DAX +0,44 % 25.818,21 Pkt 18:00:00 MDAX +0,15 % 30.472,32 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -1,22 % 6.131,31 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,34 % 51.770,31 Pkt 21:47:53 S&P 500 -2,12 % 7.580,07 Pkt 21:47:43 Nasdaq -4,19 % 25.437,00 Pkt 22:15:59 Nikkei -2,12 % 63.290,11 Pkt 07:45:03 Gold -3,29 % 3.898,90 USD 21:59:59 Silber -5,59 % 49,28 USD 21:59:59 Brent -1,26 % 113,43 USD 21:59:57 WTI +2,08 % 104,12 USD 21:59:59 Bitcoin +0,28 % 77.660,56 USD 04:38:55 EUR/USD +0,09 % 1,11660 USD 22:29:29 EUR/GBP -0,44 % 0,83320 GBP 22:27:29 EUR/CHF -0,32 % 0,92060 CHF 22:43:25 EUR/JPY -0,23 % 175,650 JPY 22:43:25

US-News: USA sagen wohl weitere Militärübung mit Südkorea ab

Welt

Newsblog zur US-Politik

Seoul: USA sagen weitere Militärübung mit Südkorea ab

Aktualisiert am 24.08.2026 - 11:34 UhrLesedauer: 21 Min.

In Nevada brennen Teile der Wüste. Trump attackiert einen ehemaligen engen Vertrauten. Alle Entwicklungen im Newsblog.

Montag, 24. August

Seoul: USA sagen große gemeinsame Militärübung mit Südkorea ab

Die USA haben nach Angaben aus Seoul eine für den nächsten Monat geplante große gemeinsame Militärübung mit Südkorea abgesagt. Die US-Armee habe die Absage der amphibischen Landungsübung "Ssangyong" damit begründet, dass ihre Fähigkeit, Truppen zu entsenden, "aufgrund der Lage im Nahen Osten eingeschränkt" sei, sagte der Sprecher des südkoreanischen Marinekorps, Han Seung Jeon, am Montag bei einer Pressekonferenz.

Vor rund einer Woche hatte US-Präsident Donald Trump bereits eine Verkürzung des jährlichen gemeinsamen Manövers der US-Armee und der südkoreanischen Streitkräfte "Ulchi Freedom Shield" verfügt. Die Übungen dienen unter anderem der Vorbereitung auf einen Angriff Nordkoreas. Trump hatte den Schritt in seinem Onlinedienst Truth Social unter anderem mit den hohen Kosten begründet und in einer überraschenden Volte die Manöver mit dem engen Verbündeten Südkorea als "feindselig" gegenüber Nordkorea kritisiert. In der Folge endeten die Militärübungen bereits am vergangenen Freitag und nicht wie geplant am 27. August.

Der US-Präsident hatte zuletzt scharfe Kritik an dem historischen Verbündeten Südkorea geäußert – insbesondere wegen der südkoreanischen Weigerung, sich am US-Krieg gegen den Iran zu beteiligen.

Im Handelsstreit zwischen USA und Kanada eskaliert auch die Rhetorik

Nach dem Scheitern tagelanger Verhandlungen eskaliert der Zollstreit zwischen den wirtschaftlich eng verflochtenen Nachbarn USA und Kanada auch rhetorisch: Nachdem in der Nacht zum Samstag neue US-Zölle auf kanadische Produkte in Kraft getreten waren, warf Kanadas Premierminister Mark Carney US-Präsident Donald Trump vor, einen Handelskrieg losgetreten zu haben. Carney kündigte Vergeltungszölle an, worauf Trump am Sonntag erbost reagierte. US-Verkehrsminister Sean Duffy bezeichnete das Verhalten der kanadischen Seite als "töricht".

"Kanada will die Vorteile eines (Bundes-)Staats haben, ohne einer zu sein", erklärte Trump, der wiederholt gefordert hatte, Kanada zum 51. US-Bundesstaat zu machen. "Sie haben auch unseren großartigen Farmern viele Jahre lang massive Zölle auferlegt", schrieb Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. Damit sei es nun vorbei. Der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer stellte eine Reaktion auf die kanadischen Gegenzölle in Aussicht.

Carney hatte am Samstag angekündigt, die US-Zölle "Dollar für Dollar" zu erwidern. Die neuen kanadischen Aufschläge sollen am 8. September in Kraft treten und besonders die US-Stahl- und Milchindustrie treffen. Auch die Papierbranche, Agrarmaschinen und Elektronik sollen betroffen sein. Carney warf Trump vor, einen Handelskrieg losgetreten zu haben. "Man befindet sich im Krieg, wenn man angegriffen wird. Wir sind angegriffen worden", sagte er. Die USA hätten "unfaire" und "wirtschaftlich unsinnige" Bedingungen gestellt. "Wir können das, was sie angeboten haben, nicht akzeptieren, und wir werden ihnen nicht geben, was sie verlangt haben", betonte der kanadische Regierungschef.

