USA: Iran soll hinter Cyberangriffen auf Trinkwasserversorgung in Minnesota stecken
US-Behörden halten es für wahrscheinlich, dass iranische Hacker hinter einem koordinierten Cyberangriff auf die US-Infrastruktur stecken. Laut US-Medien sollen mehr als 30 städtische Wasserversorgungssysteme im Bundesstaat Minnesota betroffen sein. Die »Washington Post « berichtet, dass Geheimdienste davon ausgingen, und die Bundespolizei FBI ermittle. Die »New York Times « bezieht sich auf Ermittler, ohne deren Behördenzugehörigkeit weiter auszuführen. Der Angriff ereignete sich demnach in dieser Woche. In der Folge sei mindestens ein Wasserversorgungssystem kurzzeitig außer Betrieb gewesen, berichtet die »New York Times«. Andere Städte hätten auf Ausweichlösungen zurückgegriffen. Es gebe derzeit keine Anzeichen dafür, dass es unsicher sei, das Wasser zu trinken. US-Präsident Donald Trump dementierte bei einer Kabinettssitzung die Berichte, dass Iran hinter dem Angriff stecken könnte. Trump sieht die Schuld stattdessen beim US-Bundesstaat Minnesota und dessen demokratischen Gouverneur Tim Walz. Iran habe größere Probleme, als sich um Minnesota zu sorgen, so Trump. Walz war im vergangenen Wahlkampf an der Seite von Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris gegen den jetzigen US-Präsidenten angetreten und gilt als Kritiker Trumps. Die US-Behörde für IT-Sicherheit teilte schon vor Monaten mit, dass Hacker mit Verbindungen zu Iran Cyberangriffe auf die kritische Infrastruktur der USA durchführten. Neben Anlagen der Wasserversorgung sind demnach auch der Energiesektor und Regierungsbehörden betroffen. Lesen Sie auch: Dem iranischen Regime sind einige überraschende Schläge gegen die Amerikaner und deren Verbündete gelungen. Berichten zufolge soll der Kreml an der Zielsuche beteiligt gewesen sein. Was dahintersteckt .