DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,02 % 64.323,00 USD 08:09:33 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Union und SPD kommen nicht aus Tief

Nation

Startseite Politik Umfrage nach Reformpaket: Union und SPD kommen nicht aus Tief – zwei Rückschläge für Merz Von: Marcus Giebel Uns auf Google folgen Eine neue Umfrage zeigt: Das schwarz-rote Reformpaket beeindruckt die Bürger bislang nicht. Für Friedrich Merz geht es weiter bergab. Köln – Gerade erst hat die Bundesregierung das lang und breit angekündigte Reformpaket geschnürt. Mit 34 Maßnahmen wollen CDU, CSU und SPD „die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen, Bürokratie zurückbauen, den Sozialstaat erhalten und Steuern senken“, wie es auf der Homepage der Bundesregierung heißt. Dort wird auch verkündet, Deutschland werde fit für die Zukunft gemacht. Bundeskanzler Friedrich Merz lobte sein Bündnis direkt als „Regierung der Erneuerung“. Unter den Bürgern verfängt das aber zumindest noch nicht, wie ein Blick auf das neueste RTL/ntv Trendbarometer offenbart. Denn darin verharren Schwarz und Rot im Umfragetief. Neues Trendbarometer: Union und SPD weiter nur auf den Plätzen zwei und vier Von den 2502 Personen, die zwischen dem 30. Juni und dem 6. Juli vom Meinungsforschungsinstitut Forsa befragt wurden, würden 22 Prozent der Union ihre Stimme geben. Stärkste Kraft wäre die AfD, die auf 26 Prozent Zustimmung kommt. Die Grünen erreichen 15 Prozent und liegen damit vor der SPD mit zwölf Prozent. Den gleichen Wert wie die Sozialdemokraten verzeichnet die Linke. Damit ändert sich nichts im Vergleich zum Ergebnis des vorigen Trendbarometers eine Woche zuvor. Auch die FDP und das BSW verharren bei vier respektive drei Prozent und würden die Rückkehr in den Bundestag nicht schaffen. Die sonstigen Parteien um die Freien Wähler vereinen kumuliert sechs Prozent der Stimmen auf sich. Eine Mehrheit im Parlament hätten die Regierungsparteien damit nicht mehr. Sie müssten sich damit entweder die Grünen oder die Linke ins Boot holen. Koalitionen mit letzterer lehnt die CDU jedoch seit ihrem Parteitag 2018 offiziell ab. Die gleiche Haltung gilt gegenüber der AfD, die auch unter den anderen Parteien keine Bündnispartner finden würde und daher auf der Oppositionsbank verbleiben müsste. Umfrage zu Deutschlands Zukunft: Union als möglicher Problemlöser nur knapp vor AfD Der Anteil der Nichtwähler oder Unentschlossenen steigt um einen Prozentpunkt auf 27 Prozent – der höchste Wert in Forsa-Umfragen seit Ende Februar. Zum Vergleich: Bei der Bundestagswahl enthielten sich 17,5 Prozent der zur Wahl aufgerufenen Bürger ihrer Stimme. Die Union führt zwar immer noch bei der Frage, wer mit den Problemen in Deutschland am besten fertig wird, bekam hier jedoch nur noch 13 Prozent der Stimmen – ein Prozentpunkt weniger als eine Woche zuvor. Der AfD trauen unverändert zwölf Prozent zu, die Probleme lösen zu können. Die Grünen gewannen einen Prozentpunkt hinzu und stehen bei sieben Prozent. SPD und Linke sehen jeweils sechs Prozent der Teilnehmer hier vorne. Eine Mehrheit von 54 Prozent traut jedoch keiner der Parteien zu, die Probleme im Land am besten lösen zu können. Die übrigen zwei Prozent setzen auf eine der sonstigen Parteien. Merz erneut abgestraft: Arbeit des Kanzlers wird immer kritischer gesehen Für Merz geht es derweil in doppelter Hinsicht in die falsche Richtung. Nur noch 14 Prozent sind mit der Arbeit des Kanzlers zufrieden, womit der Wert um einen Prozentpunkt sank. Um einen Prozentpunkt auf 84 Prozent stieg dagegen der Anteil derer, die die Arbeit des CDU-Chefs kritisch bewerten. Unter Union-Anhängern liegt die Zustimmung zum Merz-Wirken bei 48 Prozent. Deutlich schlechter sieht es bei den SPD-Anhängern aus, von denen nur 19 Prozent Lob für den Kanzler äußern. Bei den Oppositionsparteien sind die Werte sogar einstellig: Unter den Grünen-Anhängern sind sieben Prozent auf der Seite des 70-Jährigen, unter jenen der Linken drei Prozent und unter den AfD-Wählern nur ein Prozent. Die Ablehnung könnte also kaum größer sein. Einmal mehr wird der Regierungschef abgestraft. Auch bei der Frage nach den wirtschaftlichen Erwartungen hat die von Schwarz-Rot verbreitete Reform-Euphorie noch keinerlei Spuren hinterlassen. Lediglich 14 Prozent der Umfrage-Teilnehmer rechnen mit einer Verbesserung der wirtschaftlichen Verhältnisse in Deutschland, das ist ein Prozentpunkt weniger als eine Woche zuvor. 64 Prozent zeigen sich hinsichtlich der Entwicklung pessimistisch – dieser Wert stieg um drei Prozentpunkte. 19 Prozent und damit zwei Prozentpunkte weniger als bei der vorigen Umfrage gehen von keinen großen Veränderungen aus. Für die Umfrage wurden vom Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag von RTL Deutschland vom 30. Juni bis 6. Juli 2502 Personen befragt. Die statistische Fehlertoleranz lag bei +/-2,5%. (Quellen: Bundesregierung, RTL/ntv Trendbarometer) (mg)

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