DAX -0,16 % 25.422,78 Pkt 09:06:14 MDAX -0,96 % 32.083,29 Pkt 09:06:14 Euro Stoxx 50 +0,49 % 6.279,15 Pkt 09:06:00 Dow Jones -1,18 % 51.594,14 Pkt 23:12:38 S&P 500 -1,31 % 7.316,15 Pkt 23:12:40 Nasdaq -1,96 % 24.442,94 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,71 % 61.867,43 Pkt 08:45:03 Gold +1,68 % 4.102,50 USD 09:11:12 Silber -0,36 % 57,66 USD 09:11:00 Brent +1,70 % 92,28 USD 09:10:00 WTI +0,71 % 85,06 USD 09:11:06 Bitcoin +0,17 % 64.018,57 USD 09:21:10 EUR/USD +0,52 % 1,14460 USD 09:20:23 EUR/GBP +0,05 % 0,85730 GBP 09:21:14 EUR/CHF +0,09 % 0,93380 CHF 09:21:12 EUR/JPY +0,35 % 187,229 JPY 09:21:14

Unterwössen: Waldbrand bei Oberwössen

Nation

chiemgau24-de Chiemgau Achental Unterwössen Feuer breitet sich talwärts weiter aus – Warnung für Bevölkerung im Landkreis Traunstein Von: Martin Weidner, Lars Becker, Sebastian Aicher Unterwössen – Aufregung am Mittwoch (29. Juli) in und um Oberwössen: Im Bereich eines Berghangs brach gegen 18 Uhr ein Waldbrand aus. Seither läuft ein Großeinsatz der Feuerwehr und anderer Rettungskräfte. Die aktuelle Lage im News-Ticker: Update, 8.10 Uhr Katwarn löst aus – Warnung für Bevölkerung Nun hat auch die Warn-App „KATWARN“ angeschlagen: Darin warnt die Integrierte Leitstelle (ILS) Traunstein wegen des Waldbrandes am Lackenberg vor „Rauchentwicklung mit Geruchsbelästigung“ im Achental und im gesamten Landkreis Traunstein. „Meiden Sie das betroffene Gebiet. Folgen Sie den Anweisungen der Einsatzkräfte. Schließen Sie Fenster und Türen und schalten Sie Lüftungen und Klimaanlagen ab“, hieß es darin unter anderem wörtlich. Update, 7.50 Uhr Feuer am Berg hat sich weiter ausgebreitet Inzwischen sind wieder drei Hubschrauber der Bayerischen Polizei vor Ort und haben die Löschmaßnahmen aus der Luft wieder aufgenommen, wie Hubert Hobmaier, Pressesprecher des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein, soeben im Gespräch mit chiemgau24.de erklärte. Das Löschen aus der Luft hatte in der Nacht eingestellt werden müssen. So gut es ging, wurde allerdings bodengebunden weitergelöscht. Wie groß das Ausmaß des Feuers wirklich ist, ist weiterhin nicht klar. Es sei „extrem schwierig“, hier jetzt schon eine seriöse Einschätzung abzugeben, wie Hobmaier weiter sagte. Das Feuer hat sich in der Nacht jedoch talwärts weiter ausgebreitet. Zudem wurde inzwischen der Koordinierungsfall nach dem Bayerischen Katastrophenschutzgesetz festgestellt, weswegen die Einsatzleitung nun von Traunsteins Kreisbrandrat Christof Grundner übernommen wurde. Zudem gibt es nun eine Warnung für die Bevölkerung im Achental: Die Bürger werden laut Hobmaier aufgefordert, wegen der Geruchsbelästigung Türen und Fenster geschlossen zu halten. Außerdem sollen Lüftungs- und Klimageräte derzeit ausgeschaltet sein, hieß es weiter. Update, 7.15 Uhr B305 wegen Waldbrand gesperrt Wegen des Waldbrandes wurde auch die angrenzende B305 gesperrt. Die Bundesstraße ist zwischen Unterwössen und Reit im Winkl derzeit nicht befahrbar (www.bayerninfo.de). Wie lange die Sperrung andauern wird, ist derzeit nicht bekannt. Derweil sind am frühen Donnerstagmorgen die Löscharbeiten wieder aufgenommen werden. Update, 30. Juli, 5.50 Uhr Löscharbeiten werden fortgesetzt In der Nacht auf Donnerstag (30. Juli) mussten die Löscharbeiten vorübergehend zurückgefahren werden. Für die Einsatzkräfte bestünden „erhebliche Gefahren im steilen Gelände“ durch die hereinbrechende Dunkelheit. So weit