DAX +0,72 % 26.315,56 Pkt 11:00:19 MDAX +0,35 % 32.539,33 Pkt 11:00:18 Euro Stoxx 50 +0,37 % 6.526,88 Pkt 11:00:15 Dow Jones -0,37 % 53.885,10 Pkt 23:23:20 S&P 500 -0,34 % 7.709,96 Pkt 00:32:46 Nasdaq -0,89 % 26.348,35 Pkt 23:15:59 Nikkei -0,12 % 65.606,71 Pkt 08:45:02 Gold +2,91 % 4.365,40 USD 11:05:16 Silber +5,26 % 64,67 USD 11:05:08 Brent +0,53 % 82,93 USD 11:05:09 WTI +0,52 % 77,69 USD 11:05:15 Bitcoin +0,66 % 64.685,40 USD 11:15:17 EUR/USD -0,22 % 1,15310 USD 11:14:58 EUR/GBP -0,07 % 0,85740 GBP 11:15:18 EUR/CHF +0,24 % 0,93450 CHF 11:15:18 EUR/JPY +0,22 % 182,550 JPY 11:12:55

Unwetter richten schwere Schäden an

Welt

rosenheim24-de Welt Welt-News Wassermassen und Geröll: Unwetter treffen Tirol und Salzburg mit voller Wucht Von: Martina Hunger Uns auf Google folgen Muren verschütten Straßen im Zillertal, im Salzburger Land treten Bäche über die Ufer und Brücken werden weggerissen. Während südlich der bayerischen Grenze teils Hunderte Einsatzkräfte ausrücken, bleibt die Lage im Berchtesgadener Land vergleichsweise entspannt. Berchtesgadener Land/Österreich – Heftige Gewitter mit Starkregen haben in Teilen Österreichs binnen weniger Tage für Muren, Überschwemmungen und massive Schäden gesorgt. Betroffen waren zunächst Gebiete im Tiroler Zillertal, am Donnerstag (6. August) verschärfte sich die Lage auch im Salzburger Pinzgau und Pongau deutlich. Während in Tirol und Salzburg teilweise massive Schäden entstanden, zeigte sich die Lage auf deutscher Seite wesentlich ruhiger. Nach Angaben der Polizei Berchtesgaden und der Einsatzzentrale in Rosenheim auf Nachfrage von BGLand24.de gab es im Berchtesgadener Land keine außergewöhnlichen Unwettereinsätze. Die Gewitter sorgten zwar auch dort für Einsätze, diese bewegten sich jedoch im üblichen Rahmen. Gemeldet wurden beispielsweise Äste auf Fahrbahnen. Das Bergflair Open Air in Traunreut musste aufgrund des aufziehenden Gewitters kurzzeitig unterbrochen werden. Nach rund 40 Minuten konnte es jedoch problemlos weitergehen. Drei Muren gehen im Zillertal ab Bereits am Mittwoch (5. August) führten starke Niederschläge zwischen 17.50 und 18.45 Uhr zu mindestens drei Murenabgängen in Tux und Brandberg. Bei der Waldhütte in Tux ging eine kleinere Mure auf eine Gemeindestraße nieder. Die Fahrbahn konnte rasch gereinigt werden, eine Sperrung war laut Landespolizei nicht notwendig. Menschen wurden nicht verletzt, Sachschaden entstand ebenfalls nicht. Deutlich größer fiel ein Murenabgang im Bereich der Marchklamm aus. Auf einer Breite von rund 20 Metern und einer Höhe von etwa fünf Metern verschütteten die Geröllmassen die Schlegeisstraße. Ein Autofahrer konnte dadurch nicht mehr talauswärts fahren. Er ging zu Fuß zur Staumauer und fuhr von dort mit einem Bus ins Tal. Die Feuerwehr Ginzling rechnete damit, dass die Mure erst am Freitag (7. August) vollständig beseitigt werden kann. Person nach Murenabgang zunächst eingeschlossen Am Abend ging außerdem in Brandberg im Bereich Zillergrund eine weitere Mure nieder und blockierte die Straße taleinwärts bis Häusling. Die Feuerwehr Brandberg war auch während der Nacht mit den Aufräumarbeiten beschäftigt. Eine Person war durch die Geröllmassen zunächst eingeschlossen, konnte jedoch abgeholt werden. Das genaue Schadensausmaß sollte erst bei Tageslicht festgestellt werden. Wie schwierig die Wetterbedingungen waren, zeigt auch ein geplanter Kontrollflug: Ein Polizeihubschrauber sollte das Gebiet aus der Luft überblicken, musste den Einsatz wegen des starken Regens abbrechen. Dammbruch und Überflutungen im Salzburger Land Nur einen Tag später trafen schwere Gewitter den Salzburger Pinzgau und Pongau. Besonders dramatisch entwickelte sich die Situation in Uttendorf. Dort hielt eine ältere Sperre beziehungsweise ein Rückhaltebecken des Tobersbachs den Wassermassen nicht stand. Der Bach trat über die Ufer, Wasser und Geröll strömten über Straßen, Höfe und Felder. Auch Stuhlfelden war stark betroffen. Verklausungen ließen den Pirtendorferbach über die Ufer treten, Muren gingen ab und zwei Brücken wurden weggerissen. Mehrere Gebäude wurden beschädigt, 13 Personen mussten in Sicherheit gebracht werden. Allein im Pinzgau registrierte die Landesalarm- und Warnzentrale rund 30 bis 40 Einsätze. Hubschrauber holt Menschen aus Kötschachtal Im Pongau konzentrierten sich die schweren Schäden vor allem auf Bad Gastein und das Kötschachtal. Dort zerstörten Muren mehrere Brücken und beschädigten Wanderwege massiv. Das Tal war zeitweise von der Außenwelt abgeschnitten, zudem fiel der Strom aus.

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