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US Open: Rybakina feiert Grand-Slam-Triumpg gegen Sabalenka

Sport

Schon vor der Partie war klar, dass Elena Rybakina ihre Final-Kontrahentin nach 99 Wochen an der Spitze der Weltrangliste ablösen wird. Dass Rybakina auch noch den US Open-Titel gewinnen sollte, wollte die Sabalenka also unbedingt verhindern.

Auch, weil New York, das Lieblings-Terrain der 28-Jährigen ist. Nach ihren Erfolgen 2024 und 2025 hatte Sabalenka den dritten Titel in Folge in New York fest im Blick. So ein Titel-Hattrick war zuletzt Serena Williams (2012-2014) gelungen.

Rybakina fehlerfrei, Sabalenka haderte

Erwartet hart umkämpft starteten die zwei besten Spielerinnen der Welt ins Finale. Rybakina begann fast fehlerlos, dominierte ihr Aufschlagspiel und setzte Sabalenka regelmäßig unter Druck. Die alte Nummer eins hielt dagegen, ließ sich aber zu mehr Fehlern zwingen.

Rybakina bewegte sich sicher auf der Grundlinie und schaffte es, die hart geschlagenen Bälle Sabalenkas zu entschärfen. Bei der wiederum wuchs der Frust. Sie schien noch nicht die richtige Balance gefunden zu haben und musste nach einer Dreiviertelstunde den ersten Satz abgeben.

Sabalenka mit Trotzreaktion

Die Titelverteidigerin versuchte es über Kampf, zeigte sich stabiler in ihren Spiel und ging im zweiten Satz mit 4:3 in Führung. Sabalenka war nun deutlich besser im Match und zündete das Publikum an.

Rybakina wiederum versuchte das Momentum nicht in Richtung Sabalenkas pendeln zu lassen. Die Kasachin packte erneut ein Ass aus, ihr sechstes im zweiten Satz. Sabalenka antwortete mit zwei starken Returns. Die Belarussin konnte keinen der beiden Break-Bälle verwandeln, wodurch Rybakina auf 5:5 ausglich.

Beide gingen nun hohes Risiko mit ihren Schlägen, spielten Tennis auf absolutem Topniveau. Sabalenka, die in dieser Phase mehr Risiko einging, schaffte dann das Break noch vor dem Tie-Break. Es ging in den Entscheidungssatz.

Rybakina souverän im dritten Satz

Rybakina behielt weiterhin die Ruhe, ließ sich von der aufgeheizten Stimmung im Arthur Ashe Stadium nicht beirren und spielte in beeindruckender Manier ihre Stäken aus. Den Sieg sicherte sie sich per Ass durch die Mitte mit ihrem zweiten Matchball. Während sich Rybakina von ihrem Coach und ihren Fans feiern ließ, zerschmetterte die frustrierte Sabalenka ihren Schläger.

"Das letzte, was ich jetzt möchte, ist eine Rede halten", sagte die enttäuschte Sabalenka bei der Siegerehrung, "Natürlich bin ich enttäuscht. Ich hätte gern besser performt, aber vielleicht nächstes Jahr." In diesem Jahr sei der Sieg ihrer Dauer-Rivalin verdient gewesen, so Sabalenka.

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