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USA: Geldwäsche? Bank schließt Konten der Trump Organization - Klage

Welt

Newsblog zur US-Politik Geldwäsche? Bank schließt Hunderte Trump-Konten Aktualisiert am 02.08.2026 - 15:27 UhrLesedauer: 15 Min. Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Eine US-Bank gerät ins Visier der Trump-Familie. Kanadier und Mexikaner wenden sich von den USA ab. Alle Entwicklungen im Newsblog. Sonntag, 2. August Geldwäsche? Bank schließt Trump-Konten – der klagt Die US-Bank Capital One hat sich am Freitag gegen eine Klage der Trump Organization wegen der Schließung von deren Bankkonten gewehrt. Die Bank begründete den Schritt mit Bedenken ihrer Experten für Geldwäschebekämpfung. Damit bringt erstmals eine Bank die Schließung von Konten formell mit dem Risiko von Geldwäsche im Zusammenhang mit dem Familienunternehmen von US-Präsident Donald Trump in Verbindung. Capital One will die Klage abweisen lassen. In dem Gerichtsantrag heißt es, die Schließung der Konten sei "das Ergebnis monatelanger Analysen und einer sorgfältigen Prüfung durch das Anti-Geldwäsche-Team" gewesen. Die von der Bank festgestellten Transaktionsmuster gehörten zu den Aktivitäten, vor denen die US-Bankenaufsicht warne. Die Vorwürfe der Trump Organization, die Schließung sei politisch motiviert, seien "irreführend". Capital One wirft dem Unternehmen jedoch nicht explizit Geldwäsche vor. Capital One hatte die Schließung von mehr als 300 Konten im März 2021 angekündigt. Die Trump Organization und Trumps Sohn Eric reichten daraufhin im März 2025 Klage ein. Sie warfen der Bank vor, aus ideologischen ("woke") Gründen und wegen der politischen Stimmung nach den Unruhen am Kapitol vom 6. Januar 2021 gehandelt zu haben. Seit Beginn von Trumps zweiter Amtszeit übt seine Regierung Druck auf große Banken aus. Sie greift damit Beschwerden von Konservativen auf, die den Instituten vorwerfen, gezielt gegen politisch rechtsstehende Kunden vorzugehen ("Debanking"). Im Januar reichte Trump eine ähnliche Klage gegen die Bank JPMorgan ein. "Sie werden recht behalten": Trump bekräftigt Anspruch auf Grönland Donald Trump erklärt in einem Interview, Grönland aus strategischen Gründen unter amerikanische Kontrolle bringen zu wollen. Eine Aussage des Präsidenten lässt aufhorchen. Lesen Sie den ganzen Artikel hier. USA warfen wohl 900-Kilo-Bombe auf Wohnhaus von Familie Mehrere Mitglieder einer Familie sollen bei einem US-Angriff auf die iranische Insel Keschm getötet worden sein. Ein Bericht wirft die Frage auf, welchem militärischen Zweck der Bombenangriff diente. Lesen Sie den ganzen Artikel hier. Eisbrecher für die USA: Trumps neuer Deal stößt auf heftige Kritik Donald Trump möchte die US-amerikanische Eisbrecherflotte massiv ausbauen. Kritiker bezweifeln den Bedarf und die Vergabepraxis des Milliardenprojekts. Lesen Sie den ganzen Artikel hier. Umfrage: US-Nachbarn halten eher zu China als zu den USA Zum ersten Mal seit fast zwei Jahrzehnten bewerten Menschen in Kanada China positiver als die Vereinigten Staaten. Das geht aus einer weltweiten Umfrage des Pew Research Center aus dem Frühjahr 2026 hervor. Auch in Mexiko fällt das Bild zugunsten Chinas aus. Dort äußerten sich Befragte bereits in mehreren früheren Erhebungen während der ersten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump positiver über China als über die USA. Die Umfrage zeigt zudem, dass sowohl Kanadier als auch Mexikaner dem chinesischen Staats- und Parteichef Xi Jinping mehr Vertrauen in internationalen Angelegenheiten entgegenbringen als US-Präsident Donald Trump. Das Vertrauen in beide Politiker bleibt allerdings insgesamt vergleichsweise gering. Noch im Jahr 2025 hatten Befragte in beiden Ländern die Vereinigten Staaten sowohl als wichtigsten Verbündeten als auch als größte Bedrohung für ihr eigenes Land bezeichnet. US-Justizministerium lädt erneut Journalisten vor Das US-Justizministerium hat für seine Ermittlungen die Unterlagen eines freien Journalisten der "New York Times" angefordert, wie die Zeitung am Samstag berichtete. Die Ermittlungen beziehen sich auf die Quellen für einen Artikel aus dem Jahr 2025 über eine misslungene US-Militäroperation in Nordkorea. Dem Bericht zufolge wurde der Journalist Matthew Cole im Februar von der Staatsanwaltschaft in Virginia vorgeladen. Die Behörden verlangen seine Notizen aus mehr als zwei Jahren sowie seine Zeugenaussage. In dem von Cole mitverfassten Artikel wurde unter Berufung auf 24 anonyme Quellen detailliert beschrieben, wie Soldaten der Spezialeinheit Navy SEALs Anfang 2019 bei einem Einsatz mehrere unbewaffnete Nordkoreaner töteten. Reflecting Pool: Trump geht Staatsanwältin an Im Umgang mit der Renovierung des "Reflecting Pools" auf der Prachtmeile nahe dem Weißen Haus hat US-Präsident Donald Trump die Einstellung der Ermittlungen wegen Vandalismus-Vorwürfen scharf kritisiert. Bezirksstaatsanwältin Jeanine Pirro, eine langjährige Vertraute Trumps, wurde vom Präsidenten öffentlich an den Pranger gestellt, weil sie die von ihm unterstützte Klage in der Sache hatte fallenlassen. Er stimme Pirro "zu 100 Prozent nicht zu", schrieb der Republikaner auf seiner Plattform Truth Social. "Ich verstehe nicht, was sie sich dabei gedacht hat?". Trump beharrte darauf, dass es bei seinem Herzensprojekt, der Renovierung des "Lincoln Memorial Reflecting Pools" in Washington, sehr wohl zu Vandalismus gekommen sei. Samstag, 1. August Drama um Reflecting Pool: Trump-Regierung räumt Fehler ein Das US-Justizministerium hat eingeräumt, dass eine von Präsident Donald Trump veranlasste 14-Millionen-Dollar-Renovierung des Reflecting Pool am Lincoln Memorial in Washington, D.C., mangelhaft war. Das Strafverfahren gegen den ehemaligen Olympioniken David Hearn, dem vorgeworfen wurde, das Reflexionsbecken beschädigt zu haben, wurde eingestellt. US-Präsident Donald Trump hatte wiederholt Vandalen für Schäden nach der Renovierung verantwortlich gemacht.

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