Unbekannte verhelfen Häftling in Essen während Arztbesuch zur Flucht
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Der Fall Dijvar Gündüz: Was am Mittwoch passiert ist
Dijvar Gündüz, der nach Angaben des nordrhein-westfälische Justizministerium wegen des Verdachts auf Drogendelikte und gefährliche Körperverletzung in der Justizvollzugsanstalt Essen in Untersuchungshaft gesessen hatte, war am Mittwoch aus der JVA zu einer Arztpraxis am Kennedyplatz in der Essener Innenstadt gebracht worden.
Zwei Komplizen sollen dann die Begleitkräfte aus der JVA überwältigt, aber nicht verletzt haben. Die beiden sollen bewaffnet und maskiert gewesen sein. Laut Polizei sind der Häftling und seine beiden Helfer anschließend in unterschiedliche Richtungen geflohen.
Zeuge hatte verdächtigen Gegenstand gemeldet
Am Mittwochnachmittag hatte die Polizei zwischenzeitlich auch eine Seitenstraße wenige hundert Meter vom Kennedyplatz entfernt gesperrt. Nach Angaben eines Polizeisprechers hatte ein Zeuge einen verdächtigen Gegenstand an einem Auto gemeldet. Die Polizei evakuierte daraufhin die angrenzenden Gebäude.
Ein Entschärferteam des Landeskriminalamts prüfte den Gegenstand und gab dann Entwarnung. Laut Polizei handelte es sich um die Holz-Attrappe einer Handgranate. Die Sperrung der Straße wurde wieder aufgehoben und die Menschen konnten wieder zurück in die angrenzenden Häuser.
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