DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin -0,04 % 64.285,40 USD 08:14:37 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

US-Militär greift Tanker mit Ziel iranischer Hafen an - neue Angriffswelle

Welt

Das US-Militär hat nach eigenen Angaben die zweite Angriffswelle des Tages gegen Iran gestartet. Diese habe um 15.00 US-Ostküstenzeit (21.00 Uhr deutscher Zeit) begonnen, teilte das zuständige Regionalkommando des US-Militärs CENTCOM auf der Plattform X mit. Die Angriffe richteten sich demnach gegen militärische Fähigkeiten Irans, die dafür genutzt worden seien, Handelsschiffe in der Straße von Hormus zu bedrohen. Eine ähnliche Begründung hatte das US-Militär auch für Angriffe in den vergangenen Tagen gegeben. Die regierungsnahe iranische Nachrichtenagentur Mehr berichtete von drei Explosionen in der Hafenstadt Tschabahar. Angriffe soll es demnach auch in Rask im äußersten Südosten des Landes sowie in der Umgebung von Bandar Abbas am Persischen Golf und in Ahwas im Südwesten gegeben haben. Tanker mit iranischem Ziel unter Beschuss Das US-Militär hat am Abend nach eigenen Angaben auch einen Tanker angegriffen, der einen iranischen Hafen im Persischen Golf ansteuern wollte. Der unbeladene Öltanker habe verschiedene Warnungen ignoriert und versucht, gegen die US-Blockade von iranischen Häfen zu verstoßen, so CENTCOM. Das Handelsschiff war demnach in internationalen Gewässern in Richtung der für Irans Ölindustrie wichtigen Insel Charg unterwegs. Man habe den Schornstein des unter der Flagge Curaçaos fahrenden Schiffes mit Raketen beschossen und es manövrierunfähig gemacht, teilte das US-Militär mit. Trump will keine Frist festlegen Kurz nach der Mitteilung zu erneuten Angriffswellen hatte US-Präsident Donald Trump erklärt, Iran sei zu einem Friedensabkommen bereit. Nähere Einzelheiten nannte er jedoch nicht. Trump betonte, die USA stünden im Umgang mit Iran sehr gut da, und fügte hinzu, die Islamische Republik sei "derzeit nicht glücklich". In den vergangenen Tagen hatte Trump der Führung in Teheran erneut mit Angriffen auf zivile Infrastruktur gedroht. Auf die Frage einer Journalistin, ob er Iran ein Ultimatum gebe, bevor das US-Militär mit Bombenangriffen auf Brücken beginnen würde, sagte Trump heute lediglich: "Ich mag es nicht, Fristen zu setzen." Erst am Dienstag hatte Trump in einem Interview mit dem US-Sender Fox News gesagt, nächste Woche würden alle Kraftwerke und Brücken zerstört, "es sei denn, sie [die Iraner] kommen an den Verhandlungstisch und verhandeln". Trump kündigte zudem heftige Angriffe auch in den kommenden Nächten an. Iran sieht sich in "existenziellem Krieg" Laut iranischem Chefunterhändler Mohammad Bagher Ghalibaf gibt es für Iran wiederum keinen Grund, sich an die Mitte Juni verhandelte Absichtserklärung mit den USA zu halten, wenn das Land nicht davon profitiere. Die Islamische Republik befinde sich in einem existenziellen Krieg gegen die USA, deren Ziel es sei, das iranische System zu stürzen und das Land zu spalten. Die Streitkräfte hätten freie Hand, um der Aggression des Feindes entgegenzutreten, so Ghalibaf. Zugleich betonte er, dass auch Diplomatie und Verhandlungen eingesetzt werden müssten, um nationale Interessen zu wahren.

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