US-Regierung: Donald Trump verkündet Abkommen zur Senkung von Medikamentenpreisen
US-Präsident Donald Trump hat am Montag neue Vereinbarungen zur Senkung von Medikamentenpreisen mit mehreren Pharmaunternehmen bekannt gegeben. Zu den Konzernen gehören unter anderem die australische CSL, die indische Sun Pharmaceutical und der belgische Pharmakonzern UCB, wie Trump bei einem Treffen im Weißen Haus mitteilte. Die Unternehmen hätten zugesagt, Medikamente für das staatliche Gesundheitsprogramm Medicaid zu Meistbegünstigten-Konditionen anzubieten. Dies sei ein »enormer Rabatt, der die Kosten für die medizinische Versorgung erheblich senken dürfte«, sagte Trump.
Wie viele Medikamente die Vereinbarungen umfassen und wie hoch die Einsparungen für den Staat oder die Patienten tatsächlich ausfallen, ist jedoch unklar. Das Weiße Haus veröffentlichte keine Einzelheiten. Kritiker wie die Verbraucherschutzorganisation Public Citizen äußerten sich skeptisch. Die neuen Vereinbarungen seien ein Ablenkungsmanöver vom gescheiterten Plan der Regierung, die US-Medikamentenpreise auf das Niveau anderer reicher Länder zu senken. Medicaid erhalte bereits nach geltendem Recht hohe Rabatte von den Herstellern.