USA haben laut Trump in gesamter Straße von Hormus Minen geräumt
Dieser Ausdruck wurde am 11.08.2026 erstellt und ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch lizenziert. Andere Nutzungen verletzen das Urheberrecht Meerenge zwischen Iran und Oman USA haben laut Trump in gesamter Straße von Hormus Minen geräumt Nur wenige Handelsschiffe wagen die Fahrt durch die Straße von Hormus – auch aus Angst vor Minen. US-Präsident Trump berichtet nun von Minenräumungen in der gesamten Meerenge. Sicher ist die Passage aber offenbar weiterhin nicht. 11.08.2026, 01.44 Uhr War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! US-Präsident Donald Trump zufolge sind in der gesamten Straße von Hormus Minen geräumt worden. Das sagte der Republikaner im Weißen Haus vor Journalisten und betonte, dass die Meerenge für die Schifffahrt offen sei. Die USA kontrollierten die für den Öltransport wichtige Seestraße »zu 100 Prozent«. Risiken bei der Durchfahrt bestehen jedoch offenbar weiterhin. Nicht nur wegen drohender Attacken durch iranische Drohnen, sondern auch wegen möglicher Minen. Trump sagte nämlich nicht, dass alle Minen unschädlich gemacht worden seien, sondern lediglich, dass in der gesamten Straße von Hormus Minen geräumt worden seien. Er ergänzte, dass Iran gelegentlich eine Mine ablegen würde, man finde diese Minen aber. Dass die Minenräumung in der Meerenge noch nicht abgeschlossen ist, hatte am Wochenende Trumps Vize JD Vance zumindest indirekt bestätigt. Er sagte, dass die Iraner zu Beginn des Kriegs eine große Anzahl an Minen verlegt hätten. Aktuell arbeite man daran, wie man einen Mechanismus für eine sichere Schifffahrt dort einrichten könne. Vance zufolge schließt das sowohl eine Minenräumung als auch Zusagen Irans ein, keine Handelsschiffe anzugreifen. An der Sicherung der Passage durch die Straße von Hormus wollte sich auch die deutsche Marine beteiligen (Mehr dazu: Das können die Minenjagdboote der Bundeswehr ). Verteidigungsminister Boris Pistorius hatte im Juni bereits Minenjagdboot »Fulda« und das Versorgungsschiff »Mosel« in die Region geschickt . Ende Juli wurden beide jedoch wieder abgezogen und sollten sich im Mittelmeer bereithalten. Vor dem Ende Februar von den USA und Israel begonnenen Krieg gegen den Iran verlief die Schifffahrt in der Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman weitestgehend ungestört. Rund ein Fünftel des weltweiten Ölbedarfs wurde durch die Straße von Hormus transportiert, die auch etwa für den Transport von Flüssiggas und Dünger zentral ist. Nach Kriegsbeginn brachte Iran mit Angriffen auf Schiffe und Drohungen den Schiffsverkehr fast zum Erliegen. In der Folge stiegen die Weltmarktpreise für Öl und Gas sprunghaft an. Ziel der USA ist es laut Vizepräsident Vance, beim Öl- und Gastransport durch die Straße von Hormus wieder das Vorkriegsniveau herzustellen. hda/dpa