Urbigs DFB-Debüt kostet den FC Bayern über eine Million Euro
Jonas Urbig hat sein erstes Pflichtspiel für die deutsche Nationalmannschaft absolviert – und löst damit eine lukrative Klausel aus seinem Transfervertrag aus. Dem FC Bayern München kostet das mehr als eine Million Euro.
Das Pflichtspieldebüt von Jonas Urbig im Trikot der deutschen A-Nationalmannschaft hat für den 1. FC Köln einen finanziell erfreulichen Nebeneffekt. Beim Nations-League-Erfolg gegen Serbien (2:0) stand der Torhüter erstmals in einem Länderspiel-Pflichtspiel auf dem Platz – und aktivierte damit eine Bonusklausel aus seinem Wechselvertrag. Der FC Bayern München muss seinem ehemaligen Ausbildungsverein nun etwas mehr als eine Million Euro überweisen, wie "t-online" berichtet.
Transfervertrag mit umfangreichen Bonusregelungen
Urbig war im Januar 2025 für eine Grundablöse von rund sieben Millionen Euro vom Geißbockheim an die Säbener Straße gewechselt. Die Vereinbarung zwischen beiden Klubs sieht allerdings weitreichende variable Zusatzzahlungen vor, die an verschiedene sportliche Meilensteine geknüpft sind. Besonders das DFB-Debüt in einem Pflichtspieleinsatz galt dabei als einer der lukrativsten Auslöser.
Insgesamt könnte das Gesamtvolumen des Transfers auf bis zu 15 Millionen Euro anwachsen, da die Bonuszahlungen auch in Zukunft weiterlaufen. Darüber hinaus sicherten sich die Kölner eine Weiterverkaufsbeteiligung an ihrem ehemaligen Eigengewächs.
Köln hat bereits rund neun Millionen Euro kassiert
Durch Urbigs rasante Entwicklung in München hat sich der Transfer für den FC schon jetzt als äußerst einträglich erwiesen. In 34 Pflichtspielen für den FC Bayern – darunter sieben Partien in der Champions League – sammelte der Keeper zahlreiche Einsatzprämien an, wie der "Kölner Stadt-Anzeiger" weiter ausführt. Insgesamt flossen demnach bereits rund neun Millionen Euro an den Rhein.
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"Deutschland hat ein großes Spiel gemacht"
Urbigs Abschied aus Köln war alles andere als ein triumphaler Aufbruch gewesen. Beim FC war der gebürtige Euskirchener in eine sportliche Sackgasse geraten: Eine Konkurrenzsituation mit Marvin Schwäbe und ein schwieriger Saisonstart in der 2. Bundesliga führten dazu, dass er im Herbst 2024 seinen Stammplatz verlor. Beim FC Bayern erhielt er als designierter Nachfolger von Manuel Neuer, dessen Vertrag 2026 ausläuft, eine neue Perspektive – und nutzte sie bisher eindrucksvoll. (red)