US-News: Kriegsminister Pete Hegseth droht US-Soldaten wegen Bärten
Newsblog zur US-Politik "Der Kriegsminister hat euch im Blick": Hegseth droht US-Soldaten Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Hegseth droht US-Soldaten mit Bart. FBI-Chef Patel ist offenbar zum Rapport ins Weiße Haus beordert worden. Alle Entwicklungen im Newsblog. Samstag, 11. Juli US-Verteidigungsminister Pete Hegseth drängt auf eine konsequentere Durchsetzung seiner verschärften Bartregeln beim Militär. Auslöser war laut CNN ein Besuch auf einem Marineschiff im Juni, bei dem Hegseth mehrere Seeleute mit Bärten gesehen haben soll – obwohl seine im vergangenen Jahr verschärften Vorgaben Ausnahmen deutlich einschränken. Nach dem Besuch habe der Minister intern mehr Tempo bei der Umsetzung seiner Personalvorgaben eingefordert. "Der Kriegsminister hat euch im Blick", heißt es demnach in einer internen E-Mail. Hegseth hatte die strengeren Vorschriften im vergangenen September mit den Worten angekündigt: "No more beardos" (deutsch etwa: Keine Bärtigen mehr). Damals begründete er die Änderungen unter anderem mit Sicherheitsrisiken: Bärte könnten im Ernstfall den dichten Sitz von Schutzmasken beeinträchtigen. Ein Pentagon-Sprecher erklärte laut CNN, Hegseth erwarte von allen Soldaten die Einhaltung einheitlicher Standards bei Erscheinungsbild, Fitness und Disziplin. Kommandeure würden daran gemessen, diese Vorgaben umzusetzen. Trump lässt weiter Migranten verschwinden Ohne großes Aufsehen hat ICE in den vergangenen Wochen die Zahl an Verhaftungen weiter erhöht. Doch jetzt wirft der Tod eines Migranten Fragen auf. Mehr dazu lesen Sie hier. Trump droht Iran mit Vernichtung US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit Vernichtung gedroht, sollte das Regime in Teheran einen Anschlag auf ihn versuchen, "1.000 Raketen sind einsatzbereit und auf die Islamische Republik Iran gerichtet. Tausende weitere würden unverzüglich folgen, sollte die iranische Regierung ihre in vielen Teilen der Welt ausgesprochene Drohung wahrmachen und den amtierenden Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika ermorden oder einen Mordanschlag auf ihn verüben", schrieb er auf Truth Social. Flug abgesagt: Patel offenbar ins Weiße Haus beordert FBI-Direktor Kash Patel hat nach Medienberichten am Freitag überraschend einen geplanten Flug zu einem Konzert seiner Freundin, der Countrysängerin Alexis Wilkins, absagen müssen, weil er ins Weiße Haus beordert wurde. Das berichtet die US-Nachrichtenseite MSNow. Die genauen Gründe, warum Patels politische Vorgesetzte von ihm verlangten, seine Reise abzusagen und sich zu melden, sind nicht bekannt. Allerdings will MSNow erfahren haben, dass hochrangige Vertreter der Trump-Regierung mit Patel unzufrieden sind. Einige empfanden es laut Bericht als beunruhigend, dass der FBI-Direktor die Stadt verließ, während der Konflikt mit dem Iran kürzlich wieder aufgeflammt war und angebliche Morddrohungen gegen den Präsidenten vorlagen, hieß es. Steven Cheung, der Kommunikationsdirektor der Weißen Hauses, wieß die Berichte als "komplett falsch" zurück. Patel selbst schrieb auf X zu einer Fotomontage zum Artikel von MSNOW, die ihn neben einem Jetski und Golfschlägern zeigt: "Nö, mein Jetski ist vergoldet. Blödsinn. Deine Aufgabe ist es, zu lügen. Meine ist es, das amerikanische Volk zu schützen – und das Geschäft läuft gut", schrieb er an die Adresse von MSNow. US-Regierung weicht Artenschutzgesetz auf Die Regierung von US-Präsident Donald Trump weicht den Schutz gefährdeter Tier- und Pflanzenarten auf. Die entsprechende Neuregelung des Artenschutzgesetzes wurde am Freitag beschlossen, wie das Innenministerium in Washington mitteilte. Naturschützer reagierten entsetzt und warnten, dass dadurch der Zerstörung von Lebensräumen Tür und Tor geöffnet werde. Der sogenannte Endangered Species Act (ESA) aus dem Jahr 1973 regelt den Schutz bedrohter und gefährdeter Arten. Das Gesetz sei jahrelange überdehnt und "missbraucht" worden, erklärte Innenminister Doug Burgum. Dies werde durch die Neuregelung nun nicht mehr möglich sein. Freitag, 10. Juli Trump gibt Anweisungen für den Fall eines Anschlags auf ihn US-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Angaben Anweisungen für seine Mitarbeiter und sein Kabinett hinterlassen für den Fall eines Anschlags auf ihn. "Sollte irgendetwas passieren, sollen sie buchstäblich in einem Ausmaß bombardiert werden, wie sie es noch nie zuvor erlebt haben", zitierte die "New York Post" den Präsidenten. Trump nannte dabei keine Namen, die Zeitung setzte seine Aussagen aber in den Kontext des Iran-Kriegs. Der US-Präsident hatte auf dem Rückflug vom Nato-Gipfel in Ankara Mitte der Woche nicht wie erwartet die neue Air Force One benutzt und damit Spekulationen über Sicherheitsrisiken angeheizt. "Ich bin die Nummer eins auf der Todesliste des Irans", sagte er später. US-Medien hatten zudem darüber berichtet, dass Israel die US-Regierung vor iranischen Plänen zur Ermordung Trumps gewarnt habe. Die Führung in Teheran soll den Plan erst kürzlich ausgearbeitet haben, wie der Sender CNN und das "Wall Street Journal" unter Berufung auf ungenannte Quellen berichteten. Im Gespräch mit der "New York Post" habe Trump hingegen angedeutet, dass es keine neuen Pläne seitens des Irans gebe. "Ich stehe schon seit langer Zeit an erster Stelle (auf der Todesliste des Iran), und so ist das Leben nun einmal, wissen Sie", zitierte ihn das Boulevardblatt weiter. Israel habe zudem keine Geheimdienstinformationen geteilt. Streit mit Spanien: Trump sieht rot Erst beschimpft Donald Trump Spanien, dann lobt er das Land plötzlich. Madrid lässt sich davon nicht irritieren – doch der Widerstand gegen den US-Präsidenten birgt erhebliche Risiken. Lesen Sie den ganzen Artikel hier. Loading... Loading... Loading...