US-News: Trump stellt "Trump Accounts" für Neugeborene vor
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"Trump Accounts": US-Präsident stellt Konten für Babys vor
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Vor dem Nato-Gipfel gibt es neuen Streit um Grönland. Trump stellt seine "Trump Accounts" vor. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Sonntag, 5. Juli
Trump stellt "Trump Accounts" vor
1.000 Dollar Startguthaben für Neugeborene in den USA: Mit einer neuen Vorsorgemaßnahme verspricht US-Präsident Donald Trump, künftigen Generationen mehr Wohlstand zu ermöglichen. Sofern sich der Aktienmarkt weiter so gut wie derzeit entwickle, könnten Kinder "sehr reich" werden, sagte er zum offiziellen Start des Programms. "Sie werden Hunderttausende von Dollar haben", versicherte Trump seinen Landsleuten, die derzeit mit einer hohen Inflation infolge des von ihrem Präsidenten begonnenen Iran-Kriegs hadern.
Die steuerbegünstigten Anlagen sollen Kindern nach Ankündigungen der Regierung langfristig Zugang zu Kapital verschaffen und mindestens bis zum 18. Lebensjahr in Indexfonds investiert werden. Der Plan war bereits im vergangenen Sommer mit Trumps Steuergesetz ausgerufen worden. Neue Dynamik bekam er im Dezember als PC-Unternehmer Michael Dell und seine Frau Susan ankündigten, 6,25 Milliarden Dollar zu spenden, damit auch ältere Kinder "Trump Accounts" bekommen könnten.
Trump stellt Meloni als Stalkerin dar – Empörung in Italien
Der Streit zwischen Donald Trump und Giorgia Meloni geht in die nächste Runde. Nun scherzt der US-Präsident auf Social Media, es sei eine einstweilige Verfügung nötig. Lesen Sie hier mehr dazu.
Vor dem Nato-Gipfel: Europa muss sich auf Trumps Ärger gefasst machen
Aus Sicht des US-Präsidenten sind die Europäer undankbare Gesellen, auf die er nicht zählen kann. Aus Sicht der Europäer muss er beim Treffen in Ankara daran gehindert werden, Soldaten, Kriegsschiffe und Drohnen abzuziehen. Lesen Sie hier die gesamte Kolumne.
Merz erläutert Trump die deutschen Verteidigungsausgaben
Bundeskanzler Friedrich Merz hat vor dem Nato-Gipfel mit US-Präsident Donald Trump telefoniert und ihm die Erhöhung der deutschen Verteidigungsausgaben in den letzten Monaten erläutert. In dem bereits am Freitagnachmittag geführten Gespräch habe Merz deutlich gemacht, dass die von Trump in einer Nachricht auf der Plattform Truth Social für die Ausgaben der europäischen Verbündeten verwendeten Zahlen nicht aktuell seien, hieß es aus Regierungskreisen. Trump hatte die Ausgaben von Deutschland, Großbritannien und Italien auf der Grundlage dieser Zahlen als "lächerlich" bezeichnet.
Merz hatte bereits am Freitag auf einer Pressekonferenz öffentlich klargestellt, dass Deutschland gerade seine Verteidigungsausgaben innerhalb von vier Jahren verdoppele. "Das ist die größte Kraftanstrengung, die wir jemals gemacht haben, um unsere Verteidigungsfähigkeit zu stärken. Insofern brauchen wir uns hier vor niemandem zu verstecken." Das werde er beim Nato-Gipfel in Ankara am Dienstag und Mittwoch "auch in aller Bescheidenheit zum Ausdruck bringen".