möglich, wurde jedoch weiter gelöscht. Am Donnerstagmorgen sollen die Arbeiten mit dem ersten Tageslicht so schnell wie möglich wieder hochgefahren werden. Eine verlässliche Einschätzung, wie groß die Fläche des Waldbrandes ist, lag auch am frühen Freitagmorgen zunächst noch nicht vor. Derweil hat die Polizeiinspektion Traunstein bekannt gegeben, dass es bereits am Dienstagnachmittag (28. Juli) an der A8 (München – Salzburg) zu einem Böschungsbrand gekommen war. In der Nähe einer Straßenbaustelle bei der Anschlussstelle Siegsdorf-West waren etwa 50 Quadratmeter Wiese in Brand geraten. Ausgelöst wurde der Schwelbrand vermutlich durch Funkenflug im Rahmen von Flexarbeiten an der dortigen Straßenbaustelle. Durch die vor Ort befindlichen Straßenbauarbeiter konnte der Brand dann weitestgehend bereits eigenständig abgelöscht werden. Die ebenfalls hinzu alarmierte Feuerwehr Siegsdorf musste anschließend nur noch Nachlöscharbeiten durchführen. Update, 23.35 Uhr Zwischenbericht der Feuerwehr zum Bergwaldbrand Am Mittwochabend (29. Juli) wurde die Freiwillige Feuerwehr Oberwössen gegen 18 Uhr gemeinsam mit zahlreichen umliegenden Feuerwehren zu einem Bergwaldbrand im Bereich der Hochwand nahe der Lackenbergwand in schwer zugänglichem Gelände im Bereich des Gipfels auf knapp 1000 Meter Seehöhe alarmiert. Bereits bei der Alarmierung war eine deutliche Rauchsäule sichtbar. Unmittelbar nach der Alarmierung lief ein Großeinsatz an, an dem neben den Feuerwehren auch Einsatzkräfte der Bergwacht, des Rettungsdienstes und der Bayerischen Polizei beteiligt sind. Die Feuerwehren begannen umgehend mit bodengebundenen Kräften, eine Riegelstellung mit Kreisregneranlagen aufzubauen und einen Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen einzurichten, um die ersten Löschmaßnahmen einzuleiten. Parallel dazu wurden drei Hubschrauber der Bayerischen Polizei angefordert, um den Brand auch aus der Luft zu bekämpfen. Bis zum Einbruch der Dunkelheit konnten zahlreiche Löschflüge durchgeführt und die Maßnahmen am Boden kontinuierlich ausgebaut werden. Insgesamt befinden sich derzeit rund 200 Einsatzkräfte im Einsatz. Die Einsatzleitung hat Kommandant Korbinian Mühlberger von der Freiwilligen Feuerwehr Oberwössen, unterstützt von mehreren Mitgliedern der Kreisbrandinspektion des Landkreises Traunstein, inne. Aufgrund der erheblichen Gefahren im steilen Gelände sowie der einbrechenden Dunkelheit mussten die Löscharbeiten am Abend reduziert werden. So weit wie möglich, werden die Löscharbeiten auch in der Nacht fortgesetzt. Eine verlässliche Einschätzung der genauen Brandfläche ist derzeit noch nicht möglich. Zur Brandursache können aktuell ebenfalls noch keine Angaben gemacht werden. Nach derzeitigen Informationen wurde niemand verletzt. (Pressemeldung Kreisfeuerwehrverband Traunstein) Update, 23.08 Uhr Rund 200 Einsatzkräfte vor Ort Im Lauf des Mittwochabends wurden insgesamt rund 200 Einsatzkräfte nach Oberwössen alarmiert. 15 Feuerwehren aus dem Gebiet von Bad Reichenhall bis Prien am Chiemsee kämpften zu Spitzenzeiten gegen die Flammen – drei Hubschrauber der Bayerischen Bereitschaftspolizei unterstützten zusätzlich aus der Luft, mussten ihren Einsatz aber mit Einbrechen der Dunkelheit abbrechen. Unterwössens Bürgermeister Johannes Weber (CSU) machte sich am Abend ebenfalls ein Bild von der Lage und sagte gegenüber chiemgau24.de: „Die Alarmierungs-Mitteilung ,Waldbrand‘ hat uns sehr betroffen gemacht. Die Situation wird laufend überwacht, die eingerichtete Einsatzzentrale ist auch über Nacht durchgehend besetzt.