Urlauber auf den Kanaren ändern ihr Reiseverhalten
Die steigenden Preise machen sich auch beim Urlaub bemerkbar. Auf den Kanaren müssen Tourist:innen ihre Ferien dem Budget anpassen. Steigende Preise, sinkende Touristenzahlen: Auf den Kanaren fehlen die Besucher:innen. Sie bleiben jedoch nicht einfach nur weg, es zeichnet sich auch noch ein weiterer Trend ab. Sinkende Besucherzahlen auf den Kanaren Wie "Teneriffa News" mitteilte, zählte das kanarische Statistikamt ISTAC im Juni knapp 7,43 Millionen Übernachtungen und somit 1,8 Prozent weniger als im Juni 2025. Diese Bilanz führt jedoch nicht zwangsläufig zu finanziellen Schäden, denn gleichzeitig stiegen die Preise an. Mit Durchschnittskosten von 112,37 Euro für ein Hotelzimmer pro Nacht stiegen die Preise um 5,2 Prozent. Und während insgesamt immer weniger Gäste Urlaub auf den Kanaren buchen, weil sie die steigenden Preise finanziell nicht mehr stemmen können, machen sie noch an einem weiteren Punkt Abstriche: Ihre Aufenthalte werden kürzer. Auch dadurch wird die Gesamtzahl der Übernachtungen gesenkt. Reiseveranstalter verkürzen Verweildauer Wie "Teneriffa News" berichtet, springen auch die Reiseveranstalter auf den Trend auf. So verkürzen sich auch die Pauschalangebote. Die Preise steigen also nicht, zumindest nicht auf den ersten Blick. Doch wer genauer hinsieht, wird oft feststellen, dass die scheinbar gleichbleibenden Preise weniger Übernachtungen beinhalten. Laut "Teneriffa News" ist das Problem auf den Kanaren besonders spürbar, da dort die Preise viel schneller steigen als die allgemeine Teuerung. Nur auf La Palma zeigt sich ein völlig gegensätzlicher Trend: Dort stiegen die Übernachtungen um über 40 Prozent an.