DAX +0,15 % 26.338,61 Pkt 18:00:00 MDAX +0,29 % 32.356,98 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,14 % 6.530,45 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,71 % 53.459,78 Pkt 22:42:57 S&P 500 -0,69 % 7.745,06 Pkt 22:42:27 Nasdaq -0,59 % 26.644,91 Pkt 23:15:59 Nikkei -1,11 % 68.451,57 Pkt 03:48:55 Gold -0,26 % 4.461,90 USD 03:53:52 Silber -0,89 % 65,64 USD 03:53:46 Brent +0,26 % 91,11 USD 03:53:00 WTI +0,44 % 84,87 USD 03:53:41 Bitcoin -0,49 % 64.172,24 USD 04:03:51 EUR/USD +0,06 % 1,15810 USD 04:03:54 EUR/GBP +0,04 % 0,85470 GBP 04:03:54 EUR/CHF -0,19 % 0,93870 CHF 04:03:54 EUR/JPY +0,22 % 184,690 JPY 04:03:54

US-Präsident Trump droht weiterem Land mit Bombardierung

Welt

Der Oman soll zusammen mit Teheran an einem Mechanismus für die Straße von Hormus arbeiten - bislang ohne Einigung. Vom US-Präsidenten kommen einmal mehr drastische Worte. Mit einer scharfen Drohung hat US-Präsident Donald Trump den Druck auf den Oman erhöht. Das Sultanat soll derzeit mit dem Iran klären, wie künftig die Schifffahrt durch die Straße von Hormus geregelt sein soll - bisher ohne Einigung. "Wenn der Oman uns in die Quere kommt, werden wir sie in Grund und Boden bombardieren", sagte Trump dem Sender Fox News. Der Oman ist bislang keine aktive Kriegspartei. Das zwischen Teheran und Washington ausgehandelte Rahmenabkommen sah vor, dass der Oman und der Iran gemeinsam eine Lösung für die Schifffahrt finden - in Absprache mit den Anrainerstaaten und unter Berücksichtigung internationalen Rechts. Der Oman berichtete zwar von konstruktiven Gesprächen, eine Einigung wurde bisher aber nicht verkündet. Trump hatte bereits im Mai mit einer Drohung Richtung Maskat für Verwunderung gesorgt. Der Oman gilt wegen seiner Rolle als internationaler Mediator in regionalen Krisen als "Schweiz des Nahen Ostens" und hat wiederholt zwischen den USA und dem Iran vermittelt. Trump: Iran soll Weiße Fahne hissen Trump sagte weiter, trotz der im Rahmenabkommen festgesetzten und mittlerweile abgelaufenen 60-Tage-Frist für vertiefte Verhandlungen mit dem Iran stehe er nicht unter Druck. "Ich habe es nicht eilig", erklärte er. Dem Iran legte er nahe, angesichts des wachsenden Drucks die Weiße Fahne zu hissen. "Es sind gute Pokerspieler, aber sie gehen zugrunde." Empfehlungen der Redaktion Was hat das US-Rahmenabkommen mit Iran gebracht? Ex-Botschafter fordert Sanktionen - Minister mit menschenfeindlichen Drohungen Trump erlaubt US-Firmen Cyberangriffe auf ausländische Hacker Angesichts des Fristablaufs mahnte UN-Generalsekretär António Guterres über seinen Sprecher: "Es gibt keine militärische Lösung für diesen Konflikt." Guterres fordere die Islamische Republik Iran und die Vereinigten Staaten auf, wieder Verhandlungen aufzunehmen und "die Rhetorik zu mäßigen, die wir in den letzten Tagen vernommen haben", hieß es in der Mitteilung. (dpa/bearbeitet von fra)

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