Unfall in Italien: Reisebus kracht frontal in Wohnmobil - sechs Tote und Dutzende Verletzte
Schwerer Unfall in ItalienReisebus kracht frontal in Wohnmobil – sechs Tote und Dutzende Verletzte Bus und Wohnmobil stoßen frontal zusammen Der Verkehrsunfall passiert auf der Staatsstraße 79 an der Grenze zwischen den italienischen Regionen Latium und Umbrien, wie italienische Medien unter Berufung auf die Einsatzkräfte berichten. Nach bisherigen Erkenntnissen sollen bei Colli sul Velino nördlich von Rom ein Reisebus und ein Wohnmobil frontal zusammengestoßen sein. Außerdem wurden drei Autos in den Unfall verwickelt, von denen sich eines überschlug. Der Reisebus war als Shuttle zum berühmten Marmore-Wasserfall bei Terni im Einsatz. An Bord befanden sich nach Angaben von Rai News rund 20 Fahrgäste. Vier Tote im Bus, zwei Opfer im Wohnmobil Zu den Todesopfern zählen wohl die beiden Busfahrer sowie zwei Fahrgäste des Reisebusses. Die anderen beiden Toten sollen im Wohnmobil gesessen haben. Laut dem Bericht waren es Touristen, die von einem Ausflug in der Region um Terni zurückkehrten. Zunächst war von fünf Todesopfern die Rede. Einer der Schwerverletzten erlag später jedoch im Krankenhaus seinen Verletzungen. Die Behörden sprechen inzwischen von insgesamt sechs Toten. Lese-Tipp: Stau-Wahnsinn in Kroatien – Mutter mit autistischem Kind wartet 16 Stunden an der Grenze Mindestens 34 Menschen wurden laut Rai verletzt. Drei von ihnen kamen mit lebensgefährlichen Verletzungen per Rettungshubschrauber in Kliniken nach Terni und Rom. Weitere Verletzte – darunter auch ein Kind – wurden in Krankenhäuser in Rieti, Terni und Foligno gebracht. Wie konnte es zu dem Unfall in Italien kommen? Nach der ersten Rekonstruktion der Verkehrspolizei könnte das Wohnmobil aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten sein. Dort kollidierte es frontal mit dem entgegenkommenden Bus. Das Wohnmobil wurde bei dem Aufprall vollständig zerstört. Zum Zeitpunkt des Unfalls zogen laut Rai News heftige Regenfälle und starke Windböen über die Region. Mehrere Bäume stürzten auf die Straßen. Ob das schlechte Wetter eine Rolle bei dem Unfall spielte, ist bislang unklar. Die Ermittlungen führen die Verkehrspolizei von Terni und Rieti. Nach Angaben der Zeitung prüft die Staatsanwaltschaft in Terni, ob Ermittlungen eingeleitet werden – unter anderem wegen fahrlässiger Tötung. Die Staatsstraße 79 blieb nach dem Unfall in beide Richtungen gesperrt. Einsatzkräfte sicherten stundenlang die Unfallstelle und nahmen Spuren auf. Verwendete Quellen: Rai News, Sky TG24