UN-Vollversammlung: Milei beschimpft UN als "arrogante Parasiten"
UN-Vollversammlung
"Arrogante Parasiten": Milei beleidigt Politiker in Rede
Von t-online
25.09.2026 - 14:49 UhrLesedauer: 1 Min.
Javier Milei teilt zunächst hart gegen die internationale Politik aus. Bei einem Thema schlägt Argentiniens Präsident dann jedoch einen gänzlich anderen Ton an.
In seiner Rede bei der UN-Vollversammlung hat Argentiniens Präsident Javier Milei harte Worte für die internationale Staatengemeinschaft gefunden. Er bezeichnet sie unter anderem als "nutzlose Organisation", die dazu diene, "eine Kaste von fatal arroganten Parasiten zu ernähren, die sich als wohlmeinende Bürokraten tarnen".
Konkret wirft er der UN vor, "Chaos, Gewalt und internationalen Terrorismus" zuzulassen und die Verteidigung von Menschenrechten nur vorzutäuschen. Stattdessen werden Regime geschützt, "die Frauen auf offener Straße steinigen". Zudem kritisiere er, dass sich die Institution zu sehr in die Politik von souveränen Staaten einmische.
Bei diesem Thema ändert sich der Ton
Nach seinen scharfen Attacken wurde Javier Milei beim Thema Künstliche Intelligenz plötzlich geradezu überschwänglich. Er sieht in der Technologie eine große Chance, die Produktivität zu steigern. Im Gegensatz zu vielen kritischen Stimmen möchte er explizit keine strenge Regulation von KI in seinem Land.
Er möchte viel lieber mithilfe von Steuern und begrenzter Haftung für Unternehmen, Anreize setzen. Damit schließt er sich der Haltung des US-Präsidenten an, der in seiner Rede von "Superintelligenz" sprach.