Unfall beim Überholen: Zwei Menschen sterben in brennendem Auto
Elektroautos geraten nicht häufiger in Brand als Autos mit Benzin- oder Dieselmotor. Das haben etwa Untersuchungen des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) gezeigt. Die Lithium-Ionen-Batterie ist selten die Brandursache. Wie bei Verbrennern sind es meist andere Teile, die in Brand geraten, etwa verschlissene Bremsen oder Dämmung. Bei einem E-Auto-Unfall schaltet sich laut ADAC das Hochvoltsystem sofort ab, der Stromfluss wird unterbunden. Dadurch besteht keine Stromschlaggefahr für Ersthelfer. Allerdings: Gerät die Hochvoltbatterie doch in Brand, dann brennt ein E-Auto schneller ab als ein herkömmlicher Verbrenner, wie Hannes Schumann vom Verband der Automobilindustrie erklärt. Der Grund: Die Zellen der Lithium-Ionen-Batterie können sich in einer Art Domino-Effekt entzünden. Dann stehe das Auto innerhalb weniger Sekunden in Flammen, während es bei einem Verbrenner ein paar Minuten dauere, bis das Auto komplett brennt, so Schumann.