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US-Einwanderungsbehörde: ICE-Beamter wird nach tödlichen Schüssen in Maine intern überprüft

Welt

Der für die Tötung eines Kolumbianers in Biddeford im US-Bundesstaat Main verantwortliche Beamte der US-Einwanderungsbehörde ICE muss sich einer internen Prüfung stellen. Dabei soll insbesondere die Sicherheitsüberprüfung des Beamten untersucht werden, teilte der Grenzbeauftragte von US-Präsident Donald Trump, Tom Homan, mit.

Zuvor hatten Angehörige davon berichtet, dass der Armeeveteran seit seiner Kindheit mit psychischen Problemen gekämpft habe. Er hätte demnach niemals eine Dienstwaffe tragen oder auf US-Straßen patrouillieren dürfen. Zudem soll er zuvor bereits mehrfach gewalttätiges Verhalten gezeigt haben. Demokratische Kongressabgeordnete forderten daraufhin Informationen zur Ausbildung und Überprüfung der ICE-Beamten.

Falls die Vorwürfe zuträfen, glaube er nicht, dass der Beamte »die Sicherheitsprüfung jemals hätte bestehen dürfen«, sagte Homan. Derzeit werde der Beamte weiter überprüft – vor allem seine Ausbildung und die Sicherheitsüberprüfung. Das US-Heimatschutzministerium äußerte sich bisher nicht zu der internen Überprüfung.

Zehn Menschen im Kontext von ICE-Einsätzen gestorben

Das Vorgehen des Ministeriums, das im Zuge von Trumps verschärfter Einwanderungspolitik Tausende neue ICE-Beamte einstellen wollte, ist nach mehreren Fällen von tödlichen Schusswaffeneinsätzen gegen Einwanderer verstärkt in den Fokus gerückt. Seit Beginn von Trumps neuer Abschiebekampagne sind bei Einsätzen von Einwanderungsbehörden mindestens zehn Menschen gestorben.

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