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USA: Bundesrichterin kippt Donald Trumps Visastopp für Staatsangehörige aus 75 Ländern

Welt

Dieser Ausdruck wurde am 22.08.2026 erstellt und ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch lizenziert.

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US-Einwanderungspolitik Bundesrichterin kippt Trumps Visastopp für Staatsangehörige aus 75 Ländern

Seit Januar vergeben die USA keine Einwanderungsvisa mehr an Bürger aus 75 Staaten, darunter Brasilien und Bangladesch. Eine Bundesrichterin fand für das von der Trump-Regierung erlassene Dekret jetzt vernichtende Worte.

22.08.2026, 12.38 Uhr

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Eine US-Bundesrichterin hat die von der Regierung unter Präsident Donald Trump ​verhängte Aussetzung der Erteilung von Einwanderungsvisa an Staatsangehörige aus 75 Ländern kassiert. ‌Die im Januar vom Außenministerium verkündete Regelung sei »offensichtlich rechtswidrig« und überschreite die gesetzlichen Befugnisse von Außenminister Marco Rubio, erklärte US-Bundesrichterin Jeannette A. Vargas in Manhattan am Freitag (Ortszeit). Die Richtlinie verbiete ​die Erteilung von Visa kategorisch aufgrund der Staatsangehörigkeit und setze damit ⁠geltendes ⁠Recht außer Kraft.

Die Maßnahme betraf Antragsteller aus lateinamerikanischen Ländern wie Brasilien, Kolumbien und Uruguay, aus Balkanstaaten wie Bosnien ‌und Herzegowina und Albanien, aus südasiatischen Ländern ​wie Pakistan ‌und Bangladesch sowie aus vielen Staaten in Afrika, dem Nahen Osten und der Karibik. Das Außenministerium hatte erklärt, bei diesen Personen bestehe ein ‌hohes Risiko, dass sie der öffentlichen Hand zur Last fallen und Sozialleistungen in Anspruch nehmen.

Geklagt ‌hatten Einwandererrechtsorganisationen, Antragsteller auf Einwanderungsvisa und ​US-Bürger, die ‌Familienangehörige sponserten. Trump verfolgt in der Einwanderungspolitik ‌einen harten ​Kurs. Die Kläger hatten argumentiert, die Regelung verletze unter anderem das Einwanderungsrecht und rechtsstaatliche ​Verfahrensgarantien.

Donald Trump hatte sich nicht zurückgehalten, wenn es um seine Meinung zu zahlreichen afrikanischen Ländern – viele davon durch Armut geprägt – geht. Im Dezember sprach er bei einer Kundgebung in Pennsylvania von »Dreckslöchern« (»shithole countries«), aus denen seiner Meinung nach zu viele Menschen in die USA kommen würden. Konkret nannte er Somalia und lästerte über »schreckliche Orte, dreckig, schmutzig, widerwärtig und voller Verbrechen«.

hda/Reuters

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