“ Für weitere Hintergründe und Details zum Waldbrand sowie dem damit verbundenen Einsatz kündigte der Kreisfeuerwehrverband (KFV) Traunstein eine Pressemitteilung an, welche noch im Lauf des späten Abends veröffentlicht werden soll. Update, 22.33 Uhr Waldbrand bei Oberwössen lodert weiter Der Waldbrand bei Oberwössen lodert auch am späteren Abend noch immer. Entgegen erster Annahmen, dass sich das Brandgeschehen direkt am Lackenberg befinden würde, wurde die Angabe nun korrigiert. Demnach brenne es im Bereich zwischen Hochwand und Lackenbergwand in den Chiemgauer Alpen. Bereits am Dienstag (28. Juli) brach in Tirol unweit der Grenze zur Region ein größerer Waldbrand aus. Dieser konnte im Lauf des Mittwochs abgelöscht werden – hunderte Einsatzkräfte sowie mehrere Hubschrauber kämpften gegen die Flammen im Bezirk Kufstein. Update, 21.56 Uhr Feuerschein und Rauch kilometerweit sichtbar Wie ein Reporter aus dem Achental berichtet, sind die Rauchschwaden inzwischen kilometerweit zu sehen – auch ein Feuerschein sowie Flammen seien seit dem Einbruch der Dunkelheit nun erkennbar. Die Lage im Ortsgebiet von Oberwössen sei demnach vergleichsweise ruhig, auch Brandgeruch sei bislang nicht wahrnehmbar. Der Einsatz der Hubschrauber, welche die Löschmaßnahmen aus der Luft unterstützten, wurde inzwischen wegen der einbrechenden Nacht und der damit für die Piloten eingeschränkten Sicht abgebrochen. Update, 20.44 Uhr Hunderte Quadratmeter Bergwald in Flammen Bislang unbestätigten Informationen von vor Ort zufolge sollen am Lackenberg bei Oberwössen insgesamt rund 900 Quadratmeter Waldfläche in Flammen stehen. Zur Stunde dauern die Löschmaßnahmen, an denen unter anderem zwei Hubschrauber beteiligt sind, weiter an. Update, 20.13 Uhr Löschmaßnahmen laufen Die Löschmaßnahmen im Rahmen des Waldbrandes bei Oberwössen sind in vollem Gange. Wie auf Fotos von vor Ort zu sehen ist, haben inzwischen zwei Hubschrauber der Polizei bereits begonnen, mithilfe sogenannter „Bambi Buckets“ – faltbaren Löschbehältern für Helikopter – Wasser über der Brandstelle abzuwerfen. Update, 19.58 Uhr Hubschrauber im Anflug Informationen der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd zufolge befindet sich aktuell auch ein Hubschrauber der Polizei im Anflug auf Oberwössen. Der in München stationierte Heli „Edelweiß 7“ soll die Löschmaßnahmen der Feuerwehren zusätzlich aus der Luft unterstützen. Im persönlichen Gespräch konnte der Beamte allerdings noch keine konkreten Details zur Lage vor Ort nennen. Auf der Oberwössener Webcam ist weiterhin eine deutliche Rauchentwicklung im Bereich des Lackenbergs zu erkennen – ein Feuerschein oder gar offene Flammen sind dort jedoch nicht sichtbar. Erstmeldung, 19.16 Uhr Bergwaldbrand oberhalb von Oberwössen ausgebrochen Am frühen Mittwochabend (29. Juli) lief im Landkreis Traunstein ein Großeinsatz der Rettungskräfte an. Wie die zuständige Polizeiinspektion (PI) Traunstein auf Anfrage von chiemgau24.de bestätigte, brach im Bergbereich offenbar ein Waldbrand aus. Die konkreten Hintergründe seien demnach aktuell (Stand: 19.15 Uhr) noch unklar – die Feuerwehren würden die Lage noch erkunden, hieß es weiter. Auch interessant: Nach Waldbrand am Chiemsee – Birken in Übersee treiben bereits wieder aus

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