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US-News: Vor Nato-Gipfel erhöht Trump-Regierung Anspruch auf Grönland

Welt

Newsblog zur US-Politik

USA erneuern Forderung nach Grönland

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In Washington ist es erst heiß, dann zwingen Gewitter zur Unterbrechung der 250-Jahr-Feier. Vor dem Nato-Gipfel gibt es neuen Streit um Grönland. Alle Entwicklungen im Newsblog.

Sonntag, 5. Juli

USA erneuern Anspruch auf Grönland

Unmittelbar vor dem Nato-Gipfeltreffen diese Woche haben die USA ihre Forderung nach einer Einverleibung Grönlands untermauert. Eine Übernahme durch die Vereinigten Staaten ist nach Angaben eines hochrangigen Beamten aktuell der einzige Weg, um den Sicherheitsrisiken rund um die zum Königreich Dänemark gehörende Eisinsel langfristig zu begegnen.

"Wir sind nach wie vor der Ansicht, dass dies der beste Weg ist, den Verteidigungsbedarf der Nato in Bezug auf Grönland zu decken", sagte er zu Journalisten vor dem Nato-Gipfel an diesem Dienstag und Mittwoch in der Türkei. Zugleich sagte er, auch weitere Optionen würden geprüft. Wie diese aussehen könnten, ließ er offen.

Der hochrangige Regierungsbeamter verwies darauf, dass es "rege Marineaktivitäten" in der Region rund um Grönland gebe und US-Präsident Donald Trump eine "dauerhafte" Lösung anstrebe. "Bislang sehen wir als einzige Lösung den Erwerb Grönlands durch die Vereinigten Staaten", sagte der Beamte weiter.

Die Ansprüche von US-Präsident Donald Trump auf Grönland hatten zu Jahresbeginn zu heftigen Spannungen zwischen europäischen Nato-Partnern und den USA geführt. Die Allianz hatte unter anderem versprochen, ihre Militärpräsenz im Nordatlantik zu erhöhen.

US-Wähler sehen Trumps Iran-Politik laut Umfrage kritisch

Die Iran-Politik von US-Präsident Donald Trump stößt in der US-Bevölkerung auf wenig Zustimmung. Laut einer Umfrage der Zeitung "Financial Times" sagen 58 Prozent der registrierten US-Wähler, der Krieg stehe in keinem Verhältnis zu den hohen Kosten. 44 Prozent sehen die USA nach dem Waffenstillstandsabkommen in einer schwächeren Position als den Iran.

Die USA hatten gemeinsam mit Israel den Iran Ende Februar attackiert. Die Kosten für die USA werden offiziell auf rund 67 Milliarden Dollar geschätzt. Nach einer Waffenruhe im Juni werden derzeit Details verhandelt, etwa über die Schiffspassage durch die Straße von Hormus und Beschränkungen für Irans Atomprogramm.

Die Umfrage wurde in der Vorwoche durchgeführt. Vor dem Nato-Gipfel in Ankara am 7. und 8. Juli befürworten demnach 53 Prozent der registrierten Wähler einen Verbleib der USA in der Allianz. Trump hatte mehrfach mit dem Abschied aus dem Bündnis gedroht.

Bauprojekt von Trump-Familie in Albanien: Zehntausende fordern Regierungsrücktritt

Die Proteste gegen ein geplantes Luxus-Bauprojekt von Trump-Schwiegersohn Jared Kushner in Albanien weiten sich aus: Bei der bisher größten Kundgebung seit Beginn täglicher Demonstrationen Ende Mai haben zehntausende Menschen am Samstag neben dem Stopp des Projekts auch den Rücktritt der Regierung gefordert.

"Was als 'Flamingo-Revolution' angefangen hat, entwickelt sich zu einer breiten Unzufriedenheit in der Bevölkerung", sagte die Demonstrantin Alketa Ademi bei der Kundgebung am 35. Tag der Proteste in Tirana. "Mangelnde Transparenz, Arroganz – es reicht! Der Ministerpräsident muss gehen", forderte die 40-Jährige. "Albanien ist nicht zu verkaufen!" verkündeten Transparente von Protestteilnehmern, Demonstranten trugen große pinkfarbene Papp-Flamingos.

Donald Trump hält Rede zum US-Geburtstag

Donald Trump hat mit einer Rede zum 250. Geburtstag der USA die Feier "Salute to America" in Washington beendet. Er bedankte sich bei Helfern, die wegen eines drohenden Unwetters die Veranstaltung unterbrachen und die Sicherheit der Zuschauer gewährleisteten. Nachdem er die Freiheit der USA beschwor, schweifte er kurz ab und sagte: "Wir wollen keine Kommunisten". Auf der Bühne waren mehrere historische US-Flaggen aufgehängt.

Dann verwies er auf die Verfassung der USA und nannte die Amerikaner "die besten Menschen auf der Erde". Er lobte auch das Recht der Amerikaner, Waffen zu tragen. Er rief einen Veteran aus dem Krieg gegen Vietnam auf die Bühne der vor der US-Flagge salutierte. "Der amerikanische Traum" ist zurück, sagte er. Trump verwies auf die Angriffe auf Venezuela und Iran und behauptete, er habe deren Militär ausradiert. Tatsächlich haben beiden Länder noch eine Armee. Trump forderte erneut, dass alle Wähler in den USA eine Identifikation haben müssen und nachweisen können, dass sie Bürger der USA sind.

Trump eingetroffen

US-Präsident Donald Trump ist am Veranstaltungsort zur Feier "Salute to America" eingetroffen, berichten US-Medien. Er soll seine Rede in Kürze halten. Den Abschluss soll ein gigantisches Feuerwerk bilden.

Zuschauer werden wieder eingelassen

Um 22 Uhr Ortszeit wurden die zuvor wegen einer Wetterwarnung evakuierten Zuschauer der 250-Jahr-Feier in Washington wieder auf das Veranstaltungsgelände gelassen, berichtet t-online Reporter Bastian Brauns vom Ort des Geschehens.

Überflüge zum Geburtstag abgebrochen

Alle verbleibenden Überflüge im Rahmen der Veranstaltung "July Fourth Salute to America" am heutigen Abend wurden laut Angaben des Pressepools auf der National Mall und den Social-Media-Kanälen von Freedom 250 abgesagt. Die Überflüge begannen gegen 13.00 Uhr ET mit einem F-5-Jet der Nasa und sollten etwa alle 10 bis 20 Minuten über einen Zeitraum von etwa neun Stunden fortgesetzt werden.

Trump: Werde auch in der Nacht sprechen

Angesichts der Evakuierungen bei den Feierlichkeiten zum 250. Geburtstag der USA hat US-Präsident Donald Trump angekündigt, auf jeden Fall seine Rede halten zu wollen. Sie sei zunächst um eine Stunde verschoben worden. "Ich sitze das auch, mir macht es nichts aus, ob es 2 Uhr morgens ist", schrieb er auf Truth Social. Die Rede war ursprünglich für 22 Uhr Ortszeit vorgesehen.

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