DAX +0,58 % 25.612,03 Pkt 18:00:00 MDAX -0,55 % 32.216,66 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,53 % 6.344,40 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,02 % 52.208,06 Pkt 22:56:30 S&P 500 +0,12 % 7.437,63 Pkt 22:44:35 Nasdaq +0,99 % 25.122,18 Pkt 23:15:59 Nikkei +3,91 % 64.288,52 Pkt 07:57:45 Gold +0,77 % 4.131,50 USD 08:02:29 Silber -0,47 % 58,54 USD 08:02:29 Brent -2,28 % 87,00 USD 07:34:03 WTI -2,21 % 81,74 USD 08:02:43 Bitcoin -0,63 % 64.315,14 USD 08:12:45 EUR/USD +0,44 % 1,15180 USD 08:12:23 EUR/GBP -0,22 % 0,85590 GBP 08:12:51 EUR/CHF -0,42 % 0,92880 CHF 08:12:51 EUR/JPY -1,37 % 184,697 JPY 08:12:51

US-Präsident ist "nicht sicher": Trump tritt bei Patriot-Lizenz für Kiew auf die Bremse

Welt

Ein großes Problem der Ukraine ist seit Beginn der russischen Vollinvasion der Mangel an Flugabwehrraketen. Daher ist die Freude über die Erlaubnis der USA, Patriotraketen selbst bauen zu dürfen, umso größer. Doch die währt womöglich nicht lange. Die Ukraine hat vor dem nahenden Winter auf eine rasche Stärkung ihrer Luftverteidigung gedrungen und ist nun beim erhofften Lizenzbau von US-Raketen auf Hürden gestoßen. Die Regierung in Kiew verhandele mit dem US-Verteidigungsministerium über die Erlaubnis, Patriot-Abfangraketen selbst zu produzieren, sagte die ukrainische Botschafterin in Washington, Olha Stefanischyna. Dieser Prozess könne jedoch ein bis fünf Jahre dauern. Einem Bericht der "Financial Times" zufolge sei sich US-Präsident Donald Trump zudem nicht sicher, ob er dem zustimmen werde. "Es ist eine sehr außergewöhnliche Waffe, und wir müssen ein wenig vorsichtig sein, an wen wir Lizenzen vergeben", zitierte die Zeitung den Präsidenten aus einem Telefonat. Stefanischyna betonte, die Ukraine brauche die Raketen dringend, um sich gegen die zunehmenden russischen Angriffe zu schützen. Vertreter des Patriot-Herstellers Raytheon Co. seien bereits in der Ukraine gewesen, und Lockheed Martin Corp., das die PAC-3-Abfangraketen für das Luftabwehrsystem herstellt, arbeite daran, ebenfalls ein Expertenteam in das Land zu entsenden, erklärte die Botschafterin während einer Veranstaltung. "Die verheerenden Auswirkungen jedes nächtlichen Angriffs sind derzeit unglaublich", sagte Stefanischyna. "Letzte Nacht und in der Nacht davor waren es 30 bis 40 ballistische Raketen." Parallel zu den Rüstungsfragen laufen diplomatische Bemühungen zur Beendigung des Krieges. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte Trump am Dienstag im Weißen Haus getroffen. Dabei wiederholte er nach Angaben der Botschafterin sein Angebot, die Kämpfe an den aktuellen Frontlinien einzufrieren und dies als Ausgangspunkt für Verhandlungen zu nutzen. In diesem Zusammenhang kündigte Trump dem Zeitungsbericht zufolge an, dass seine Sondergesandten Jared Kushner und Steve Witkoff in den kommenden Tagen erstmals in die Ukraine reisen würden. Ein genaues Datum stehe noch nicht fest, der Besuch könnte aber bereits in der nächsten Woche stattfinden, erklärte Stefanischyna.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren