenruhe in Ukraine ab

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UN-Generaldebatte: Iran nennt USA „Terroristen“ – Russland lehnt Waffenruhe in Ukraine ab

Von: Bedrettin Bölükbasi, Daniel Dillmann

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Die USA und der Iran sind im Krieg. Dennoch ist Peseschkian nun in New York für eine Rede vor der UN-Generalversammlung. Die Diplomatie hält an.

New York – Irans Präsident Massud Peseschkian ist in New York eingetroffen, wo er am Mittwoch (23. September) als Redner bei der UN-Generaldebatte auftreten soll. Der Staatssender Irib veröffentlichte am Mittwoch eine Aufnahme, auf der zu sehen ist, wie Peseschkian ein Flugzeug verlässt. Dazu hieß es, der iranische Präsident sei an einem Flughafen in New York eingetroffen. Zuvor hatten Vertreter vom Iran und aus den USA laut Präsident Donald Trump ein Gespräch gehalten.

Irans Präsident Peseschkian hält Rede vor der UN-Generalversammlung

Bei den Vereinten Nationen in New York wird am Mittwoch die Generaldebatte der Staats- und Regierungschefs fortgesetzt (15.00 Uhr MESZ). Peseschkian wird dabei als Redner erwartet. Analysten zufolge ist es das erste Mal, dass ein Staatschef, dessen Land sich im Krieg mit den USA befindet, für eine Rede vor den Vereinten Nationen US-Territorium betritt. Die Rede können Sie hier im Live-Ticker mitverfolgen:

Der Krieg hatte Ende Februar mit US-israelischen Angriffen auf den Iran begonnen. Teheran reagierte mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Ziele in der Region. Der Iran hält seitdem die für den weltweiten Öl- und Gashandel wichtige Straße von Hormus weitgehend geschlossen. Im Gegenzug hatten die USA eine Seeblockade iranischer Häfen verhängt.

Iran und USA verhandeln weiter: Trumps Vertreter und Peseschkians Außenminister treffen sich

Ein iranischer Parlamentsabgeordneter hält ein direktes Treffen der Präsidenten der USA und des Irans für wahrscheinlich. In einem Interview mit dem iranischen Nachrichtenportal Didban sprach der Abgeordnete Ahmad Bachschajesch Ardestani über ein mögliches Gespräch zwischen Donald Trump und Massud Peseschkian am Rande der UN-Generaldebatte in New York. „Meiner Meinung nach wird das Treffen der beiden Präsidenten stattfinden“, sagte er.

Am Dienstag hatten bereits Vertreter der beiden Staaten unter Vermittlung des Golfemirats Katar mehrere Stunden miteinander gesprochen. Trump zufolge nahmen sein Unterhändler Steve Witkoff und sein Schwiegersohn Jared Kushner an dem Treffen in New York teil. Der Iran wurde Medienberichten zufolge durch Außenminister Abbas Araghtschi vertreten. Konservative Kreise im Iran kritisierten den diplomatischen Schritt. Trump sprach von einem „sehr guten Treffen“, dann von einem „produktiven“ Gespräch.

Iranischen Medien zufolge stellte Araghtschi für eine freie Durchfahrt durch Hormus bestimmte Bedingungen wie ein Ende des Krieges „an allen Widerstandsfronten“ auf. Zudem soll er die Freigabe von eingefrorenem iranischem Vermögen und ein Ende der US-Blockade gegen den Iran gefordert haben. US-Beamte sagten der Zeitung Washington Post, es sei die „höchste Priorität“ für das Weiße Haus, den Iran-Krieg zu beenden. (Quellen: dpa, Washington Post, iranische Medien) (bb)

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