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USA: Gericht blockt massive Gebührenerhöhung für Arbeitsvisa ab

Welt

Dieser Ausdruck wurde am 25.07.2026 erstellt und ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch lizenziert.

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Schlappe für Trump US-Gericht blockt massive Gebührenerhöhung für Arbeitsvisa ab

100.000 Dollar will die Trump-Regierung für jedes H-1B-Visum verlangen, mit dem ausländische Fachkräfte in den USA arbeiten dürfen. Doch ein Berufungsgericht lehnte die drastische Erhöhung erneut ab.

25.07.2026, 09.56 Uhr

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Die US-Regierung ist mit dem Versuch gescheitert, eine drastische Gebührenerhöhung für bestimmte Arbeitsvisa ​vor Gericht durchzusetzen. Ein Bundesberufungsgericht in Boston lehnte es ab, die Entscheidung einer niedrigeren Instanz auszusetzen. Diese hatte eine von Trump geplante Gebühr von 100.000 Dollar für neue sogenannte H-1B-Visa blockiert. Das aus drei Richtern bestehende Gremium erklärte, die Regierung ​habe nicht ausreichend dargelegt, dass sie ihre Befugnisse mit der Gebühr ⁠nicht überschritten ⁠habe.

Trump hatte im September per Erlass die Kosten für die Visa drastisch erhöht. Das H-1B-Programm richtet sich an hoch qualifizierte ‌ausländische Fachkräfte und wird vor allem ​von Technologieunternehmen stark ‌genutzt. Bislang zahlten Arbeitgeber je nach Einzelfall Gebühren zwischen 2000 und 5000 Dollar. Trump begründete die Erhöhung damit, dass das Programm gezielt ausgenutzt werde, um ‌amerikanische Arbeitnehmer durch schlechter bezahlte und weniger qualifizierte Arbeitskräfte zu ersetzen, anstatt sie zu ergänzen.

Jährlich werden ‌65.000 dieser Visa vergeben, hinzu ​kommen 20.000 weitere ‌für Akademiker mit höheren Abschlüssen. Ausgenommen von ‌der ​neuen Gebühr, die bislang von wenigen Arbeitgebern gezahlt wurde, waren ausländische Staatsbürger, die sich ​mit einem Studierendenvisum ⁠in den USA aufhielten.

cbn/Reuters

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