"Unter keinen Umständen": Iran verbietet US-Schiffen die Einfahrt
Die Straße von Hormus bleibt ein Pulverkessel mit globaler Bedeutung. Obwohl eine Waffenruhe vereinbart wurde, verschärft der Iran nun seinen Kurs gegenüber den USA.
Die iranische Armee hat ein Befahren der Gewässer des Persischen Golfes durch die US-Armee ausgeschlossen. "Wir werden US-Kriegsschiffe unter keinen Umständen und zu keiner Zeit in den Persischen Golf lassen", sagte Generalstabschef Ali Abdollahi am Samstag laut dem iranischen Staatsfernsehen. US-Präsident Donald Trump müsse seinen "Traum", die US-Armee in den Persischen Golf einfahren zu sehen, "mit ins Grab nehmen".
Der Iran-Krieg war Ende Februar durch US-israelische Angriffe auf den Iran ausgelöst worden. Trotz der Vereinbarung einer Waffenruhe im April und einem Rahmenabkommen zwischen beiden Seiten dauern die Kämpfe rund um die Straße von Hormus weiter an.
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Der Iran beansprucht die Kontrolle über die für den weltweiten Ölhandel strategisch wichtige Meerenge und greift Schiffe an, die sie ohne seine Genehmigung durchqueren. Die USA blockieren ihrerseits iranische Häfen.
Aktualisiert am 24.10.2026, 08:05 Uhr
Der US-amerikanische Botschafter in der Türkei, Tom Barrack, schließt einen militärischen Schlag der USA gegen den Iran binnen weniger Tage nicht aus. Wie Trump reagierte.
Bevorstehendes Treffen mit Putin
Iranische Medien berichteten derweil, der iranische Präsident Massud Peseschkian werde in der kommenden Woche seinen russischen Kollegen Wladimir Putin in Moskau treffen. Peseschkian werde die russische Hauptstadt besuchen, "um an dem Gipfel der erdgasexportierenden Länder teilzunehmen, der am Dienstag, dem 27. Oktober, stattfinden wird", meldete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf Teherans Botschafter in Russland, Kasem Dschalali. Die beiden Staatschefs würden über wirtschaftliche Zusammenarbeit sowie über "Fragen der Geopolitik" sprechen.
Russland und der Iran zählen zu den am stärksten sanktionierten Staaten der Welt und unterhalten enge Beziehungen. (afp/bearbeitet von amb)