USA greifen Iran nach Beschuss von Containerschiff erneut an
Dieser Ausdruck wurde am 12.07.2026 erstellt und ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch lizenziert. Andere Nutzungen verletzen das Urheberrecht Erneute Eskalation im Nahen Osten USA greifen Iran nach Beschuss von Containerschiff erneut an Iran hat die Straße von Hormus geschlossen und zudem ein ziviles Frachtschiff in der Meerenge attackiert. Ein Crewmitglied wird vermisst. Das US-Militär reagiert mit neuen Angriffen. 12.07.2026, 02.34 Uhr War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! Bereits zum dritten Mal binnen einer Woche hat das US-Militär eigenen Angaben zufolge in der Nacht Ziele in Iran angegriffen. Die Attacke sei eine Reaktion auf einen Angriff der Iranischen Revolutionswächter auf das unter zyprischer Flagge fahrende Containerschiff »GFS Galaxy« in der Straße von Hormus, schrieb das zuständige US-Regionalkommando Centcom auf X mit. Die Revolutionswächter hatten zuvor mitgeteilt, Warnschüsse auf ein Schiff in der Meerenge abgegeben zu haben, das die maritime Sicherheit gefährdet habe. Empfohlener externer Inhalt An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von X.com, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit wieder zurücknehmen. Externen Inhalt anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Mehrere Schiffe hätten zuvor versucht, eine nicht genehmigte Route zu befahren und Aufforderungen ignoriert, ihre Route zu korrigieren, teilten die Revolutionswächter über ihren Kanal Sepah News auf Telegram mit. Infolge dieses Vorfalls werde die Straße von Hormus bis auf Weiteres und bis zum Ende der US-amerikanischen Eingriffe in der Region geschlossen bleiben. Die Durchfahrt sei verboten. Sollte der »Aggressor« neue Angriffe gegen Iran starten, hieß es an die USA gewandt, werde man mit weiteren Angriffen auf »feindliche Stützpunkte« in der Region reagieren. Die Hoffnung auf eine baldige Einigung über einen geordneten Schiffsverkehr in der Meerenge dürfte sich damit zunächst zerschlagen haben. Aussicht auf eine Entspannung der Lage am Golf gibt es vorerst nicht. Besatzungsmitglied vermisst Ein ziviles Besatzungsmitglied der »GFS Galaxy« wird laut Angaben von Centcom vermisst. Das Schiff sei wegen eines Feuers an Bord sowie erheblicher Schäden im Maschinenraum nicht in der Lage, seine Reise fortzusetzen. Iran habe mit dem Angriff auf das Schiff eine weitere Gelegenheit verpasst, sich an das Mitte Juni mit den USA ausgehandelte Rahmenabkommen zu halten, hieß es in der Mitteilung von Centcom weiter. Teheran habe versagt. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth schrieb auf X, Iran habe eine schlechte Entscheidung getroffen. »Jetzt muss er dafür bezahlen.« Empfohlener externer Inhalt An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von X.com, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit wieder zurücknehmen. Externen Inhalt anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Iranische Medien wie der englischsprachige Sender Press TV berichteten über Explosionen in der Hafenstadt Buschehr und anderen Orten im Süden des Landes entlang des Persischen Golfs. Vertreter aus Washington und Teheran hatten sich Mitte Juni auf ein Rahmenabkommen geeinigt, das den Weg für ein dauerhaftes Ende des Kriegs ebnen soll. Darin war vereinbart worden, innerhalb von 60 Tagen einen endgültigen Deal auszuhandeln. Es beinhaltet auch die Forderung nach einer Öffnung der für den Handel wichtigen Straße von Hormus. Seit Anfang April galt zudem eine Waffenruhe. Trotzdem kam es immer wieder zu neuen Angriffen. Oman mit Vorschlag für freie Schifffahrt Eigentlich hatten die USA Medienberichten zufolge ein Bekenntnis Irans zu einer freien und sicheren Schifffahrt in der Straße von Hormus gefordert und Teheran dafür eine Frist bis Samstag gestellt, wie mehrere US-Medien berichteten. Die iranische Führung solle öffentlich versichern, dass die Meerenge offen sei und Iran von Angriffen auf Handelsschiffe absehe, schrieben unter anderem das Portal »Axios« und das »Wall Street Journal« unter Berufung auf US-Regierungsbeamte. Daraus dürfte nun nichts mehr werden. Oman hat einem Medienbericht zufolge zudem einen Vorschlag zur gebührenfreien Durchfahrt der Straße von Hormus vorgelegt. Demnach soll der Schiffsverkehr auf der südlichen Route wie vor dem Krieg ohne Gebühren möglich sein, berichtete der Sender CNN unter Berufung auf eine ungenannte Quelle. Ein »Axios«-Reporter bestätigte den Vorschlag auf X. Auf der nördlichen Route entlang der iranischen Küste wären laut CNN Genehmigungen Teherans nötig, allerdings ebenfalls keine Gebühren fällig. Das Rahmenabkommen zwischen den USA und Iran sieht vor, dass Teheran sich mit Oman in Abstimmung mit den Anrainerstaaten über die künftige Verwaltung der Meerenge einigen soll. US-Präsident Trump hatte eine Maut dabei mehrfach als inakzeptabel bezeichnet. Der Konflikt im Nahen Osten: Zwischen den USA und Iran eskaliert die Gewalt. Trotzdem glaubt der Iranexperte Ali Vaez, dass die Verhandlungen weitergehen. Ein neuer Krieg würde härter geführt werden als zuvor . hda/dpa