Update erweitert das Angebot: PayPal führt 30 neue Zahlungsmethoden ein
PayPal erweitert seine globale Zahlungsplattform um mehr als 30 lokale Zahlungsmethoden. Möglich wird das in Zusammenarbeit mit dem langjährigen Technologiepartner PPRO. Ziel ist es, internationalen Händlern den Zugang zu landestypischen Bezahlverfahren zu erleichtern. Zu den neuen Bezahloptionen zählen laut dem Magazin „Financial IT” unter anderem Swish in Schweden, MB WAY in Portugal, BLIK Pay Later in Polen sowie Pix in Brasilien. PayPal reagiert auf Trend im Onlinehandel: Mehr internationale Zahlungsmöglichkeiten Der Bezahldienst PayPal reagiert damit auf einen Trend im Onlinehandel. Immer mehr Menschen kaufen bei ausländischen Shops ein, wollen dort aber trotzdem mit den Zahlungsmethoden zahlen, die sie aus ihrem Heimatmarkt kennen. Für Händler kann das laut „Financial IT” wichtig sein. Denn vertraute Zahlungsmethoden sollen den Bezahlvorgang vereinfachen, Kaufabbrüche reduzieren und die Zufriedenheit internationaler Kunden verbessern. Gerade für Onlineshops, die über den Heimatmarkt hinaus wachsen wollen, kann das ein wichtiger Hebel sein. Warum PayPal jetzt den europäischen Onlinehandel neu aufstellt PayPal verweist in diesem Zusammenhang auf das starke Wachstum des grenzüberschreitenden Onlinehandels in Europa. Nach Unternehmensangaben liegt der internationale E-Commerce-Markt in Europa inzwischen bei fast 359 Milliarden Euro. ANZEIGE ANZEIGE Mit der Erweiterung deckt PayPal nun noch mehr lokale Zahlungsarten ab – darunter Banküberweisungen, digitale Wallets und auch bargeldbasierte Bezahlverfahren. Für Verbraucher soll das bedeuten, dass sie beim Einkauf in internationalen Shops häufiger die Zahlungsarten sehen, die sie bereits kennen und nutzen. PayPal-Ausbau: Warum der Bezahlvorgang im Onlinehandel so entscheidend ist Die PayPal-Erweiterung trifft einen sensiblen Punkt im Onlinehandel: den Bezahlvorgang. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rät Verbrauchern, bei Online-Zahlungen immer Komfort und Sicherheit gegeneinander abzuwägen. Als vergleichsweise sicher gelten etwa Kreditkartenzahlungen mit Schutzverfahren wie 3D-Secure, weil sich bei Problemen oft eine Rückbuchung anstoßen lässt. Kritischer sieht das BSI vor allem Vorkasse, wenn ein Shop unbekannt ist. Für Sie heißt das: Mehr lokale Zahlarten machen internationales Shoppen zwar bequemer, entscheidend bleibt aber, ob die jeweilige Zahlungsmethode im Streitfall auch guten Schutz bietet.