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USA | Flieger aus Katar: Trump muss nach Nato-Gipfel sein Flugzeug wechseln

Welt

Newsblog zur US-Politik Trump meidet bei Abflug vom Nato-Gipfel Air Force One aus Katar Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Nach dem Nato-Treffen verzichtet Trump auf die Abreise im Luxusflugzeug aus Katar. Der umstrittene US-Demokrat Graham Plattner steigt aus dem Wahlkampf aus. Trump verliert vor Gericht. Alle Entwicklungen im Newsblog. Donnerstag, 9. Juli Aus Sicherheitsgründen: Trump muss auf Luxusflieger aus Katar verzichten US-Präsident Donald Trump hat bei seinem Abflug vom Nato-Gipfel in der Türkei überraschend auf den neuen Luxusflieger aus Katar verzichtet, mit dem er angereist war. Stattdessen hob Trump am Mittwoch mit einer Ausweichmaschine aus seiner alten Air-Force-One-Flotte aus Ankara ab. Diese landete später für einen Zwischenstopp in Großbritannien. Dort stieg Trump in die Katar-Maschine um. Begleitet wurde dies von Spekulationen, der katarische Flieger habe Sicherheitsmängel und könne zum Ziel eines iranischen Angriffs werden. Die "New York Times" berichtete am Mittwochabend, dass das unübliche Prozedere auf Wunsch des US-Geheimdienstes "als Sicherheitsvorkehrung" erfolgt sei. Der neuen Maschine fehlten bestimmte Fähigkeiten des alten Flugzeugs. Der Austausch sei jedoch nicht aufgrund einer konkreten Bedrohung vorgenommen worden, berichtete die Zeitung. Trump verbindet Truppenabzug mit Grönland US-Präsident Donald Trump hat einen noch größeren Truppenabzug aus Europa in Aussicht gestellt und das von einer Vereinbarung zur Zukunft Grönlands abhängig gemacht. "Ich habe noch keine endgültige Entscheidung getroffen. Vieles wird von Grönland abhängen", entgegnete er in der Präsidentenmaschine Air Force One auf die Frage, ob er weitere Truppen abziehen werde. "Vielleicht werde ich es tun." Platner beendet nach Vorwürfen seinen Wahlkampf Graham Platner, der demokratische Kandidat für den US-Senat im Bundesstaat Maine, setzt seinen Wahlkampf nach einem Vorwurf sexueller Nötigung aus. Platner gab seine Entscheidung am Mittwochabend in einem in den sozialen Medien veröffentlichten Video bekannt. Er wies die Vorwürfe gegen ihn zurück, dabei hatte er Tränen in den Augen. "Diese Dinge sind nicht passiert", sagte er, "sie [die Anschuldigungen] sind alle falsch". Er kritisierte die Parteiführung der Demokraten, dass sie sich nicht hinter ihn gestellt habe. Platner machte auch Medien für eine Kampagne gegen ihn verantwortlich. Der Austernzüchter und ehemalige Marineinfanterist sorgte mit seinem populistischen Programm für volle Bürgerversammlungen, sammelte bereits zu Beginn des Wahlkampfs Millionenbeträge an Spenden und entwickelte genügend politischen Schwung, um seine Konkurrentin bei den Vorwahlen, Gouverneurin Janet Mills, zur Aufgabe ihrer Kandidatur zu bewegen. Seine Brusttätowierung mit einem Nazi-Symbol, sexuell anzügliche Textnachrichten und aggressive Beiträge in den sozialen Medien sorgten ebenfalls für Diskussionen um seine Eignung als Kandidat. Führende Demokraten, darunter der demokratische Mehrheitsführer im Senat, Chuck Schumer, hatten Platner aufgefordert, seine Kandidatur zurückzuziehen. Das Democratic Senatorial Campaign Committee (DSCC) – die wichtigste Organisation der Demokratischen Partei für die Finanzierung von Wahlkämpfen – erklärte zudem, dass es keine finanziellen Mittel für den Senatswahlkampf in Maine bereitstellen werde, solange Platner seine Kandidatur nicht zurückziehe. Empfohlener externer Inhalt Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen X -Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren X -Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren. X-Inhalte immer anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen. Bundesstaaten wollen gegen Warner-Deal klagen Mehrere US-Bundesstaaten könnten einem Insiderbericht zufolge bereits in der kommenden Woche Klage gegen die geplante 110-Milliarden-Dollar-Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount einreichen. Die Bundesstaaten befürchten, dass die Fusion den Wettbewerb beeinträchtigen könnte, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Interessengruppen und einige staatliche Regulierungsbehörden hatten gewarnt, dass die Preise für Streaming-Plattformen steigen könnten. Zudem könnten die fusionierten Unternehmen Mitarbeiter entlassen und eine geringere Auswahl an Filmen und anderen Inhalten anbieten. Staatsbürgerschaft: Trump will neue Anhörung Nach seiner Niederlage vor dem Obersten Gerichtshof in der Frage der US-Staatsbürgerschaft fordert Präsident Donald Trump eine Neuanhörung. Das Urteil des Supreme Court gegen ein von ihm erlassenes Dekret sei "falsch" und "wahnwitzig", erklärte Trump am Mittwoch. "Ich werde beim Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten eine Wiederaufnahme des Verfahrens beantragen." "Dieses Justizverbrechen wird Amerika zerstören, wenn sie ihre absolut wahnwitzige Entscheidung nicht ändern", schrieb Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social mit Blick auf die Richter des Obersten Gerichtshofes. Diese hatten Ende Juni einen Erlass von Trump für verfassungswidrig erklärt, wonach in den USA geborene Kinder nicht mehr automatisch die Staatsbürgerschaft erhalten sollten. Mittwoch, 8. Juli Sicherheitsbedenken? Trump verzichtet auf Rückflug mit Katar-Maschine US-Präsident Donald Trump hat bei seinem Rückflug vom Nato-Gipfel in der Türkei überraschend auf den neuen Luxusflieger aus Katar verzichtet, mit dem er angereist war. Stattdessen hob Trump am Mittwoch mit einer Ausweichmaschine seiner alten Air-Force-One-Flotte aus Ankara ab, wie Journalisten an Bord mitteilten. Dies nährte Spekulationen, der katarische Flieger habe Sicherheitsmängel und könne zum Ziel eines iranischen Angriffs werden. Trump sagte am Rande des Nato-Gipfels, der Iran trachte ihm nach dem Leben. "Ich bin Nummer eins auf der Todesliste", sagte er zu Journalisten, die ihn fragten, ob er wegen der Drohungen auf den neuen Präsidentenflieger verzichte. Loading... Loading... Loading... Gericht weist Antrag ab: Trump muss Frau Millionen auszahlen Ein Bundesrichter in New York hat angeordnet, dass die hinterlegten mehr als fünf Millionen US-Dollar aus dem Urteil gegen US-Präsident Donald Trump an die Autorin E. Jean Carroll ausgezahlt werden. Trump hatte versucht, die Auszahlung aufzuschieben, bis der Oberste Gerichtshof über einen Antrag auf erneute Prüfung seines Falls entscheidet. Der Supreme Court hatte Trumps Berufungsantrag jedoch bereits in der vergangenen Woche abgelehnt. Carroll war 2023 von einer Jury Schadensersatz zugesprochen worden. Die Geschworenen kamen zu dem Schluss, dass Trump sie in den 1990er-Jahren sexuell missbraucht und später mit öffentlichen Äußerungen verleumdet hatte. Trump weist die Vorwürfe weiterhin zurück. Seine Anwälte argumentieren, Carroll entstehe durch eine spätere Auszahlung kein Nachteil. Sie hatte angekündigt, das Geld zu spenden. Für Trump hingegen könnten die fünf Millionen Dollar einen nicht wiedergutzumachenden Verlust bedeuten. Der Rechtsstreit ist damit noch nicht beendet. Trump hat beim Supreme Court einen Antrag auf erneute Prüfung des Falls gestellt und will zudem gegen ein weiteres Urteil vorgehen, das Carroll im vergangenen Jahr rund 83 Millionen US-Dollar wegen Verleumdung zusprach. Ob sich das höchste US-Gericht erneut mit den Verfahren befassen wird, ist derzeit offen.

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