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US-Verteidigungsminister Pete Hegseth beschädigt historischen Globus

Welt

Dieser Ausdruck wurde am 22.10.2026 erstellt und ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch lizenziert.

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Fürs Büro des Kriegsministers Hegseth wollte unbedingt Eisenhowers Globus – jetzt ist er kaputt

Die Profis brauchten ihm zu lange. Deshalb organisierte US-Verteidigungsminister Hegseth den Transport eines historischen Globus in seinen Amtssitz kurzerhand selbst. Das ging nicht gut aus.

22.10.2026, 17.35 Uhr

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US-Verteidigungsminister Pete Hegseth, 46, bezeichnet sich selbst als »Kriegsminister«. Der Name ist ein Artefakt aus Weltkriegszeiten. Das »United States Department of War« gab es zuletzt 1947. Als es in den Vereinigten Staaten von Amerika das letzte Mal einen »Secretary of War« gab, war der spätere Präsident Dwight D. Eisenhower noch 5-Sterne-General der US-Armee. Doch Hegseths Interesse an Weltkriegsartefakten endet nicht bei der Berufsbezeichnung. Zuletzt wollte er, so berichtet die »Washington Post« , einen Globus, der einst Eisenhower gehört hatte.

Insgesamt gebe es im Fundus der US-Armee zwei Standgloben, so die »Washington Post«, die einmal Eisenhower gehört haben. Beide standen im Pentagon, bis der neue »Kriegsminister« einen für sein Büro haben wollte. Sein Team habe die Überführung beantragt und, nachdem eine Lieferung durch geschulte Kuratoren des Pentagons zu lange dauerte, selbst in die Hand genommen.

Dabei, so berichtet es die US-Zeitung, verloren die Mitarbeiter die Kontrolle und ließen den Globus fallen. Militärkorrespondent Dan Lamothe teilte Bilder des Schadens auf der Plattform X. Darauf sieht man einen mehrere Zentimeter langen Riss in der Außenwand des historischen Artefakts. Der Globus sei am 3. Februar beschädigt worden, bestätigt Sprecher Christopher Surridge. Neben dem Loch habe er sich von der Metallhalterung gelöst.

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Die Geschichte hat eine offensichtliche Symbolik: Hegseths Mitarbeiter beschädigen ausgerechnet den Globus Dwight D. Eisenhowers, der im Zweiten Weltkrieg die alliierten Truppen in Westeuropa befehligte und später US-Präsident wurde. Aus dem Sieg der Alliierten ging die maßgeblich von den USA geprägte Nachkriegsordnung hervor. Der beschädigte Globus wirkt damit wie ein Sinnbild für die Trump-Regierung, die jene Weltordnung zerlegt, die Eisenhower einst mit aufgebaut hat.

»Unfälle passieren«, heißt es aus dem Verteidigungsministerium.

klk/mvr

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