DAX +0,82 % 26.340,98 Pkt 16:01:52 MDAX +0,18 % 32.484,19 Pkt 16:01:52 Euro Stoxx 50 +0,45 % 6.531,74 Pkt 16:01:45 Dow Jones -0,71 % 53.962,04 Pkt 16:16:51 S&P 500 +0,10 % 7.731,55 Pkt 16:16:45 Nasdaq +0,65 % 26.535,60 Pkt 16:16:43 Nikkei -0,12 % 65.606,71 Pkt 08:45:02 Gold +3,58 % 4.394,00 USD 16:06:52 Silber +3,92 % 63,85 USD 16:06:51 Brent +0,25 % 82,70 USD 16:06:53 WTI +0,56 % 77,72 USD 16:06:51 Bitcoin +0,90 % 64.841,78 USD 16:16:47 EUR/USD +0,03 % 1,15610 USD 16:15:54 EUR/GBP -0,19 % 0,85640 GBP 16:16:53 EUR/CHF +0,15 % 0,93370 CHF 16:16:52 EUR/JPY +0,06 % 182,253 JPY 16:06:44

US-Waffen werden knapp: Trump soll auf Hegseth losgegangen sein

Welt

Startseite Politik US-Waffen werden knapp: Trump soll auf Hegseth losgegangen sein Von: Lukas Richter Uns auf Google folgen Trump soll Hegseth wegen leerer US-Munitionslager zur Rede gestellt haben. Washington – Donald Trump soll seinen Verteidigungsminister Pete Hegseth wegen der stark geschrumpften US-Munitionsbestände angegangen haben. Nach monatelangen Kämpfen gegen Iran fehlen dem US-Militär demnach vor allem weitreichende Lenkwaffen und Abfangraketen. Die Engpässe schränkten zuletzt auch Trumps militärische Optionen ein. Content-Partnerschaft Dieser Artikel entstand in Kooperation mit newsinfive.de. Bei einer Kabinettssitzung in Camp David am Freitag (31. Juli) habe Trump von Hegseth wissen wollen, warum er über das Ausmaß der Knappheit offenbar nicht ausreichend informiert worden sei. Er habe geglaubt, das Problem sei „gelöst“, sagten zwei mit dem Gespräch vertraute Personen, wie Washington Post berichtete. Nach Veröffentlichung des Berichts wies der Präsident die Darstellung zurück. „Die USA verfügen über riesige Mengen an ‚Munition‘, insbesondere von bestimmten Typen. Zusätzlich werden bei Bedarf große Mengen produziert und in die USA geliefert“, schrieb er auf Truth Social und drohte, dass die „Informanten dieser verräterischen Aussagen (…) aufgespürt werden“. Später stellte er sich ausdrücklich hinter Hegseth und erklärte, er sei mit dessen Arbeit „äußerst zufrieden“, so die US-Zeitung weiter. Vorräte nach Monaten des Krieges stark geschrumpft Allein im ersten Kriegsmonat feuerten die USA nach früheren Angaben der Washington Post mehr als 850 Tomahawk-Marschflugkörper sowie über 1.000 Patriot- und THAAD-Abfangsysteme ab. Hinzu kamen laut einem US-Beamten mehr als 1.300 ATACMS-Raketen. Der Bestand dieser auch von der Ukraine benötigten Kurzstreckenraketen sei inzwischen praktisch aufgebraucht. Eine ähnliche Einschätzung hatte zuvor Reuters veröffentlicht. Auch bei Luftabwehrraketen gibt es dem Bericht zufolge Engpässe. Das wirkt sich bis in die Ukraine aus, weil westliche Lager nur begrenzten Ersatz bieten. Zugleich ändere das US-Militär seine Einsatzregeln und prüfe genauer, welche anfliegenden Ziele überhaupt abgefangen werden müssten. Über diese Änderung hatte zuerst der US-Sender NBC News berichtet. In Camp David habe Hegseth die Verantwortung für die Lage zurückgewiesen und seinen Stellvertreter Stephen Feinberg verantwortlich gemacht, berichteten die beiden mit dem Gespräch vertrauten Personen. Das Weiße Haus bestreitet den Vorfall vollständig, so die Washington Post. Sprecherin Karoline Leavitt erklärte: „Das ist zu 100 Prozent Fake News. Es ist buchstäblich nie passiert.“ Auch das Pentagon wies Berichte über geleerte Bestände und interne Konflikte zurück. 67 Milliarden Dollar zusätzlich gefordert Hegseth, Feinberg und Generalstabschef Dan Caine haben den Kongress um weitere 67 Milliarden Dollar gebeten, umgerechnet rund 58,3 Milliarden Euro. Das Geld soll vor allem helfen, die im Iran-Krieg verbrauchten Bestände wieder aufzufüllen. Republikaner im Senat haben sich bislang jedoch nicht auf einen Weg für das Paket geeinigt. Auch Trumps geplantes Verteidigungsbudget von 1,5 Billionen Dollar steckt fest. Darin sind hohe Summen für neue Raketen vorgesehen. Demokraten lehnen den massiven Anstieg der Ausgaben ab. Neue Produktionsverträge bringen zudem keine schnelle Entlastung: Patriot-Raketen können bis zu zwei Jahre Fertigungszeit benötigen.

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