Unternehmer Maschmeyer rechnet mit dem Kanzler ab: „Merz hat es voll vergeigt. Er muss weg“
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Berlin – Knaller-Aussage vor dem nächsten Wahlkampf-Showdown! Unternehmer Carsten Maschmeyer (67) geht mit Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU) hart ins Gericht – und fordert nichts weniger als dessen Rücktritt. In der aufgezeichneten ARD-Talksendung „Maischberger“, die an diesem Dienstag um 22.50 Uhr ausgestrahlt wird, sagt Maschmeyer: „Merz hat es voll vergeigt. Er muss weg. Er muss zurücktreten.“
Besonders bitter: Maschmeyer hatte die CDU Anfang 2025 noch mit einer Großspende unterstützt. Jetzt stellt er dem CDU-Chef ein vernichtendes Zeugnis aus. Merz sei aus dem falschen Grund Kanzler geworden, so Maschmeyer : „Es zeigt sich jetzt, er wollte aus einem falschen Grund Kanzler werden. Das war Ego und Merkel zeigen, ich bin jetzt Kanzler.“
Auch am Führungsstil des Kanzlers lässt Maschmeyer kein gutes Haar. Merz „nimmt die Menschen nicht emotional mit. Er ist unnahbar, belehrend, ein Besserwisser“. Außerdem höre er „von allen, die mit ihm zu tun haben, arrogant.“
Sein Urteil fällt entsprechend drastisch aus: Merz habe das „Schiff falsch gesteuert. Er muss von der Kommandobrücke runter“, sagt Maschmeyer. Und wer könnte übernehmen? Maschmeyer nennt gleich mehrere mögliche Unions-Größen: „Das sind tolle Offiziere auf dem Schiff: [Hendrik] Wüst, [Daniel] Günther, [Markus] Söder.“
Weitere Landtagswahlen stehen an
Der Zeitpunkt der Attacke könnte für Merz kaum unangenehmer sein. Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am vergangenen Sonntag landete die AfD mit 43,8 Prozent mit großem Abstand auf Platz eins. Die CDU kam nur auf 17,2 Prozent – ihr schlechtestes Ergebnis bei einer Landtagswahl in Sachsen-Anhalt seit der Wiedervereinigung. Die Folgen sind brutal: Die CDU verlor 25 Mandate und sitzt im neuen Landtag nur noch mit 15 Abgeordneten.