Brände im US-Bundesstaat Nevada: Zehntausende müssen fliehen

Wegen der schweren Brände im US-Bundesstaat Nevada haben die Behörden 42.000 Menschen zur Evakuierung aufgefordert. Weitere 45.000 sollten sich auf eine Evakuierung vorbereiten oder schon jetzt ihre Häuser verlassen, wie die Einsatzkräfte auf Facebook mitteilten. Die Flammen in einer hügeligen Region am Rand der Großstadt Reno hatten sich im Laufe des Sonntags (Ortszeit) schnell auf eine Fläche von mehr als 6.000 Hektar ausgebreitet.

Sechs Personen, darunter drei Einsatzkräfte, wurden nach Angaben der Behörden verletzt. Rund 800 Feuerwehrleute seien im Einsatz. Das Feuer sei von Menschen verursacht worden, erklärten die Einsatzkräfte - ohne weitere Details zu nennen. Die Ermittlungen dauern demnach an. Die Schulbehörde teilte mit, dass es in den Schulen in der betroffenen Region am Montag keinen Unterricht geben werde. Gouverneur Joe Lombardo rief für den Bezirk Washoe County den Notstand aus.

Die Brände breiten sich im äußersten Westen des durch Wüstenlandschaft geprägten Bundesstaates aus, unweit der Grenze zu Kalifornien und in unmittelbarer Nähe der Casino-Stadt Reno. Erstmals alarmiert wurde die Feuerwehr wegen des Brandes am Samstagvormittag. Seither kämpfen die Einsatzkräfte gegen die Flammen, die sich vor allem durch Gras und Gebüsch fressen. Bislang sei das Feuer noch zu "null Prozent" unter Kontrolle, berichten lokale Medien. "Unsere Wetterbedingungen sind weiterhin schwierig", sagte Pete Bryant von der Feuerwehr Reno. "Heiß, trocken, windig – und ein Ende ist vorerst nicht in Sicht."

Iran warnt USA vor Bumerang-Effekt bei Wirtschaftskrieg

Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf hat die USA angesichts der von Washington geplanten verschärften Sanktionen gegen die Islamische Republik vor einem Bumerang-Effekt gewarnt. Auf der Plattform X teilte er einen Comic, der insinuierte, dass der von Washington angekündigte Wirtschaftskrieg die USA selbst treffen werde.

Loading...

Loading...

Loading...

US-Präsident Donald Trump hatte am Mittwoch angekündigt, den wirtschaftlichen Druck auf den Iran drastisch erhöhen zu wollen. Er sprach von einem "wirtschaftlichen D-Day" für den Iran. Er drohte auch Unterstützern Teherans mit drakonischen Maßnahmen. Details zu seinen Plänen lieferte Trump zunächst nicht. US-Finanzminister Scott Bessent will am Montag auf einer Pressekonferenz über das Vorhaben informieren und sprach von den "härtesten Sanktionen der Geschichte", die man verhängen wolle.

Iranische Staatsmedien hatten sich nach Trumps Ansage gelassen gegeben. Die USA versuchten seit Jahren, jegliche finanzielle und wirtschaftlichen Beziehungen zum Iran zu unterbinden, schrieb etwa die Nachrichtenagentur Tasnim. Der Iran habe jedoch "gelernt, diese Beschränkungen zu umgehen, und ist darin mittlerweile sehr versiert". Ähnlich äußerte sich am Sonntag Außenminister Abbas Araghtschi. Wirtschaftliche Kriegsführung sei ein immer wiederkehrendes Muster und Teil der langjährigen Einschüchterungstaktik Washingtons. Der Iran habe gelernt, damit umzugehen, fügte er hinzu.

Sonntag, 23. August

Trump eröffnet Autorennen in Washington

Bei einem IndyCar-Rennen zum 250. Jubiläum der USA hat Präsident Donald Trump eine Ehrenrunde auf der Strecke mitten in Washington gedreht. Gemeinsam mit seiner Frau Melania wurde Trump in seiner Präsidentenlimousine über die rund 2,7 Kilometer lange Rennstrecke gefahren, die an Wahrzeichen wie dem Kapitol oder dem Washington Monument vorbeiführt.

Anschließend gab er mit der grünen Fahne das Rennen der nordamerikanischen IndyCar-Rennserie frei. Die Rennwagen fahren dabei mit über 250 Kilometern pro Stunde über die Straßen der Hauptstadt. Auch Mick Schumacher, Sohn von Formel-1-Rekordchampion Michael Schumacher, ging in Washington an den Start. Zuvor waren mehrere Kampfjets in Formation über Washington zu sehen.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren