DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,21 % 64.443,67 USD 07:23:55 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

US-Filmstudios: EU-Kommission billigt Übernahme von Warner Brothers durch Paramount

Wirtschaft

Die EU-Kommission hat der Übernahme von Warner Brothers durch den Konkurrenten Paramount unter Auflagen zugestimmt. Paramount müsse seine Anteile an dem Filmvertriebsunternehmen United International Pictures (UIP) aufgeben, teilte die EU-Kommission mit. UIP ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Paramount und Universal, das Filme an Kinobetreiber vertreibt. Während trotz der Übernahme im Bereich der Filmproduktion genug Wettbewerber verblieben, komme es im Bereich des Filmvertriebs dadurch zu einer »hohen Konzentration«, argumentierte die Kommission. Daher müsse sich Paramount binnen 13 Monaten nach Abschluss der Transaktion von seinen Anteilen an UIP trennen. Zudem dürfe das Unternehmen in den nächsten zehn Jahren keine ähnliche Kooperation mit Universal im Bereich des Europäischen Wirtschaftsraums eingehen. Die EU-Kommission prüft große geplante Zusammenschlüsse, die Auswirkungen auf den Wettbewerb im europäischen Binnenmarkt haben könnten. Das betrifft auch ausländische Unternehmen mit hohem Umsatz, die in der EU tätig sind. Warner Bros. Discovery und Paramount betreiben in der EU jeweils unter anderem Streamingdienste, lizenzieren Filme und TV-Formate an europäische Fernsehsender und verleihen Filme. Die EU-Kommission stellte fest, dass es im Bereich der Filmproduktion trotz einer Übernahme genügend Wettbewerber im Europäischen Wirtschaftsraum geben wird. Als Beispiele nannten sie andere große US-Filmstudios wie Disney, NBC Universal (Universal) und Sony, »kleine US-Studios wie Amazon MGM, A24 und Lionsgate sowie europäische Filmstudios«. US-Bundesrichterin stoppt Übernahme vorerst Die US-Regierung hatte die Übernahme, die auch den bekannten Nachrichtensender CNN umfasst, im Juni ohne Auflagen genehmigt. Der Zusammenschluss werde »voraussichtlich nicht zu einer Beeinträchtigung des Wettbewerbs und der amerikanischen Verbraucher« führen, teilte das Justizministerium mit. Eine Bundesrichterin im US-Bundesstaat Kalifornien stoppte die Übernahme am Montag jedoch vorerst. Kalifornien und elf weitere US-Bundesstaaten hatten zuvor eine Klage eingereicht. Sie argumentieren, die Übernahme führe zu »höheren Preisen, geringerer Qualität und weniger Inhalten« für das Publikum.

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