US-Beamter: Übernahme von Grönland derzeit "einzige Lösung"
Eine Übernahme Grönlands durch die Vereinigten Staaten ist aus Sicht der USA nach Angaben eines hochrangigen Beamten aktuell der einzige Weg, um den Sicherheitsrisiken rund um die zum Königreich Dänemark gehörende Eisinsel langfristig zu begegnen. "Wir sind nach wie vor der Ansicht, dass dies der beste Weg ist, den Verteidigungsbedarf der Nato in Bezug auf Grönland zu decken", sagte er zu Journalisten vor dem Nato-Gipfel an diesem Dienstag und Mittwoch in der Türkei. Zugleich sagte er, auch weitere Optionen würden geprüft. Wie diese aussehen könnten, ließ er offen.
Der hochrangige Regierungsbeamter verwies darauf, dass es "rege Marineaktivitäten" in der Region rund um Grönland gebe und US-Präsident Donald Trump eine "dauerhafte" Lösung anstrebe. "Bislang sehen wir als einzige Lösung den Erwerb Grönlands durch die Vereinigten Staaten", sagte der Beamte weiter.
Die Ansprüche von US-Präsident Donald Trump auf Grönland hatten zu Jahresbeginn zu heftigen Spannungen zwischen europäischen Nato-Partnern und den USA geführt. Die Allianz hatte unter anderem versprochen, ihre Militärpräsenz im Nordatlantik zu erhöhen.
US-Wähler sehen Trumps Iran-Politik laut Umfrage kritisch
Die Iran-Politik von US-Präsident Donald Trump stößt in der US-Bevölkerung auf wenig Zustimmung. Laut einer Umfrage der Zeitung "Financial Times" sagen 58 Prozent der registrierten US-Wähler, der Krieg stehe in keinem Verhältnis zu den hohen Kosten. 44 Prozent sehen die USA nach dem Waffenstillstandsabkommen in einer schwächeren Position als den Iran.
Die USA hatten gemeinsam mit Israel den Iran Ende Februar attackiert. Die Kosten für die USA werden offiziell auf rund 67 Milliarden Dollar geschätzt. Nach einer Waffenruhe im Juni werden derzeit Details verhandelt, etwa über die Schiffspassage durch die Straße von Hormus und Beschränkungen für Irans Atomprogramm.
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Die Umfrage wurde in der Vorwoche durchgeführt. Vor dem Nato-Gipfel in Ankara am 7. und 8. Juli befürworten demnach 53 Prozent der registrierten Wähler einen Verbleib der USA in der Allianz. Trump hatte mehrfach mit dem Abschied aus dem Bündnis gedroht.
Bauprojekt von Trump-Familie in Albanien: Zehntausende fordern Regierungsrücktritt
Die Proteste gegen ein geplantes Luxus-Bauprojekt von Trump-Schwiegersohn Jared Kushner in Albanien weiten sich aus: Bei der bisher größten Kundgebung seit Beginn täglicher Demonstrationen Ende Mai haben zehntausende Menschen am Samstag neben dem Stopp des Projekts auch den Rücktritt der Regierung gefordert.
"Was als 'Flamingo-Revolution' angefangen hat, entwickelt sich zu einer breiten Unzufriedenheit in der Bevölkerung", sagte die Demonstrantin Alketa Ademi bei der Kundgebung am 35. Tag der Proteste in Tirana. "Mangelnde Transparenz, Arroganz – es reicht! Der Ministerpräsident muss gehen", forderte die 40-Jährige. "Albanien ist nicht zu verkaufen!" verkündeten Transparente von Protestteilnehmern, Demonstranten trugen große pinkfarbene Papp-Flamingos.
Donald Trump hält Rede zum US-Geburtstag
Donald Trump hat mit einer Rede zum 250. Geburtstag der USA die Feier "Salute to America" in Washington beendet. Er bedankte sich bei Helfern, die wegen eines drohenden Unwetters die Veranstaltung unterbrachen und die Sicherheit der Zuschauer gewährleisteten. Nachdem er die Freiheit der USA beschwor, schweifte er kurz ab und sagte: "Wir wollen keine Kommunisten". Auf der Bühne waren mehrere historische US-Flaggen aufgehängt.